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Mittwoch, 16. Oktober 2013

World Bread Day: Dinkel-Hafer-Kruste aus dem Gusstopf





Der "World Bread Day 2013 8th edition"" und "zorra" sammelt in ihrem "Kochtopf" für diesen Ehrentag des Brotes, dass finde ich so super, da muss ich endlich mal mitmachen.


World Bread Day 2013 - 8th edition! Bake loaf of bread on October 16 and blog about it!Mindestens 1x die Woche Brotbacken ist bei mir angesagt, aber  sehr viel darüber gepostet habe ich eigentlich nicht, warum, naja, ich beherzige schon die Gehzeiten und gute und verschiedene Mehlsorten, wenig oder gar keine Hefe oder nur Sauerteig und ich  backe fast ausschließlich im Gusstopf, das ist gelingsicher, das Brot schmeckt uns, hat eine schöne Kruste, aber diese Fachsprache und die speziellen Formen, dass habe ich noch nicht so im Griff und wollte so gar nicht berichten und zeigen, obwohl es ganz tolle Brote bisher waren.  Aber heute zu diesem Ehrentag des Brotes bei "zorra"  muss ich
dabei  sein mit diesem Brot "Dinkel-Hafer-Kruste".  Gemacht nach einem alten Rezept, handgeschrieben von einer alten Bäurin,  auf meine Menge angepasst, das hat geklappt,  bis auf das Foto vom ganzen Brotlaib, dass ist nix geworden. Aber nachbacken kann man das schon, ich habe alles festgehalten. Es braucht Zeit  über 2 Tage, das geht aber prima und ist nicht kompliziert.
Hier das Rezept  für einen 3,2 l Gusstopf.
Zutaten/Machen
1 Tag
50 gr. Vollkornhaferflocken leicht mit 1 TL Butter anrösten, goldgelb mit 50 ml Milch ablöschen.
Diesen abgekühlten Brei mit mit 80 gr. Dinkelsauerteig vermischen.
Außerdem fast zeitgleich 2 Scheiben älteres Dinkelbrot oder auch anderes Sauerteigbrot mit Kruste klein schneiden und mit 100 ml Wasser fein mixen. Das gibt Geschmack und die Hefen wirken mit zum Gehen, zusammen mit dem Haferbrei und Sauerteiggemisch nochmals gut vermischen und abgedeckt mit Folie oder Deckel in der Backschüssel, bei Küchentemperatur mindestens 8 Stunden gehen lassen. Außerdem: 100 gr. Dinkelvollkornmehl frisch geschrotet überbrühen mit 120 ml,  80° heißem Wasser rühren zu einem Brei, abdecken und separat stehen lassen auch mindestens 8 Stunden.
Ich mache das morgens und am Abend führe ich den Brotteig zu Ende und lasse dann über Nacht bis zum nächsten Nachmittag oder auch Abend den Teig für das Brot gehen.
Nach den 8 Stunden (es können auch 12 sein) ist das eine Blubbermasse die ich mit, dem gebrühten Dinkel und dem Flachrührer der Küchenmaschine, 1 EL Kräuter-GW-Salz und 1 EL Honig verschmischt, frisch gemahlenen Kümmel oder Fenchelsamen,  gut langsam nach und nach rühren und abwechselnder Zugabe von 400 gr. feinem Dinkelmehl,  300 ml  kühlem Wasser und 50 ml Apfelwein  bis es ein gut verbundener pappiger Teig ist, also mindestens 5 Minuten rühren. Dann nehme ich den Knethaken gebe nochmals 100 gr. Dinkelmehl,  was ich nach und nach dazu gebe und knete mit dem Kenthaken nochmals mindestens 5 Minuten. Mit etwas Dinkelmehl darüber gestreut forme ich, in der ausreichend großen Schüssel,  einen Ball mit Mehl bestreut, der Teig ist etwas pappig sollte aber mit Mehl bestreut formbar und leicht feucht elastisch sein. Dann gebe ich den Deckel drauf, beschweren und groß genug, damit der Teig gehen kann und nicht überlaufen,  dass muss dann mindestens 16 Stunden stehen in der Küche. Danach, Deckel ab, der Teig sollte oben am Deckel mit Blasen sein, vorsichtig mit einem Teigschaber abrubbeln und zur Teigmasse geben, nicht kneten,  so lassen, diese Masse ohne nochmals zu bearbeiten kommt dann in den mit Dinkelvollkornmehl ausgestreutem Topf,  mit feuerfestem Deckel, der heiss sein muss, also 10 Minuten  vorher in den Backofen geben das er heiß wird oder kurz vor dem Erreichen der Backofentemperatur von 250°C (O-U-Hitze), unterste Schiene, mit einem Teigschaber den Teig in den heißen, bemehlten Topf gleiten lassen, mittig verteilen, Deckel drauf (Achtung, heiß, Handschuhe)bei 250°C, 15 Minuten backen, Deckel öffnen Brot einschneiden oben 2 mal, dann zugedeckt nochmals 15 Minuten bei 250°C backen, Deckel ab, Backofen runter schalten, auf 200°C und nochmals 30 Minuten backen ohne Deckel, dunkelbraun. Brot raus, sollte hohl klingen beim Klopfen,  auf einen Rost und abkühlen lassen. Genießen. Aufbewahren, abgekühlt,   im Topf vom Backen oder wie gewohnt oder in einem Tonbehältnis für Brot etc.
Zusammenfassend die Zutaten:
50 gr. Vollkornhaferflocken
1 TL Butter
50 ml Milch
80 gr. Dinkelsauerteig
2 Scheiben ca. 100 gr.(Dinkel) Sauerteigbrot mit Kruste
100 gr. frisches Dinkelvollkornmehl
120 ml heißes Wasser
1 EL Kräuter-GW-Meersalz
1 EL Blütenhonig
Kümmel oder Fenchel nach Gusto
400 +100-140 gr. feines Dinkelmehl
300 ml Wasser und 50 ml Apfelwein/Weißwein
1 Gusstopf 3,2 l mit feuerfestem Deckel und Knopf
30 gr. Dinkelvollkornmehl zum Backen im Topf


