Freitag, 11. August 2017

Abfrischbrot nachgebacken vom Synchronbacken #16

Den letzten April-Sonntag war es wieder mal soweit und  Zorra von 1 x umrühren Kochtopf und Sandra von From-Snuggs-Kitchen haben  zum #Synchrongebacken #16 eingeladen.
Es gab ein Abfrischbrot nach Rezept vom Pötzblog.  Ich war dabei und habe fleißig  an diesem Sonntag mitgebacken, leider hatte ich fürs Bloggen keine Zeit. Da das Brot aber immer wieder gerne von  meinen Männern gewünscht wird und auch von mir gebacken wird  muss es jetzt hier festgehalten werden.



Zusammen mit einigen begeisterten vom #Synchronbacken gab es ein #Synchronabfrischbrot. Sandra hat ein feines Rezept rausgesucht, was sie vor langer Zeit  nachgemacht hat nach "Pötzblog".
Bei diesem Rezept vom Pötzblog wird der Vorteig noch einmal abgefrischt, d. h. es gibt zuvor 2 Teige und dann wird mit wenig Hefe ein Topfbrot gebacken.
Da ich ja schon einige Topfbrote gemacht habe und das seit Jahren immer wieder gerne, bin ich sofort dabei wenn es heißt Topfbrot.




Angefangen hat's  bei mir mit dem "No-Knead-Bread" und immer wieder bin ich begeistert über neue Rezept für ein neues  Topfbrot nach anderen Methoden und Geschmacksrichtungen. Bei mir steht jetzt  mehr Vollkorn und möglichst frisch gemahlen im Vordergrund und das läßt sich mit dem vorgegebenen Grundrezept sehr gut vereinbaren. Weizenmehl wird von mir ersetzt durch Urdinkel oder Emmer. Bei diesem Rezept habe ich den  1.Vorteig mit frisch und fein gemahlenem Urdinkel angesetzt. Das Brühstück mit dem vorgegeben Roggen wurde durch Lichtkornroggen frisch gemahlen und gebrüht gemacht. 2. Vorteig  Dinkel Type 630.
Für den Hauptteig wurde bei mir feingemahlener Emmer Type 1300 und Dinkel Type 630 verwendet anstatt dem vorgegebenen Weizenmehl Type 550.

Machen:

1. Vorteig:
35 gr. Urdinkel frisch gemahlen
20 gr. Wasser
5 gr. Frischhefe
Alles in ausreichendes Gefäß geben, gut mit einem Kochlöffel vorrühren und abdecken. 2 Stunden in der Küche reifen lassen.

2. Vorteig: (Abfrisch)
Den 1. Vorteig die gesamte Menge
120 gr. Dinkelmehl Type 630
60   gr. Wasser 40°C
Verrühren und abgedeckt aber Nacht im Kühlschrank gehen lassen:

Am nächsten Morgen:

Das Brühstück:
50 gr. frisch gemahlener Lichtkornroggen
60 gr. kochendes Wasser

Alles in einer hitzefesten Schüssel oder Topf verrühren und
etwas abkühlen lassen.

Der Hauptteig:
Zutaten:
Der 2. Vorteig gesamte Menge
140 gr. Emmer Mehl Type 1300
155 gr. Dinkel Mehl Type 630
170 gr. Wasser lauwarm 40°C
5 gr. Frischhefe angerührt mit 10 gr. Wasser
10 gr. Kräuter-Meersalz (eigenes)

In die Rührschüssel der KitchenAid alles Zutaten für den Hauptteig geben. Ich habe zuerst das Brühstück dann die Mehlsorten, das Wasser mit der angerührten Hefe vermischt dazu,  mit dem Flachrührer ca. 3 Minuten langsam gerührt bis sich die Zutaten zu einem Teig verbinden. Dann mit dem Knethaken nochmal 7 Minuten bis der Teig anfängt glatt und bindig zu werden. In der Schüssel abgedeckt für 30 Minuten gehen lassen.

