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Dienstag, 6. November 2018

Wirrettenwaszurettenist Kürbis und hier Kürbis süß-sauer mit Kampot Rouge

Kürbis vielseitig und viel zu schade nur als Halloween-Gespenst, da muss doch der Inhalt zu einigen Köstlichkeiten zu verwenden sein ?
Tätsächlich gibt es viele Köstlichkeiten gerade jetzt vor und nach Halloween in einigen Kürbisvariationen im Handel, doch wir Retter/innen machen es selbst: Der Kürbis wird gerettet mit allem was er hat. Dabei sollte ich Schreiben die vielen Kürbissen, es gibt so viele Arten und die Geschmacksunterschiede sind nicht nur in unseren Rezepten sondern gehen auch von den verwendeten Kürbissen aus.
Das spannende bei #wirettenwaszurettenist  es gibt selbstgemachtes mit vielen neuen Ideen nicht aus dem oder vom Markt sondern aus der eigenen Küche.
Kampot Rouge Pfeffer hat einen speziellen Geschmack und sollte hier keine Produktwerbung sein nur ein Hinweis.



Bei mir heute in Sachen Kürbis wird eingemacht und nicht nur, den Kürbis so gemacht kann man auch gleich verwenden z.B. als Beilage wie hier:




 Es ist es ein etwas abgewandeltes Rezept von der Großtante sie machte Kürbis süß-sauer in bei uns genannten Weckglas mit Gummiringen und einkochen im riesigen Einkochtopf in einer speziellen Prozedur. Zugegeben bei mir war es auch vor vielen Jahren ähnlich, doch als ich die Twist-off-Gläser für mich entdeckt hatte wurde das sofort geändert: Ich mache  mit Twist-off-Gläsern 3 Varianten: Einmal im Backofen,  Kochtopf mit Wasser und einmal sterile Gläser und Deckel die Früchte oder das Gemüse im Sud aufgekocht und in die Gläser abgefüllt und sofort verschlossen. So auch der Kürbis süß-sauer für das heutige Rezept und doch wieder eine kleine Abweichung die ich im Rezept beschreibe.





Rezept:
für 3 Twist-off-Gläser a 300 ml

Zutaten:
1  Hokkaido Kürbis
1 Gemüse Zwiebel (muss nicht kann)
250 ml Apfelessig
500 ml Wasser
1 großes Stück frischen Ingwer
1  geh. EL Meersalz
50 gr. Rohrzucker
1 Stange Ceylon-Zimt
3 Nelken
6 Wacholderbeeren
10 St. Piment
1 TL Piment d'Espelette
20 St. Kampot Rouge Pfeffer (das sind die Beeren die man im Glas sieht und die darinnen bleiben)


Machen:
Den Kürbis in  2 cm Scheiben schneiden, von den Kernen befreien, schälen und dann in kleine Rechtecke ca. 2 cm x 1 cm schneiden. Die Gemüse Zwiebel schälen und ein Streifen schneiden.
In einem 3 l Topf Wasser und Essig mit Salz, Zucker, Zimtstange, Ingwer am Stück, Kampot Rouge Pfeffer und Piment d'Espelette bei mir gemahlen, Piment, Nelken, Wacholderbeeren in einem Gewürzei, oder Säckchen zusammenfügen und in den Sud geben alles aufkochen, die Kürbisstücke und Zwiebelscheiben dazu und solange offen kochen bis der Kürbis weich ist oder fast glasig ausschaut bei mir war das nach 10 Minuten kochen, dann hatte er die Bissfestigkeit die wir mögen und der Sud hat den  Geschmack gegeben, probier Test machen.
Die in der Zwischenzeit sterilisierten Gläser aufstellen, einen großen Trichter mit großer Öffnung, eine Schöpfkelle oder Suppenschöpfer bereit legen zum einfüllen.
Es werden die Kürbisstücke mit den Zwiebel in die Gläser gefüllt bzw. aufgeteilt, dann wird der Sud nochmal richtig aufgekocht ca. 3 Minuten, die Zimstange entfernt, das Gewürzei raus, den Ingwer und dann den sprudelnden Sud mit dem Kampot Rouge Pfeffer über die Kürbisstücke mit den Zwiebeln verteilen, darauf achten das der Kampot Rouge Pfeffer gleichmäßg verteilt ist.