World Bread Day 2013 - 8th edition! Bake loaf of bread on October 16 and blog about it!




Mittwoch, 3. April 2013

Dinkel-Weizen-Mischbrot zum Käse-Fondue

Heute gibt  es  Käse-Fondue bei uns, dafür habe ich gestern Abend ein herzhaftes aber  nicht zu saures Brot, mit wenig Hefe angesetzt und heute gebacken. Es ist  herzhaft, fluffig nicht fest und  hat eine knackige Kruste, damit es genug Kruste gibt ist  eher eine Fladenform so gewünscht,  genauso mögen wir das Brot zum Käse-Fondue. Das ist auch toll  in feineren Scheiben als Sandwich und und.......


Die Zutaten:
100 gr. Bio-Dinkel-Vollkornmehl
100 ml heißes Wasser (80°C)
400 gr. Bio-Weizenmehl Type 550
200 ml Wasser
10 gr. frische Hefe
1 TL Agavensirup
1 TL Meersalz
2 EL Weißwein

Machen:
Mit der KitchenAid und dem Flachrührer: Das Dinkelvollkornmehl mit dem heißen Wasser übergießen und rühren bis  ein Teig entstanden ist. Zudecken und 30 Minuten ruhen lassen.
Danach zum überbrühten Vollkornmehl, das Bio-Weizenmehl dazugeben, den Sirup das Salz und den Weißwein, die Hefe mit den 200ml kühlem Wasser gut verrühren und zum Mehl gießen, während der Flachrührer auf kleinster Stufe rührt, dann den Knethaken nehmen und den Teig mindesten 5 Minuten kneten, bis er glatt ist und sich vom Schüsselrand löst. Diesen Teig  abgedeckt  in einen kühlen Raum stellen und 12-18 Stunden, über Nacht,  gehen lassen.  Für das Backen den Teig  mit dem Knethaken nochmals gut durchkneten und mit der Hand falten, oval oder rund formen und in einer großen Backform 30x40 cm oder Backblech gut abgedeckt (z.B. hohe Rechtecktform darüber nochmals an einem warmen Platz, im Backofen 40°,  ca. 1/2 bis 1 Stunde  gehen lassen, verdoppeln, dann raus nehmen und Backofen auf  250°C heizen.  Ober-Unter-Hitze und auf  der 2. Schiene von unten
mit einer kleine Wasserschale zusammen, Brot bei 250°C rein stellen und runter schalten auf 220°C   und 45 Minuten backen. Klopfen, hohl klingen ist prima. 
Auf einem Rost 2 Stunden abkühlen lassen. 
Es ist ganz einfach mit Küchenmaschine und Zeit!  Bearbeitet ratzfatz und schmeckt prima.



