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Mittwoch, 6. April 2016

"Tiropitakia" Dinkel-Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen

Teigtaschen viele Macharten  und noch mehr Namen, je nach dem wo sie herkommen. Meist mache ich die südamerikanischen "Empanadas" wo es sehr viele Möglichkeiten gibt vom Teig und von der Füllung. Heute  hat es endlich geklappt und ich habe endlich mal wieder, ein klein wenig,  in die griechische Küche geschaut  und wie, ausgelöst durch den Post und das  Rezept von  Friederike im Blog Fliederbaum, sie hatte das Rezept hier entdeckt für die "Tiropitakia" gemacht als Wegzehrung für einen wunderschönen Wanderweg in Griechenland.
Die Teigtaschen,  dieser Teig hat mir so gut gefallen der musste unbedingt probiert werden.
Wie es mal wieder war habe ich mich an der Zutatenliste orientiert, a b er nur ein wenig geändert,
Vollkorndinkelmehl muße es sein und das hat super funktioniert. Bei der Füllung, die aus Feta und Manouri im Original besteht  habe ich nur für mich eine Fetacreme gemacht, meine Mittagstischler wollten das nicht, dabei haben sie dann doch probiert und fanden die Füllung super, aber wie ich so bin gab es 2erlei und die Füllung bestand aus hessischer Ahle-Blutwurst (gar nicht griechisch), Zwiebeln und etwas Chilipüree. Dazu gab es allerdings eine griechische Gemüsepfanne aus Paprika, Zucchini und Zwiebeln, einen Extra Dip aus Feta und einen scharfen Dip aus Tomaten-Paprika und Chili und anstatt Knoblauch Bärlauch.



Zutaten die ich  für den Teig genommen habe:
Wobei ich nur das Vollkorn-Dinkelmehl anstatt normales Mehl genommen habe und weniger Öl, sonst wie im Rezept bei Friederike.

200 gr Griechischen Sahne-Joghurt 10%
 70  gr. Olivenöl (Kreta)
1 gestr, TL Kräuter-Meersalz
1 TL feine Rohrpuderzucker
250 gr. Dinkel-Vollkornmehl (+ ca. 30gr. zum Ausrollen)

Feta-Füllung für 4 Taschen:
80 gr. Feta
1 EL Sahne
1 EL Bärlauch-Pesto

Blutwurst-Füllung:
100 gr. Ahle-Blutwurst oder andere feste und geräucherte Blutwurst
1 rote Zwiebel, geputzt in Würfeln
1 TL Butter
1 Prise Salz
1/2 TL Kümmel auch Fenchel ist fein
1 TL Chili-Öl-Paste selbstgemacht oder ein 1 Chili fein gewürfelt.

Zum Bestreichen habe ich 1 EL Sahne genommen und die Taschen damit eingestrichen.

Machen:
Teig: Alle Zutaten in die Schüssel der Küchenmaschine und mit dem Flachrührer zum Teig gemacht.
Der Teig verbindet sich prima und läßt sich toll mit etwas Mehl  ausrollen und ausstechen.
Füllung:
Feta mit der Sahne und dem Bärlauch-Pesto vermischen, mixen oder mit einer Gabel fein drücken.
Blutwurstfüllung:
Blutwurst ohne Haut feine Scheiben schneiden. Die Zwiebeln mit der Butter anbraten, die Blutwurstscheiben dazu geben, mitbraten, die Chili, Kümmel, so lange anbraten und rühren bis die Blutwurst  zerfällt und die Grieben glasig sind, abkühlen lassen, abschmecken ggf. würzen, sollte würzig sein.

Auf einem bemehlten Brett Teig ausrollen,  die Teigtaschen ausstechen ich habe sie  in 8 cm gemacht mit einem Ausstecher für Ravioli, das ging ganz gut, den Teig nicht zu dünn gemacht ca. 3 mm. Füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C, O-U-Hitze, 18 Minuten gebacken. Zwischendurch mit etwas Sahne bestrichen.