Darauf achten das der Rand sauber ist und dann die Gläser sofort verschließen, alles mit einem Küchentuch abdecken und ruhig und langsam am gleichen Platz auskühlen lassen, darauf achten das es eine geeignete Unterlage ist, ich nehme mein Backbrett (bei mir aus Glas) und stelle die Gläser auf zum einfüllen und abkühlen.
Das Gute bei dieser Methode  ist die Würze ist gleich im Kürbis und man kann ihn alsbald genießen oder verschlossene Gläse im kühlen Vorratsschrank dunkel gestellt mindestens 4 Monate aufbewahren. Angebrochene Gläser im Kühlschrank verwahren.







Nachfolgend alle die dabei waren mit Ihren Rezepten bei #wirrettenwaszurettenist "Alles mit Kürbis":

auchwas - Kürbis süß-sauer
Bonjour Alsace - Kürbis Spaghetti mit Olivenöl und Thymian
Brigittas Kulinarium - Kürbisravioli aus Kartoffelteig
Brittas Kochbuch - Kürbisrisotto
Brotwein - Saftiges Kürbisbrot mit frischer Hefe und Hokkaido
Cakes Cookies an more - Mac and Cheese mit Kürbis
CorumBlog 2.0 - Kürbis-Konfitüre
Das Mädel vom Land - Wickelknödel mit Kürbis und Pilzen
evchenkocht - Kürbis-Cannelloni
Fliederbaum - Kürbis-Kartoffel-Gratin
genial-lecker - Kürbis-Möhren-Quiche
lieberlecker - Kürbis Vermicelles
Madam Rote Rübe - Schmackhafte Kürbis-Suppe mit Linsen und Zwiebeln
our food creations - Vielseitiges Kürbismus
Pane-Bistecca - Kuerbis Prussien
Unser Meating - Kürbis-Käse-Suppe
Turbohausfrau - Kürbistascherl mit Grammeln



Es war mir eine große Freude, dass Ihr meiner Einladung bei #wirrettenwaszurettenist gefolgt seit und tatkräftig mitgemacht habt mit vielen köstlichen Rezepten "Alles mit Kürbis". DANKE Euch ALLEN!
Danke auch an Susi die Mitbegründerin bei #wirrettenwaszuretten ist, die Turbohausfrau, sie hat mitgeholfen mit Rat, Tat und Rezept.



Infos, keine Werbung, über Kürbissorten hier

Liebe Grüße
Ingrid

Sonntag, 16. Oktober 2016

WBD 2016 und ein "Vollkornbrot" mit frisch gemahlenem Roggen, Einkorn und Kürbis.

Mehl selbst mahlen und ein  herbstliches Brot backen für den #worldbreadday2016, dass ist wieder MUSS bei mir, was für ein Glück ich habe es gerade so geschafft.
Seit 2006 trommelt #Zorra alle in Ihrem #Kochtopf zusammen, damit möglichst viele Blogger/innen an diesem Tag  Brot backen und darüber berichten, mit vielen interessanten Rezepten, ich bin schon gespannt was dieses Jahr wieder für großartige Rezepte zusammen kommen?!

Bei mir gibt es ein Vollkornbrot:
World Bread Day 2016 (October 16)

Ein herbstliches, mit  Kürbisfruchtfleisch und etwas Kürbiskernöl, dazu noch viel Roggenmehl, etwas Einkorn, alles selbst und frisch gemahlen. Das Brot ist dunkel und kernig und trotzdem ganz mild und fein im Geschmack.
Zur Herstellung habe ich verschiedene neue Erkenntnisse, wie mit einem Gäransatz ähnlich Federweißer oder Rauscher gearbeitet, bei mir ist es ein Ansatz mit Quitten aus den Resten der Gelee-Verarbeitung, damit habe ich mir einen Gäransatz 6 Tage vorher vorbereitet.
Das Brot wird über 36 Stunden bearbeitet + gebacken, das hört sich viel an aber mit ein wenig Einteilung geht das super.
Machen:
Den Quitten-Gäransatz 
Von den Abschnitten gedünsteter Quitten, also die Reste die im Passierssieb bleiben, von der Püreeherstellung davon nehme ich 60 gr. 1 El Rohrzucker und 220 ml heißes Wasser, das wird abgedeckt in der Küche stehen gelassen und jeden Tag einmal geschüttelt, (Vorsicht nach 3 Tage sprudelt es, dann etwas entlüften und weiter locker abgedeckt stehen lassen.
Am 6ten Tag mache ich einen Vorteig:
Siebe die Gärflüssigkeit ab und vermische mit dem frisch gemahlenem Mehl, gleicher Anteil, war bei mir 200 gr. Gärflüssigkeit und 200 gr. frisch gemahlenes Roggenmehl, das mit einem Kochlöffel verrührt und abgedeckt in einem sauberen Gefäß 24 Stunden ruht.