Eines meiner Käse-Fondue-Rezepte findet Ihr hier.
Ich schneide  große Wüfel und reiche sie so dazu. Außer dem Brot werden gerne Tomaten, Birnenstücke, Weintrauben und kleine Kartoffeln genommen.


Donnerstag, 21. März 2013

Focaccia "Basilikum-Erdbeeren"




Focaccia, braucht eigentlich gar nicht viel Belag nur gutes Olivenöl.....

Aber mit  ein paar Erdbeeren und Basilikum ist auch nicht zu verachten.


Es gibt ja noch keine eigenen Erdbeeren, leider. Da konnte ich wieder mal nicht an diesen, so was von gut aussehenden,  roten Früchten beim Obst-und Gemüsehandel, vorbei. 
Was diese Erdbeeren an aussehen hatten,  sehr prachtvoll rot und groß, aber ohne viel Geschmack, hätte ich nur probiert, aber so ungewaschenes Obst esse ich nicht....
Also Kuchen nee, der schmeckt mir mit diesen säuerlichen geschmacklosen Erdbeeren nicht. Was MACHEN ??

Ein Teil wurde mazeriert, dachte mal sehen ob wir da nicht Aroma rauskitzeln, nach Stunden probiert, nee, schmecken nicht, ab in den Topf und Chili und Balsamico und noch mehr Zucker und einen Aufstrich gezaubert, lecker, die Chili und der Balsamico, alter Guter, die haben das Ganze gebracht.



So und eigentlich sollte hier ja nur was von Focaccia erwähnt werden, der Teig und die Idee habe ich aus SAVEUR und so wurde der 2. Teil der Erdbeeren  zur Focaccia.
Obst und Hefeteig und nicht zu süß ist wunderbar, gibt es doch auch diese "Schiacciata" sehr köstlich mit Trauben, also warum nicht diese Erdbeeren und Basilikum, eine tolle Verbindung wie ich finde.
Gebacken habe ich 2erlei, einmal den Teig mehr flach und eingedrückt  mit Erdbeeren darunter ein Basilikum-Blatt, damit sich die Aromen verbinden und das die zarten Blätter vom Basilikum nicht verbrennen, ein paar ganz fein geschnittene Schalotten, die mit etwas Salz/Zucker und Zitrone kurz mariniert wurden und dann ganz wenig zwischen den Erdbeeren verteilt.
Das im heißen Ofen ähnlich einer Pizza gebacken,  sehr sehr köstlich. Dieser Groll über die geschmacklosen Erdbeeren war ganz schnell verflogen.
Der 2. Teil vom Teig wurde in Rollen gemacht diese mit Olivenöl rundum eingeölt längs geschichtet, wie Einback oder Buchteln, auch sehr lecker gut entnehmbar und fluffiger Teig etwas mehr.
Dazu gab es zu beiden Versionen  Ziegenfrischkäse, ein paar Tropfen alten Balsamico auf die Erdebeeren nach Gusto,  ist sehr fein.
War prima zum "VeggiDay " und  für noch mal,  mit Erdbeeren aus dem eigenen Garten.........