Zum Backen: Den Backofen aufheizen. Ober-und Unterhitze bei 250°C den  feuerfesten Topf inkl. feuerfestem Deckel und Knopf in den Backofen stellen und aufheizen.
Den Deckel öffnen (Vorsicht heiß), etwas Mehl oder Kleie am Boden verstreuen , (Vorsicht, feuerfeste Handschuhe anziehen) vorsichtig in den heißen Topf  das Brot, Überkopf gleiten lassen, mittig, den Teig oben mit einem scharfen Messer oder einer Backklinge, sternförmig einritzen, den Deckel (Handschuhe!!!) darauf geben und 30 Minuten backen (250°), dann den Ofen auf 230° runter schalten und den Deckel abnehmen, das Brot weitere 10-15 Minuten backen, bis es eine schöne dunkelbraune Farbe hat und beim darauf Klopfen hohl klingt. Es geht Prima mit einer Zange mit Silikonkappen das Brot rausholen und klopfen. Dann das Brot, vorsichtig mit Backhandschuhen, aus dem Topf , oder  mit der Zange, auf ein Gitter gleiten lassen zum Auskühlen.





Alle die beim Synchronbacken dabei waren und über Ihr Brot gebloggt haben:
Zorra von 1 x umrühren Kochtopf
Sandra von from snuggs kitchen
Katha von Katha-kocht!
Lisa von BrotKrumenGestöber
The Apricot Lady
Karin von Food for Angels and Devils
Petra von Obers trifft Sahne
Tamara von Cake, Cookies
and more

Simone von Zimtkringel

Liebe Grüße
Ingrid

Mittwoch, 9. August 2017

#Synchronbacken #19 Fougasse

Am Sonntag war es mal wieder soweit mit #synchronbackendasoriginalZorra vom 1x umrühren Kochtopf und Sandra von "From-Snuggs-Kitchen" haben zum 19. Mal eingeladen mit einem Rezept  von Dietmar Kappl  vom "Home Baking Blog". Eine "Fougasse"  solllte es werden und wurde von einigen #Synchronbäckerinnen  (Liste siehe unten) inkl. mir  mit Freude nachgebacken.










Es gab einige Varianten des Teiges oder des Treibmittels: Zur Auswahl standen Hefewasser, Sauerteig und Poolish. Ich habe mich für 2 Arten entschieden 1 x Poolish, am Abend vorher angesetzt und einmal kam  mein Emmersauerteig dran. Beides war eine Gute Wahl, die Brote sind wunderbar gegangen und es war die Wucht wie die Teige  gearbeitet haben.
Es sind  Geschmacksunterschiede wie unsere Familie und die Gäste feststellen konnten, rein äußerlich sehen beide Fougasse sich sehr ähnlich,  aber wenn man in dieses krachende Backwerk reinreißt dann schmeckt man die feine Säure des Sauerteiges und  ein paar Gäste und ich fanden das sehr gut. Es ist Geschmacksache wie man so sagt.

Vom verarbeiten der Teige:  Sie sind sehr flüssig aber es läßt sich händeln, man muss etwas umdenken wie bei normalen Brot backen. Zugegeben ich habe auch ein wenig getrickst mit der Form und ich habe auf dem Blech gebacken und nicht auf dem Backstein.
Verwendet habe ich 1x Emmermehl Type 1300 und Bio-Dinkelmehr Type 1050. Die Sauerteigvariante wurde nur mit Emmermehl gemacht. Die Hefevariante mit 1/2 Emmer und 1/2 Dinkel.






Dass Rezept für die Sauerteigvariante wie ich es nachgemacht habe:
Zutaten für 2 Stück Fougasse groß:

150 gr. Wasser (30°C)
150 gr. Emmer Type 1300 (dieses Mal aus der Tüte)
30 gr. Emmersauerteig gut gereift und leicht zähflüssig

Alles gut verrührt mit dem Holzkochlöffel, gut abgedeckt in der warmen Küchen 12 Stunden stehen lassen.

Hauptteig:

330 gr. reifer Emmersauer
360 gr. Emmer Type 1300
210 gr. Wasser (lauwarm)

Alles gut vermischt mit dem Flachrührer der Küchenmaschine, dann  den Teig 30 Minuten in der Küche, abgedeckt, stehen lassen, zur Autolyse.

Der Teig hat gearbeitet und jetzt werden 11 gr. Meersalz dazu gegeben.