Man sieht dann wie sich kleine Blasen bilden.
Nach 24Stunden bereite ich mein Brot weiter vor, dazu mache ich einen Vorteig mit 100 gr. Einkornmehl und 200 ml warmer Vollmilch 38°C und 6 gr. Hefe alles gut vermengen und in der Backschüssel 2 Stunden stehen lassen.
Danach gebe ich dazu den Vorteig mit dem Roggenmehl ,1 großen Tel. Meersalz (12 gr.), 1/2 Tel. frisch gemahlener Fenchelsamen,100 gr. Kürbismus und 300 gr. frisches Roggenmehl, das rühre ich mit dem Flachrührer so lange bis  ein feiner gefestigter Teig entstanden ist zum Schluß 1 EL Kürbiskernöl dazu, noch ein paar mal rühren bis es verteilt ist,  der Teig wird abgedeckt, und in der Küche zum langsamen gehen 10 Stunden aufgestellt.

Den aufgegangen Teig auf ein bemehltes Brett geben, ich habe Roggenmehl verwendet ca. 50 gr. den Teig gestreckt zuerst mit dem Mehl mehrmals grob strecken und falten,  dann mit nassen Händen noch 3 mal, zu einer Kugel geformt und im bemehlten Gärkörbchen, abgedeckt, 1 Stunde stehen lassen, im Warmen, bis der Teig nochmal etwa 1/4 aufgegangen ist. 
Gebacken: Im vorgeheizten Backofen bei 250°C, O-U-Hitze, unterste Schiene,  in einem 3,7 l Gusstopf mit feuerfestem Deckel.
Zuerst den Topf im Ofen mit heiß werden lassen, dann etwas Mehl rein geben und das Brot kopfüber aus dem Gärkörbchen in den heißen Topf fallen lassen, oben einritzen, Deckel (Achtung heiß!) drauf und 30 Minuten bei 250°C. zugedeckt backen lassen, dann Deckel ab und nochmals 15 Minuten bei 230°C weiter backen.  Auf einem Rost gut auskühlen lassen und nach ein paar Stunden genießen.
Hält sich gut in einer Brotbox. Bei uns ist es meist in 2 Tagen weg. Ich habe heute ein  2tes gebacken in der Form, das geht auch wunderbar bei der gleichen Temperatur und etwas Wasser dazugestellt. Dennoch mag ich die im Topf gebackenen Brote in der runden Form einfach lieber.


Anmerken muss ich, dass es wirklich einen riesigen Unterschied im Geschmack ist, wenn das Mehl frisch gemahlen genommen wird. 
Ich habe hier Demeter Bio Körner von Lichtkornroggen und Einkorn verwendet und ganz fein gemahlen.
Kürbismus vom Hokkaido. Den Kürbis hatte ich bei einem anderen Brot mit im Backofen und habe dann Mus gemacht, aufgeteilt und für mehrere Mahlzeiten in Form von Püree in Schalen im TK aufbewahrt.

World Bread Day 2016 (October 16)World Bread Day 2016 (October 16)Liebe Grüße 
an ALLE 
Ingrid


P.S.Schaut bei Zorra mit dem #WBD was es dort für super Rezepte gibt.














Mittwoch, 23. Oktober 2013

Kürbis-Zeit: Kürbis-Walnuss-Cake


Kürbis und Walnüsse in Hülle und Fülle ich mag das sehr, Gottseidank,  auch die Familie. So gibt es jetzt nach und nach ein paar Rezepte mit diesen köstlichen heimischen Zutaten, die dann zusätzlich,  ab und zu,  mit in südlicher Sonne  gereiften Zitrusfrüchten ergänzt werden. Wie hier heute ein Kürbis-Walnuss-Cake, den ich mit einem Orangen-Pudding  erfrischt habe und da ja keine Fett außer den Nüssen enthalten ist im Cake bot sich noch diese Frischkäse-Haube an. Was aber nicht sein muss, doch lecker schmecken tuts.