Rezept aus "SAVEUR" von mir modifizert:
Zutaten:
Teig:
350 gr.Mehl Type 550
225 gr. lauwarmes Wasser 30C
20 gr. Frischhefe
1 TL Agavensirup
1 Prise Meersalz
60 ml gutes Olivenöl
200 gr. Erdbeeren
1 Handvoll Basilikum Blätter
1 Schalotte
1Prise Salz
1 EL frischen Zitronensaft
Machen:
Die Hefe im Wasser auflösen.
Mehl, Salz vermischen,  in die Schüssel der Kitchen/Aid mit Flachrührer, dann unter rühren, die Wasser-Hefe-Mischung langsam einrühren, bis alles vermischt ist und dann schneller stellen stellen und den Teig so lange weiter rühren bis er sich vom 
Schüsselrand löst, mindestens 3 Minuten.
Diesen glatten Teig an einem warmen Platz, z.B. Backofen ca. 35°, abgedeckt gehen lassen.
Das dauert etwa 40 Minuten.
Die Erdbeeren putzen und in dicke Scheiben Schneiden oder vierteln je nach Gusto.
Die Schalotte ganz fein würfeln und mit 1 Prise Zucker und Salz, dem Zitronensaft
gut vermischen.
Den Teig teilen, nochmals mit etwas Mehl per Hand durch kneten, ausrollen und 1 cm hoch und Größe nach Gusto ausrollen ein Backblech gut mit Olivenöl beträufeln, den Teig drauf geben Dellen eindrücken etwas Olivenöl rein träufeln und rundum bestreichen, die marinierten Schalottenwürfel verteilt, die Erdbeeren mit einem Basilikum-Blatt darunter, einzeln, versetzt  etwas eingedrückt.
2. Teil des Teiges in 6 Teile einzeln gerollt mit Olivenöl  rundum bestrichen, in eine längliche Backform  neben einander geschichtet und nur ein paar einzelne Erdbeeren verteilt.
Beides nochmals  10 Minuten gehen lassen, dann  im vorgeheizten Backofen, 220°C, O-U-Hitze, unterste Schiene 10-12 Minuten goldbraun backen, nach dem Backen habe ich noch einmal gutes Olivenöl darüber geträufelt.
Mit etwas Ziegenfrischkäse und altem Balsamico sehr lecker.













Montag, 26. November 2012

Topf-Brot: Nuss-Früchte-Mix im Kakaobrotteig

Brot und Kakaoteig? Ja ist nicht gerade so ein  Serienbrot, doch  in meiner Brotserie wird es das bestimmt öfter geben. Angeregt  vom Schoko-Brot  aus Bernds-Bakery, das ich in der Form sicher machen werde. Doch diesmal mußte es schnell gehen, d.h. noch am Tag,  für große Vorbereitungen hatte ich keine Zeit, außerdem wollte ich mal den fertigen Bio-Sauerteig ausprobieren. Eigentlich bin ich ja sehr für's selbermachen, doch ab und zu wird einfach mal was ausprobiert, so lag das Tütchen mit dem Roggen-Sauerteig herum und fand jetzt seinen Einsatz, genau wie der Beeren-Nuss-Mix aus der Tüte, hätte nicht gedacht wie gut der ist.
Das Brot ist sehr feinporig (knatscht aber nicht), hat eine leichte Feuchtigkeit, so wie ein "Ausgehobenes Bauernbrot" vom Bäcker. Der Kakao macht es sehr würzig. Ich habe keinen Zucker und Gewürz,  außer Meersalz,  an den Teig gegeben. Man kann auch nicht schreiben, das der Teig nach Schoko schmeckt, einzig eine leichte Süße kommt von den Beeren. Es hat etwas von einem amerikanischen Pumpernickel, halt hier mit Früchten und Nüssen.
Frisch und nur mit Butter sehr gut,  mit etwas Ziegenkäse ganz meins, genau wie die "Mittagstischler" und meine liebe Nachbarin die fanden es super. Das schmeckt sehr gut mit Ziegengouda meinte die Nachbarin. Ich fand's außerdem sehr gut  mit Johannisbeerchen-Marmelade morgens, für einen guten Start in den Tag......................