Dann wieder mit dem Flachrührer zu einem glatten Teig der sich vom Rand einwandfrei löst aber doch weich ist.
Wer nicht so aktiven Sauerteig hat sollte 5 gr. Frischhefe anrühren mit 10 gr. Wasser und nochmals unter rühren, mit dem Flachrührer, bis sich der Teig löst
Danach habe ich mit den Händen weitergearbeitet, jetzt werden 40 gr. lauwarmes Wasser ein geknetet. Schluckweise das Wasser dazu und immer vom Rand weg den Teig gefaltet und geknetet.
Das dauert etwas, hat aber ganz gut geklappt, das Wasser wurde so nach und nach aufgesaugt.
Dann habe ich meine alte große Tonschüssel genommen, etwas mit Öl ausgepinselt und den Teig, zugedeckt, zum Ruhen ca. 40 Minuten an einen warmen Platz gestellt. Der Teig sollte sich verdoppeln, bei mir hat er das.
Danach auf einem bemehlten Backbrett 2 Teile gemacht und nochmals  einzeln gefaltet. Zugedeckt haben diese 1 Stunde in der Küche gereift.
Danach auf ein gebuttertes Backblech den 1. Teig vorsichtig gezogen in ein Rechteck und mit der Teigspatel eingestochen für die typische Form, etwas Mehl war im Spiel um die Formen mit genügend Abstand hinzubekommen. Mit dem 2.  Teig das Gleiche. Ich habe sie dann stehen lassen und gewartet bis der Backofen 250°C (O-U-Hitze) hatte, auf der 2. Schiene von unter in den heißen Ofen geschoben und tüchtig geschwadet. Nach 12 Minuten die Backofenhitze auf 220°C runtergestellt und weiter gebacken ca. 16 Minuten bis die "Fougasse" eine schöne goldene Farbe hatten und beim Klopfen gut geklungen haben.





Da wir Gäste  zum Grillen erwartet haben, wollte ich mehr Brot haben, so wurde auch noch die 2. Variante ausprobiert mit Poolish, den habe ich am Abend  vorher angesetzt, bin  aber bei den Mengen geblieben:

mit 150 gr.Wasser
       150 gr. Dinkelmehl 1050
         5 gr. Frischhefe mit 10 gr. Wasser angerührt.

Alles gut gemischt/verrührt mit dem Kochlöffel und abgedeckt in der Küche stehen lassen.
Nach 12 Stunden:

Ich bin genauso verfahren wie beim Sauerteig:

315 gr. Poolish / Vorteig
180 gr. Emmer Type 1300
180 gr. Dinkel Type 1050 und noch ein wenig zum Bearbeiten
200 gr. Wasser (lauwarm)
 5 gr. Frischhefe anrühren mit 10 gr. Wasser

Alles mit dem Flachrührer zu einem glatten Teig verarbeitet, dann 11 gr. Meersalz darüber gestreut und noch einmal gerührt bei sich der Teig vom Rand gelöst hat.
Danach habe ich mit den Händen weitergearbeitet, jetzt werden 40 gr. lauwarmes Wasser ein geknetet. Schluckweise das Wasser dazu und immer vom Rand weg den Teig gefaltet und geknetet.
Das dauert etwas hat aber ganz gut geklappt das Wasser wurde so nach und nach aufgesaugt.
Dann habe ich meine alte große Tonschüssel genommen, etwas mit Öl ausgepinselt und den Teig, zugedeckt, zum Ruhen ca. 40 Minuten an einen warmen Platz gestellt. Der Teig sollte sich verdoppeln, bei mir hat er das.
Danach auf einem bemehlten Backbrett 2 Teile gemacht und nochmals  einzeln gefaltet. Zugedeckt haben diese 1 Stunde in der Küche gereift.
Danach auf ein gebuttertes Backblech den 1. Teig vorsichtig gezogen in ein Rechteck und mit der Teigspatel eingestochen für die typische Form, etwas Mehl war im Spiel um die Formen mit genügend Abstand hinzubekommen. Mit dem 2.  Teig das Gleiche. Ich habe sie dann stehen lassen und gewartet bis der Backofen 250°C (O-U-Hitze) hatte, auf der 2. Schiene von unter in den heißen Ofen geschoben und tüchtig geschwadet. Nach 12 Minuten die Backofenhitze auf 220°C runtergestellt und weiter gebacken ca. 16 Minuten bis die "Fougasse" eine schöne goldene Farbe hatten und beim Klopfen gut geklungen haben.