Das Cake Rezept ist ein Portugiesisches, das mit 10 Eiern und Mandeln gemacht wird und ganz viel Orangen-Likör, was ganz super schmeckt, als Dessert dann noch  Eis dazu absolut Spitze ist und ganz fein. Ich habe das Rezept trotzdem etwas umgewandelt und finde auch, nur so, der Cake mit ein ganz wenig Orangen-Likör, der durchaus durch Sirup ersetzt werden kann,  da wir Erwachsene sind und die kleine Menge nur aromatisiert, habe ich Likör genommen.
Den Orangen-Pudding noch dazu, der als Lage und obenauf Frische abgibt und ein fruchtiges Aroma mitbringt. 
Rezept:
Zutaten:
Für den Cake:
4 Eiweiß
4 Eigelb
2 ganze Eier
210 gr. fein und frisch geraspelten Hokkaido
           (mit Schale, wenn nicht zu fest)
210 gr. Walnüsse fein und frisch gemahlen
180 gr. feiner Rohrzucker
60 gr. feines Dinkelmehl
2 gestr. TL Weinstein-Backpulver
30+30 ml Orangen-Likör z.b. Grand Marnier
1 EL fein geriebene Zitronenschale
Für den Orangen-Pudding
3 Orangen nur den Saft ca. 200 ml
1 Orange Filets und den restl. Saft
20 gr. Maisstärke
50-80 gr. Rohrzucker je nach Süße der Orangen
Für die Frischkäse Creme:
200 ml Bio Süße Sahne (ohne Carragen)
200 gr. Frischkäse (normalen, natur)
2 EL Agavensirup oder Ahornsirup

Machen:
Den Hokkaido, fein raspeln, ist nicht einfach da der Kürbis sehr fest ist, ich habe kleine Stücke gemacht und die Schale (vorher gewaschen) dran gelassen da er frisch aus dem Garten war. Das Reiben mit der Maschine und Röstireibe ist sehr schwer, nicht jede Maschine schafft das, ich habe die KitchenAid genommen, die hat gehakt und geschnauft, das nächste mal wird wieder die Handreibe, wie für Rösti 2mm, genommen.
Die Walnüsse haben ich geknackt und die Hälften gerieben mit der Mühle.
Dann die beiden Massen mit der Hälfte vom Zucker und 30 ml Likör gut vermischt, dann dazu 2 ganze aufgeschlagene Eier und die 4 Eigelb, dem Mehl, vermischt mit dem Backpulver,  gut gerührt mit dem Flachrührer der Küchenmaschine, in einem Extratopf/Schüssel das Eiweiß mit dem restlichen Zucker schaumig geschlagen, das Eiweiß dann unter die Kürbis-Nuss-Masse gehoben mit  groben Schneebesen  vorsichtig untergezogen. Dieser fluffige Teig kommt
in eine Rechteckform, bei mir 45x30cm und wird bei 180°C, O-U-Hitze, mittlere Schiene, 35-40 Minuten goldbraun gebacken, Stäbchenprobe machen. Nach kurzem abkühlen mit den restlichen 
30 ml Likör berieseln und einziehen lassen ca. 1 Stunden, dann den Cake umdrehen aus der Form nehmen und weiter abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit den Orangen-Pudding machen. Die Orangen frisch auspressen, 1 filetieren kurz die Filets zur Seite stellen, den restlichen Saft der Orange zu dem anderen Saft geben und mit 20 gr. Maisstärke verrühren, dann Rohrzucker dazu, rühren aufkochen, abschmecken evtl. Zucker dazu und die fertige Masse über dem abgekühlten Kürbis-Walnuss-Cake verteilen, abkühlen lassen. Ich habe dann den Cake geteilt und über einander geschichtet, abgedeckt kühl aufbewahren. 
Die Frischkäsemasse habe ich im Mixer gemacht, Sahne, Frischkäse und Sirup so lange mixen bis es eine feste Masse ist, das geht gut ohne Bindemittel, aber wie ich meine, nur mit Carragenfreier Sahne.
Die Verzierung mit der Haube habe ich kurz vor dem servieren gemacht. Es geht auch eine ganze Torte, runde Form so zu machen und alles verzieren, da aber nur die Hälfte vom Cake gebraucht wurde zur Kaffeetafel, wurde es auf 2 Tage verteilt, was sicher aber bei Aufbewahrung im Kühlschrank auch einmalig gegangen wäre.
Ein saftiger Kuchen ohne viel Fett mit dem Pudding sehr frisch und fein und mit der Frischkäse-Haube wird er zum Tortenformat und nicht zu vergessen ein feines Dessert, vielleicht noch mit Eis ?!