Zutaten:
300 gr. Dinkelvollkornmehl
300 ml Wasser (kochend)
10 gr. frische Hefe
1 EL BioRoggensauerteig
3 EL lauwarmes Wasser
1 EL Meersalz fein
150+50gr. Bio-Weizenmehl Type 550
1 gehäufter EL Valrhona Kakao  (oder anderen ungesüßten  guten Kakao verwenden)
2 EL Haferflocken oder Dinkelflocken
150 gr. Beeren-Mix ich habe ein Fertigmischung genommen
(Heidelb.,Bromb, Johannisb +++) Nussmix (Cashew, Haselnüsse, Erdnüsse)

Das Dinkelvollkornmehl gebe ich in die Backschüssel der KitchenAid, dann überbrühe ich das Mehl mit dem kochenden Wasser und rühre mit dem Flachrührer die Masse bis ein Teig entsteht und keine Mehlnester mehr da sind. Die Schüssel abdecken mit einem passenden Deckel. Bis die Masse auf 35° C runtergekühlt ist, so eine Stunde. Zwischenzeitlich rühre ich die Hefe mit 4 EL warmen (30°c) Wasser und 1 EL Mehl an und lasse sie gehen. (Vorteig). 150 gr. Weizenmehl vermische ich mit dem Kakao und dem Meersalz, gebe ich die Hefe   zur abgekühlten Vollkornmehlmasse (Brühstück) und unter rühren wird die Mehl/Kakao/Mischung geknetet  bis ein glatter Teig entstanden ist,   ca. 10 Minuten mit der Maschine, dann gebe ich den Fruchtmix dazu und knete nochmals durch, Deckel drauf und mindestens 5 Stunden gehen lassen,  bis sich der Teig verdoppelt hat. Ich mache das morgens und lasse den Teig dann in der Küche stehen.  Am Nachmittag, wird der Teig mit ein wenig Mehl  per Hand ein wenig  geknetet, dann gebe ich den Teig in ein Gärkörbchen, rundum werden Haferflocker gestreut und decke ein Backpapier/  darüber, lasse ihn im Backofen bei 35°, nochmals 1 Stunde gehen, stelle den Teig in die Küche und heize den  Backofen, bei  Ober-und Unterhitze, auf  250°C.
Den Topf  mit feuerfestem Deckel in den Backofen stellen, heiß werden lassen. etwas grobes Mehl oder Haferflocken in den heißen Topf geben, verteilt,
den gegangenen Teig vorsichtig, kopfüber in den offen heißen Topf gleiten lassen, Deckel drauf (Vorsicht, feuerfeste Handschuhe anziehen)   und 30 Minuten backen (250°), dann den Backofen auf 230°C runter schalten,  den Deckel(Handschuhe)  abnehmen und das Brot weitere 15 Minuten backen, bis es eine schöne dunkelbraune Farbe hat und beim darauf Klopfen hohl klingt. Es geht prima mit einer  Zange,  das Brot rausholen.  aus dem Topf  (Backhandschuh), auf ein Gitter gleiten lassen zum Auskühlen. Bleibt frisch und  hält bestimmt ein paar Tage, wenn nicht vorher aufgegessen.


Montag, 5. November 2012

Topf-Brot: Dinkel-Rote-Bete-Weizen



Rote-Bete im Brot, nicht nur ein Farbklecks, nein, die schmecken. Zusätzlich habe ich ihnen noch etwas Gewürz verpasst und dieses Aroma dann im Dinkel-Weizen-Mischbrot,  mit ganz wenig Hefe,  über  2 Tag hergestellt. Der Teig muss gehen, sich entwickeln, doch das ist kein Zeitaufwand nur Planung, die sich immer lohnt. Das Dinkel-Rote-Bete-Weizen- Brot  ist einfach zu gut und bei mir in die  Liste "Wiedermachen" aufgenommen.
Eigentlich ist es als "Free Style Brot" so entstanden und jetzt festgehalten als Rezept.
Zutaten:

200 gr. Bio-Weizenmehl Type 550
80gr. zum  Kneten und ausgleichen
200 gr. Bio-Dinkel Vollkornmehl
30 gr. Hirseflocken
3 gr. Trockenhefe

1 TL Meersalz
1 TL Schwarzkümmel
1 EL Honig
300 ml Wasser

1  Rote-Bete Knolle frisch
1 Tl  GWM Rosen-Blüten, 1 TL. Rohrzucker, 1 Prise Blüten-GW-Salz
2 EL Frischkäse oder Kochkäse (wer hat)