Es war toll das alles mal auszuprobieren,  auch parallel.  Wir waren alle super zufrieden mit dem Ergebnis.
Ich war zufrieden das mal gewagt zu haben und es war schon interessant mal den Unterschied zu schmecken, sowie die verschiedenen Varianten in der Machart direkt nebeneinander zu beobachten. "Fougasse" werde ich bestimmt öfter machen und dann muss ich noch die  Variante mit dem Hefewasser  unbedingt probieren.

Danke an Zorra vom 1x umrühren Kochtopf und Sandra von "From-Snuggs-Kitchen"  für die gute Idee mit  dem gemeinsamen "Fougasse" Backen und das Organisieren. Danke auch an ALLE die dabei waren, es war schön mit Euch.  Auch das  über FB, Twitter und Instagram  wir uns immer auf dem Laufenden gehalten haben und geliked.


Mitgebacken haben:

Sandra von From Snuggs Kitchen
zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Melissa von gourmandises végétariennes
Petra vonObers trifft Sahne
Jeanette von Cuisine Violette
Siomone von zimtkringel
Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft
Birgit D von Birgit D - Kreativität in Küche, Haus & Garten
Dagmar von Dagmars Brotecke
Karin von Food for Angels and Devils
Christina von The Apricot Lady
Ingrid von auchwas
Conny von Mein wunderbares Chaos



Tschüß bis zum nächsten Mal, beim #synchronbackendasoriginal.

Ingrid

Donnerstag, 3. August 2017

#wirrettenwaszurettenist: Ein Sommerdrink "Rosen-Blüten-Zitronen-Spritzer"

auch Rose-Petal-Cordial, ein süffiger Sommerdrink halt, der ganz  easy  geht,  falls man frische, ungespritzte und aromatisch duftende Rosenblüten hat, dann nur zu, die schmecken angesetzt wunderbar.
Ist gesund und natürlich und keine gekaufte Limonade kann da mithalten, finden wir :)


Die Rosen-Blüten die ich verwende sind sind ungespritzt und aus unserem Garten. Es müssen nicht nur die Edlen sein auch die Wildrosen mit ihrem Duft und Eigenschaften sind wunderbar und sie gibt es an vielen Plätzen, nur sollte man schon Wissen ob sie ungespritzt sind.
Verwendung finden nur die duftenden und ungespritzten Rosen versteht sich. Es können einfache Rosen sein, wie eine Kartoffelrose, auch die edlen Damaszener-Rosen,  die schönen und duftenden englischen Rosen, z.B. Portland-Rosen usw.,  alle die einen guten intensiven Duft haben.
Es werden nur die Blütenblätter verwendet.
Bei den Sorten gefallen  mir vom Aroma am Besten die Apotheker-Rose (Rosa gallica), die Rose de Resht und die Damaszener-Rose "Mme Knorr" und die dunklen Wildrosen-Blüten-Blätter.




Als es darum ging für #wirrettenwaszurettenist und das Sommerspecial aufgerufen wurde von der lieben  Christina, die Apricot Lady ein Rezept zu posten, war mir sofort klar ich muss unbedingt meinen Rosen-Blüten-Zitronen-Spritzer vorstellen. Ich mache ihn schon viele Jahre habe aber wenig darüber gepostet und schon gar nicht ein Rezept. Dabei sind solche Sommergetränke mit Blüten besonders mit den Rosen sehr erfrischend. Ich setze  meist mit Zitronensaft an, auch Schale geht, dass gibt noch eine angenehme Säure:




Machen:
In ein Schraubglas, 1l,  gebe ich  von 5 Rosen die Blütenblätter, das ist dann 1/2 voll mit den lockeren frischen Blüten, dazu gebe ich  60 gr. Rohrzucker und den Saft von 1 Zitrone.
Das Ganze fülle ich mit abgekochtem heißen Wasser auf, wie Tee, verschließen, schütteln, denVerschluss leicht öffnen, dann 2 Tage auf der Fensterbank stehen lassen, immer mal schütteln.
Am 3. Tag schüttele ich das Ganze noch einmal auf und siebe die Rosenblüten ab, mit ausdrücken,  fülle die Flüssigkeit wieder zurück in das Glas und lasse sie mit leicht geöffnetem Schraubverschluss noch einmal 2 Tage stehen, man sieht dann wie die Flüssigkeit sprudelt, dann kommt sie verschlossen in den Kühlschrank und wenn sie gut gekühlt ist kann sie mit Mineralwasser aufgefüllt in Gläsern serviert werden.
Nicht nur Limonade, wer einen leicht alkoholischen Drink mag der kann mit Eiswürfel und einem Schuß Sekt oder Weißwein ein Sommerdrink mixen, auch mit Gin und Vodka gemixt nicht zu verachten, für jeden Geschmack was und da gibt es bestimmt noch einige Ideen mal sehen was mir noch einfällt oder habt Ihr noch eine Idee?











Schaut mal nachfolgend bei allen Rettern/innen vorbei was da für Köstlichkeiten gerettet wurden für das #wirrettenwaszurettenist #Sommerspecial:

Anna Antonia - Gebacken: Aubergine, Zucchini, Feta

auchwas - Rosen-Blüten-Zitronen-Spritzer

Brittas Kochbuch - Gazpacho andalúz

Brotwein - Flammkuchen griechische Art mit Feta und Oliven

Das Mädel vom Land - Gesulzte rote Beeren

Fliederbaum - Bunte sommerliche Obsttorte

Food for Angels and Devils - Gurkengranité mit weisser Schoggimousse

genial-lecker - Cassis mit Grappa und Fruchtauszug

German Abendbrot - Baskisches Hühnchen vom Grill

giftigeblonde - Hausgemachte Antipasti

kebo homing - Flammkuchen mit Pfifferlingen

lieberlecker - Sauerrahmeis

Münchner Küche - Eis am Stiel mit Joghurt und Johannisbeeren

Obers triftt Sahne - Schwarzkirsch Galette

Prostmahlzeit, die Turbohausfrau - Gegrillter Kukuruz

The Apricot Lady - schnelle Sommerküche

Unser Meating - Gazpacho


Es war mir eine große Freude wieder dabei zu sein und möchte ein herzliches DANKE an Sina (Giftigeblonde) und Susi (Prostmahlzeit) schreiben, für all Ihren super Einsatz, überhaupt für die Idee des GANZEN in Sachen #wirrettenwaszurettenist, auch auf unserer Facebookseite  und Instagram die Lieben die immer wieder die Seiten  neu bestücken mit unseren Rezepten von den Rettungen. DANKE.

Liebe Grüße
Ingrid

Mittwoch, 2. August 2017

Vollkorn-Emmer-Maultaschen mit Rote Bete Füllung und gebackener Weißwurst

Bei uns ein Samstagsessen:  Frisch gemachte Maultaschen aus selbst gemahlenem Emmer, mit Rote-Bete-Füllung, dazu  Weißwurst, vom Metzger, in Butter  mit frisch gemahlenen Senfkörner gebacken, die Farbe und Vitamine mit einem Pesto aus Grünkohl. Meine Mittagstischler meinten es sei ein super Essen für den Samstag und nicht nur, das Rezept  wird hier nun festgehalten. Wiederholungsessen gerne erwünscht auch an einem anderen Tag.


Die Maultaschen sind durch das Vollkornmehl etwas gröber, aber dennoch fein im Geschmack, das nussige vom frischen mahlen der Körner schmeckt super, die Bearbeitung ist auch nicht so schwer nur der Teig sollte etwas ruhen. Die Rote-Bete-Füllung  hatte ich schon mehrmals als Ravioli gemacht wie hier. Sicher sind die Maultaschen auch super als vegetarische Mahlzeit, evtl in Mohnbutter gebacken und einen schönen Feldsalat dazu, auch nur Pesto wie hier aus Grünkohl, was wirklich fein ist, dass bestimmt noch in anderen Rezepten bei mir Verwendung findet.
Speziell für die Mittagstischler gab es die gebackenen Weißwürste, die ich bei Alfons Schuhbeck einmal im Fernsehen gesehen hatte und unbedingt ausprobieren mußte, ganz zu Freude meiner Familie. Die Weißwurst so, ist wirklich mit einem scharfen Dip, wie hier  mit Grünkühl-Pesto ein
Geschmackserlebnis, gute Weisswurst sollte es schon sein, bei mir vom Bio-Metzger.
Die Maultaschen habe ich mit ein paar in Butter gebratenen Zwiebeln, die vorher gemacht wurden, serviert. Maultaschen aus dem Wasser auf die die Zwiebeln und mit der separat gebackenen Weißwurst  und Pesto genießen.