Sonntag, 20. Oktober 2013

Chili-Zeit: Chili-Knoblauch-Sauce dazu "Bällchen"





Hier ist die Sauce mit im Vordergrund, der Knüller, die gar nicht so toll ausschaut, d.h. fotogen ist, die Bällchen dazu, die meine Mittagstischler verputz haben wie nix,  fast die Nebensache sind.
Es gibt ja Möglichkeiten "Bällchen" aus VIELEM zu machen, hier aus gutem Bio-Schweinefleisch, was auch Kalbfleisch oder Wildschwein, aus Tofu oder Grünkern sein könnten.  Die Bällchen sind meist der Vordergrund und die Sauce hinten dran, hier umgedreht.  Na ja, ich kann auch schreiben sie ergänzen sich sehr gut.
Dazu noch ein Butternut-Kürbis, gewürfelt und kurz in Butter gedünstet. Basmati-Reis und noch ein Pesto aus frischen Walnüssen mit Petersilie und Limone, der dem Kürbis und dem Reis noch etwas Würze gibt.
Alles zusammen ein schnelles und leckeres herbstliches Essen.





Rezept: 4 Personen
Für die Bällchen:
500 gr. mageres Bio-Schweinefleisch aus der Keule
100 gr. guten roh geräucherten Schinken,  Bio-Bauernschinken
3 Knoblauchzehen
1 El frische Ingwerwurzel gewürfelt
1 Chili rot
2 Schalotten, gewürfelt, leicht angedünstet in Butter und gewürzt und etwas Zucker
Petersilie frisch klein geschnitten
1 TL GW-Meersalz -mediterran
1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Agavensirup
1 TL süßen groben Senf auch Feigensenf ist fein
1 Ei
1/2 Tasse Roggenbrot-Brösel
Geschmacksneutrales Öl oder Butterschmalz, einen kleinen Topf damit die Bällchen in siedendem Butterschmalz/Öl  eintauchen und bis zur Hälfte gut anbräunen.
Machen:
Fleisch in Gulaschgröße schneiden und mit dem Schinken, den geschälten Knoblauchzehen, gewürfeltem und geschältem Ingwer, der entkernten Chili alles durch den Fleischwolf drehen, mit der feinen Scheibe.
Danach dazu: Die leicht abgekühlten und vorher in Butter gedünsteten, gewürfelten, Schalotten, Petersilie fein geschnitten, GW-Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Agavensirup, süßer Senf und das aufgeschlagene Ei, alles gut vermischen, ich mache das mit dem Flachrührer der Küchenmaschine, dann die Brotbrösel dazu, nochmals kurz vermischen und Bällchen formen ca.
5 cm.
In der Zwischenzeit das Butterschmalz/Öl in einem kleinen Topf, ich habe ein hohen 15 cm Durchmesser Topf genommen, mit 150 gr. Butterschmalz, erhitzt auf 150°C,  dann immer 3 Bällchen vorsichtig mit einem Sieb rein gegeben von beiden Seiten je 3 Minuten hellbrau werden lassen und auf ein Blech im vorgeheizten Backofen, bei 160°C, O-U-Hitze, nochmals 10 Minuten durchgaren lassen.