200 gr. Weizenmehl + 200 gr. Dinkel-Vollkornmehl, Hirseflocken, Trockenhefe, Meersalz, Schwarzkümmel  (leicht angeröstet und gemörsert) werden in einer Backschüssel gut vermischt am besten mit einer Küchenmaschine mit Knethaken. Das  Wasser und  Honig dazugeben und den Teig mindestens 10 Minuten mit dem Knethaken  bearbeiten oder arbeiten lassen  bis der Teig glatt ist und sich vom Rand  löst.  Den Teig in der Schüssel lassen und mindestens 12 Stunden  bei 18-20°an einem Ort abgedeckt sehen lassen, z.B. eine große Schüssel mit Deckel  verschließen, gehen lassen. Die Schüssel sollte groß sein damit die doppelte Menge nach dem Aufgehen darin Platz hat.
Am nächsten Tag die Rote-Bete, schälen, raspeln ( wie Rösti), mit den Blüten-GW-Salz, Rohrzucker, GWM-Rosen-Blüten dem Frischkäse alles gut vermischen zu Teig geben mit einem Teil vom restl. Mehl bestreuen und mit einem Teigschaber  von den Rändern lösen und das Brot  kneten zu einem Ball falten in der Schüssel oder auf dem Backbrett. Als Ball geformt nochmals mindestens 6 Stunden in der Schüssel zugedeckt,  gehen lassen, bis der Teig sich nochmals verdoppelt hat.
Zum Backen:
Den Backofen in der Zwischenzeit aufheizen. Ober-und Unterhitze bei 250°.
Den Topf  mit feuerfestem Deckel in den Backofen stellen, heiß werden lassen.
Den gegangenen Teig vorsichtig vom Rand lösen, mit einem Teigschaber,  mit Dinkelschrot/Flocken fein  bestreuen. Den Deckel öffnen (Vorsicht, feuerfeste Handschuhe anziehen)  etwas Dinkelschrot oder Flocken verteilen,  vorsichtig in den heißen Topf gleiten lassen, mittig, den Deckel darauf geben und 30 Minuten backen (250°), dann den Ofen auf 230° runter schalten und den Deckel abnehmen und das Brot weitere 10-15 Minuten backen, bis es eine schöne goldbraune Farbe hat und beim darauf klopfen hohl klingt. Es geht Prima mit einer  Zange,  das Brot rausholen.  aus dem Topf , mit der Zange oder Backhandschuh, auf ein Gitter gleiten lassen zum Auskühlen.















Montag, 22. Oktober 2012

Topf-Brot "Feigenbrot"

bernd's bakery: Feigenbrot / Fig Bread





Hier das Feigenbrot was nach der Beschreibung von Bernd  "bernds bakery" bei mir entstanden ist.  Wieder nach meiner Backart  im  Topf gebacken, das Brot ist  sehr fein geworden, man muss nur aufpassen, die Feigen die rausschauen werden gerne eher dunkelbraun aber sonst, sehr zu empfehlen und wunderbar im Geschmack. Das gibt es wieder!

Ja und das Rezept  gibt es in "bernds bakery" !

Ich habe mich an die Anweisungen bezügl. der Teigherstellung mit Vorbereitungen und Gehzeiten gehalten. Nur das Weizenmehl  Type812  gegen Dinkelmehl Type 1050 ausgetauscht sonst Weizenmehl Type 550 verwendet.
Brot mit Feigen hatte ich noch nicht, obwohl  ich schon etliche mit Früchten gebacken habe, doch dieser Geschmack der Feigen hat was,  auch die Herstellung des Teiges und die milde Säure des Brotes, einfach super. Ich danke "bernds bakery"  sehr für dieses tolle Rezept.

Freitag, 19. Oktober 2012

Topf-Brot "Dinkelschrot"