Die Zutaten:
Füllung:
100 gr.Rote Bete, gekocht und geschält
20 gr.  Meerrettich, frisch gerieben
1/2 TL Kräuter-Meersalz
1 TL   Rohrzucker
3 EL   Parmesan, frisch und fein gerieben.
1 EL   Dill fein geschnitten

Für die Füllung: Die gekochten Rote Bete klein schneiden und in einen Mixer geben, den frisch geriebenen Meerrettich dazu geben und den frisch und fein geriebenen Parmesan dazugeben, etwas Dill frisch, Salz, Rorhzucker, alles fein pürieren/mixen, sollte wie eine Paste aussehen. Die Masse kann mit einer Lochtülle oder einem TL verteilt werden.
Maultaschen:
300+30 gr. Emmer-Vollkornmehl + ca. 30 zum Auswalzen
4 Eigelb
1 Ei ganz
1 EL Süße Sahne mit 1 EL Wasser gemischt
1 TL Meersalz
1 TL Agaven-Sirup macht den Teig einfach aromatischer

Machen:
In einer großen Schüssel (bei mir die KichenAid mit dem Flachrührer) die Eier, Sahne, Wasser, Salz, und den Agaven-Sirup, alles zusammen gut vermischen, dann unter rühren das Emmer-Vollkornmehl dazu geben. Der Teig ist zunächst etwas pappig dann mit der Hand die restl. 30 gr. dazu geben, eine Kugel formen und den Teig in der Schüssel abdecken, 1 Stunde ziehen lassen. Normale Raumtemperatur.
Auf einem Backbrett etwas Mehl verteilen und dann in Dritteln vom Teig mit dem bemehlten Nudelholz fein ausrollen.
Die Füllung portionieren (ca. 1 TL voll) auf den ausgerollten Nudelteig verteilen,  die Ecken etwas mit Wasser oder Eiweiß bepinseln mit Nudelteig abdecken verschließen.
Auf einem bemehlten Tablett zwischengelagert und dann zusammen in das heiße Wasser gegeben. Gekocht 3 Minuten in einem großen Topf  Wasser mit etwas Meersalz. Die Menge muss in 2 Töpfen auf 2 Teile gemacht werden.

In der Zwischenzeit die in Scheiben geschnittenen Zwiebeln in Butter mit etwas Zucker und anbraten mit Krauter-Fleur-de-Sel abschmecken und etwas Piment d'Espelette.

Pesto bei mir hier mit kleinen Ästchen vom Grünkohl im Garten, einfach unten ein paar abgenommen.
Und so zusammen gemixt:
1 handvoll Grünkohl grün ohne Stiele
1 handvoll  Basilikum Blätter
1 paar Macadamia Nüsse ich habe die mit Salz genommen und das Salz dann weniger dazu gegeben
1 TL Zitronenraspel fein von Bio-Zitronen
1 frisch Knoblauchzehe
1 Prise Piment d'Espelette
1 TL Honig
1 TL Zitronensaft
80 ml Rapsöl Bio
20 ml Olivenöl
Kräutersalz zum Abschmecken.
Alles mit einem Mixer fein püriert.

Das Pesto kann aus getauscht werden mit anderen Kräutern aus dem Garten aber die Maultaschen so und mit der Weißwurst das werden wir öfter machen.



Liebe Grüße
Ingrid

Rezepte mit Vollkorn als Pasta hier :Dinkel-Leberwurst-Maultaschen
Rezepte mit Grünkohl  hier : Grünkohlrezepte by auchwas

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