Die Feta Füllung ist auch ein leckerer Dip,  dann etwas mehr Sahne dazu geben und dippen.
Der scharfe Dip bestand aus ein frischen Paprika (geputzt), einer kleine Chili, 1 Zwiebel, Bärlauch, 2 Tomaten. Kräutersalz und einer kleine Menge Honig, alles im Mixer grob gemixt.
Das Gemüse aus Paprika,Zwiebel, Zucchini, mit etwas Butter angebraten, 5 Minuten gedünstet  mit einen 5-Kräutermix und Kräutersalz abgeschmeckt.

Die Teigtaschen sind toll und diesen Teig muss ich unbedingt noch mit anderen Füllungen ausprobieren. Wir fanden sie warm und kalt super.



Liebe Grüße
Ingrid




Sonntag, 6. Januar 2013

Stifádo

Ein griechischer Schmortopf, der große Wunsch meiner Mittagstischler. Ich hatte noch ein Fleischstück vom Kalb aus der Schulter und Perlzwiebeln  die ja ein MUSS sind in diesem Topf. Bei den Tomaten bin ich nicht in Griechenland geblieben, da habe ich mangels frischer guter Fleischtomaten eine große Dose San- Marzano-Tomaten verwendet.   Dieser Topf ist sehr schnell gemacht und einfach köstlich auch für Gäste im großen Topf zubereitet. Schmeckt köstlich zu frischem Brot oder auch Polenta , beides ist fein.
Ich mag diesen Topf sehr gerne durch sein Zimtaroma in der Tomatensauce, einfach wunderbar, mir  reicht einfach die Sauce, dann dürfen sich meine Männer über mehr Fleischstücke freuen. Für diesen Topf wird  auch gerne Kaninchenfleisch genommen. Was ich auch gerne mache, ich nehme Wildschweinfleisch und bereite es so zu. Wichtig ist, dass Fleisch am Abend vorher im Rotwein und den Gewürzen zu marinieren und über Nacht im Kühlschrank belassen.





Zutaten:
4 Personen
600 gr. Kalbfleisch aus der Schulter
250 ml Rotwein kräftigen (ich habe einen  Naoussa verwendet)
2 frische Lorbeerblätter wer hat  (getrocknet geht auch)
1 große Zimtstange (Ceylonzimt)
3 Nelken
6 St. Knoblauchzehen
1 gr. Dose San Marzano-Tomaten oder
230 gr. frische Fleischtomaten
1 TL Rohrzucker
Kräuter-GW-Salz
Chilischote 
2 EL Olivenöl
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Und Machen:
Das Fleisch in Stücke schneiden, wie Gulasch, ca. 4 cm Stücke, dann mit dem Wein, der Zimtstange, den Nelken (etwas mörsern) und dem Lorbeer marinieren und zugedeckt im Kühlschrank 12 Stunden stehen lassen. Am nächsten Tag 1 Stunde vor dem Braten raus nehmen , die Marinade abtropfen lassen und aufbewahren.
Die Perlzwiebel schälen, die Knoblauchzehen schälen und in Scheiben schneiden.

In einem Gusstopf die 2 EL Olivenöl erhitzen und die Fleischstücke in 3 Etappen gut anbraten, die Perlzwiebeln anbraten und 1/3 beim Fleisch belassen, den Knoblauch dazu geben, die Chilischote ohne Kerne in Streifen,  alles zusammen mit der Marinade und den Gewürzen,  aufüllen, die  Tomaten mit dem Saft dazu geben, den Zucker,  verrühren, kurz aufkochen, umrühren,  dann zugedeckt bei kleiner Hitze 1 Stunde schmoren lassen, die restlichen Perlzwiebeln darunter rühren und nochmals 30 Minuten bei kleiner Hitze, den Deckel, leicht geöffnet schmurgeln,  vielleicht Zwischendurch mal umrühren, damit nichts anhängt, mit Kräuter-GW-Salz abschmecken und die Zimstange und Lorbeerblätter rausnehmen. Heiß servieren,
ein leckeres Glas Rotwein dazu und genießen. Als Vorspeise hatte ich einen griechischen Salat und zum Stifádo Polenta. Ein frisches Brot ist auch sehr fein, besonders für die Sauce aufzunehmen.







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