Die Chili-Knoblauch-Sauce:
Gemacht vor den Bällchen.
Zutaten:
3 Chili rot
1 EL Ingwer frisch gewürfelt, Länge ca. 2cmx2cm
2 Bio-Limonen grüneSchale fein gerieben
   und den Saft
6 Knoblauchzehen
100 gr. grober Rohrzucker
3 kleine Sardellenfilets ohne Öl, nicht mehr soll nicht fischig schmecken.
oder 2 EL Thai Fish-Sauce
50 ml Weißwein-Essig 5% Säure
120 ml Wasser
3 EL naturliche Sojasauce.
1 Handvoll  oder kleiner Bund frische Petersilie fein geschnitten
Machen:
Chili, frischen Ingwer, Limonensaft, Knoblauchzehen in einem Mixer fein pürieren.
In einem kleine Topf den Zucker ankaramellisieren mit dem Essig ablöschen, das Wasser dazu und das Püree aus Chili ++, den Sardellen, gut verrühren, die Sardellen sollten sich auflösen, rühren Sojasauce dazu, abschmecken evtl. etwas Salz je nach Salzgehalt der Sojasauce. Die Petersilie fein schneiden und zur Sauce geben umrühren, weg von der Hitze, abschmecken je nach Salzgehalt der Sojasauce evtl. etwas Salz oder mehr Sojasauce ein paar Spritzer frische Limone und servieren auch lauwarm, kalt im Kühlschrank, gut verschlossen, mindestens 3 Tage haltbar.

Den Butternut-Kürbis habe ich geschält, entkernt, gewürfelt in etwas mehr Butter angebraten, etwas Limonensaft dazu gegeben und etwas Piment d'Espelette, Deckel drauf 10 Minuten bei Restwärme ziehen lassen. Mit Muskat, etwas Agaven-Sirup und GW-. Meersalz vermischt und abgeschmeckt.

Das Pesto mit frischen Walnüssen:
1 Handvoll frisch geknackte Walnüsse, fast weiß, mit 2 EL Limonensaft frisch,  2 EL gutes Öl, 1/2 Tasse frische Blattpetersilie, Käuter-GW-Salz und etwas Agavensirup, püriert. Mit Öl obenauf hält das Pesto ein paar Tage im Kühlschrank. Ich mache es gerne frisch und serviere es zu Kürbis oder zum Reis oder vermischen je nach Gusto. Guten Appetit.


 




Donnerstag, 25. Oktober 2012

Kürbis-Zeit: Kürbis-Lauch-Pfannkuchen


Endlich habe  ich heute  hier ein "Fleischlosessen" am Donnerstag vorzustellen oder  möchte mich anschließen  
dem "VeggiDay" bei "touche-à tout".  Nicht nur zum VeggiDay  grundsätzliche gibt es, je nach Jahreszeit,   bei uns einige "Fleischlostage", die wir richtig mit tollen frischen und manchmal außergewöhlichen Rezepten genießen, aber auch die "Klassiker" kommen nicht zu kurz, die dann aber DEMNÄCHST. 
Tja,  es ist Herbst und Kürbis und Halloween  rückt nahe und ich habe hier noch kein Kürbis-Rezept im Blog tzzstzz. Warum eigentlich Halloween und Kürbis ? Die armen Kürbisse, werden meist nur zu Dekozwecken gekauft, sorry, bei ein paar wenigen,  ansonsten gibt es schon viele die das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und das halbe Innenleben der Kürbisse  in Suppe und Co.  verarbeiten,  wem es  schmeckt.  Für die Jahreszeit und die Farbe  z.B. vom Hokkaido ist der nicht  einfach zu gut ?!  Und heute habe ich nach einigen Überlegungen, was soll's werden ?  Eine ganz schnelle und frische Mahlzeit mit Kürbis, Lauch, Apfel  gemacht, die hat meinen "Mittagtischlern" sehr gut geschmeckt. 
Frische Äpfel  fein gerieben mit Agavensirup etwas gesüßt, dass war der eigentliche Apfelbrei aber besser und frisch........
Und der Kürbis auch gerieben, alla Rösti,  einen halben  frischen Hokkaido ( 25 cm Durchmesser), den Lauch feingeschnitten, ein kleines Stück (15 cm)  von der unteren Hälfte, 2 Eier etwas verquirllt, 1 TL von der GWM "oriental", 1 TL Lavendel-Meersalz, dass alles vorsichtig vermischen, nicht kneten locker wie beim "Rösti" (oder wie Johann Lafer  Rösti macht) mit einem EL eine  große Portion in heißes Butterschmalz einer Eisenpfanne geben und vorsichtig formen, flach, dann noch 2 Stück, in einer 30er Pfanne,   von beiden Seite goldbraun ausbacken. Ich habe auf Stufe 6 von  9 Heizstufen die Pfannkuchen ausgebacken oder soll ich sie "Kürbisrösti" ???? nennen, ich kann mich einfach nicht entscheiden. Lecker sind sie. Die Röstaromen und der Lauch das schmeckt......Guten Appetit.


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