Brotbacken, aber gerne mache ich das, mindestens 1 x die Woche.  Mit der Zeit habe ich so meine eigene FreeStyle-Technik entwickelt. Ich habe mich schon schlau gemacht und bewundere so tolle Brotbäckerinnen wie Petra von Chili und Ciabatta, die Brotbäcker   wie "Ketex",  "Plötzblog"  und ganz vielen,  von mir sehr geschätzten Hobby-Bäckerinnen und Hobby-Bäcker  unter den Bloggern,  die machen das alles so wie es sein soll,  perfekt und super. Mit richtiger Führung, nach den Regeln, die man schon beachten sollte, dann  noch die großartigen Formen und das Backergebnis......
Ich habe mich so nach und nach durch die Back-Literatur gelesen, probiert und
und experimentiert. Mit einem Schamott-Backstein ( der braucht meiner Meinung zu lange bis er die richtige Temperatur hat),  einen Ofen der bis 280°C heiß wird,   der hervorragend ist, aber ich habe ganz viele PPP's erlebt. Vor einigen Jahren habe ich das No-Knead-Bread entdeckt, das  im Gusstopf gebacken wird,  geht einfach und ist toll, wenn man einen guten Gusstopf hat,  meine Erfahrung, der Topf  hat super Eigenschaften und das Brotbacken gelingt mir mit  diesem: 
, aber man muss leider zusätzlich investieren, denn der Deckelknopf muss, mehr als 190°C,  Hitzebeständig sein und dann kann man, wie ich auch mit 250°C Backen, hier




 ist ein Deckelknopf, der leider nicht Serienmäßig ist,  bei diesen nicht gerade billigen Töpfen,  den man aber haben muss zum Backen im Ofen, z.B. mit  vielen verschiedenen Brotsorten,  sonst stimmt alles,  der  Topf  ist mir ans Herz gewachsen, nicht nur zum Brotbacken, nein, auch für leckere  Braten, doch das sind andere Rezepte. Hier geht es heute um ein Brot, dass ich immer gerne backe und mal vorstellen möchte.  Außerdem sollte erwähnt werden, ich besitze eine Mehlmühle. mahle oft Mehl selbst. Manchmal  jedoch bekomme ich es aus einer Mühle , wo ich  Körner kaufe, frisch gemahlenes, geschrotetes Korn, oder Maismehl geliefert.   Dann kaufe ich auch Buchweizenmehl  z.B. von Alnatura, wie ich es gerade bekomme, aber frisch und pur Natur muss es sein.  
Dieses einfache Dinkelschrot-Brot  essen wir sehr gerne, deshalb gibt es das schon öfter, hier das Rezept:




150 gr. Dinkelschrot (frisch geschrotet)
250 gr. Dinkelganzkornmehl (frisch            gemahlen
80   gr. Dinkelmehl fein Type 630 zum    Bearbeiten
1 EL Meersalz 
1 EL Honig
1 EL Anisschnaps wie "Pastis"
150 ml Wasser heiß (90°)
150 ml Wasser (30°)
3 gr. Trockenhefe


Dinkelschrott in einer Schüssel mit dem heißen Wasser abgießen und zugedeckt  6 Stunden stehen lassen.
In einer anderen Schüssel/Gefäß das Wasser mit der Hefe, dem Honig, dem Anisschnaps und Meersalz verrühren, das Dinkelganzkornmehl dazugeben und  vermischen die Mischung zu dem, nun abgekühlten und gequelltem  Dinkelschrot geben und kräftig vermengen, mit der Küchenmaschine und Flachrührer,  mindestens 4 Minuten, es sollte eine feuchte Masse sein und gut vermischt. Dann 14 Stunden zugedeckt kühl stehen lassen, bei 12°C.
Die Brotmasse mit einem Teil des  feinen Dinkelmehls (Type630) verkneten, mehrmals den Teig überschlagen und formen und das Mehl wie zum Kneten benötigt dazugeben. Der Teig sollte aber nicht fest werden er bleibt pappig, dann in eine geölte Schüssel geben, mit Mehl bestäuben  und nochmals 4 Stunden zugedeckt, in der Küche,  gehen lassen.
Den Ofen vorheizen auf 250°C mit  zugedecktem feuerfesten Topf.
Wenn die Temperatur erreicht ist, das Brot vorsichtig mit einem Teigschaber von Rand lösen mit etwas Mehl bestäuben  und vorsichtig in den geöffneten, heißen Topf, der vorher mit etwas Mehl bestäubt wurde,  gleiten lassen, Deckel drauf, Handschuhe!!!,  30 Minuten bei 250°C   backen, dann den Deckel, (Handschuhe!!!) runter nehmen, die Temperatur runter schalten auf 220°C,  noch weitere 15-20 Minuten backen bis es eine schöne goldbraune Farbe hat und beim darauf Klopfen hohl klingt.




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