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Sonntag, 22. November 2015

Früchtemix-Walnuss-Kuchen am Sonntag

Sonntag ohne Kuchen geht bei uns nicht. Heute  gibt es einen schnellen  
Früchtemix-Walnuss-Kuchen
Eigentlich  hätte ich  ja Walnuss-Plätzchen backen müssen, sollen,  damit ich mindestens ein eigenes schönes Rezept für meine Sammlung "Lieblingsplätzchen Walnuss" bekomme, doch kommt noch.
Der  Sonntag ist  ein Kuchenmusstag und so wurde schnell entschlossen ein Früchtemix-Walnuss-Kuchen kreiert, die Zutaten habe ich um diese Jahreszeit immer da, gerade die Nüsse aus eigener Ernte jedemenge  und das Früchtemix, das mache  ich jetzt um diese Zeit auf Vorrat, für viele Gelegenheiten, es ist auch gut, z.B. in gefüllten Bratäpfel.
Wenn kein Früchtemix da ist geht auch ein schnell gezaubertes Apfel-oder Cranberry-Kompott oder was halt da ist, auch Birnenkompott ist fein oder halt mehre Früchte auch Trockenfrüchte zusammengemischt wie bei mir hier, das dann als Früchtemix auf Vorrat( Rezept unten). Das Original-Rezept für diesen Kuchen sieht frische Apfelstücke vor, das wollte ich aber nicht denn durch den Saft in dem Rührteig ist das oft bei mir matschig, so wurde das  Rezept auch noch ein wenig mehr  umgemodelt Original hier
Tja und die Herzen auf dem Kuchen sind anstatt der Streusel (eigene Idee) darauf gekommen halt so richtig herzig für den Sonntag. In dieser Form gibt es diesen Kuchen bestimmt öfter.







3 Eier
200 gr. Rohrzucker
120 ml Sonneblumenöl
1 EL Vanille-Extrakt
250 gr. Dinkelmehl fein Type 630
1 geh. Tl Weinsteinbackpulver
1 TL Zimt Ceylon, fein gemahlen
1 Prise Salz
150 gr. gemahlene Walnüsse
200 gr. Früchtemix  siehe Extra Rezept
Backform rechteckig 28x15 oder Runde 30 er
Backpapier oder Butter zum ausbuttern.

Machen:
Die Eier mit dem Rohrzucker, dem Öl und Vanille-Extrakt schaumig rühren, die gemahlenen Walnüsse mit dem Zimt und der Prise Salz dazu kurz rühren. Das Dinkelmehl mit dem Weinsteinbackpulver mischen und zu der Eier-Öl- Messe geben und gut druckrühren zu einem glatten Teig. Diesen in der vorbereitete Backform verteilen glattstreichen. Das Früchtemix löffelweise verteilen ( kleine Flecken).

Für die Herzen oder auch Streusel gehen
80 gr. Butter kalt
2 EL gemahlene Mandeln ca. 30 gr.
60 gr. Rohrzucker fein
100 gr. Dinkelmehl
1 EL Maistärke

Herzen machen:
Aus den Zutaten einen Mürbeteig machen, Herzen ausstechen, auf dem Kuchen verteilen.
Alternativ:
Die Streusel aus den Zutaten herstellen. Einfach die Butter mit dem Mehl, Zucker, so lange mit den Handflächen grob reiben in einer  Schüssel bis 1,5 cm dicke Streusel entstanden sind, die Streusel grob mit den Finger reiben und über dem Kuchen verteilen.

Den Kuchen bei 180°, O-U-Hitze, im vorgeheizten Backofen, 40-45 Minuten backen. Stäbchen Probe. In der Form auskühlen lassen.  Kann am Vortag gebacken werden oder frisch genießen wie man möchte. Zur Aufbewahrung  abgedeckt und kühl, stellen. Hält 3-4 Tage.


Früchtemix:
Zutaten für das Früchtemix-Kompott:
250 gr. frische  oder gefrorene Cranberries
1 Apfel in kleinen Würfeln
200 ml Apfelsaft
50 ml Portwein (muss nicht ist aber fein)
150 gr.  Rohrzucker
100 gr.  fein gehackte Walnüsse
80 gr. gemahlenen Mandeln
150 gr. Quitten-Kompott mit Saft (eigenes fertiges)
100 gr. Sultaninen  (in Rum eingelegt)
2 EL Vanille-Extrakt
2 EL Lebkuchen-GW-Mischung
Machen:
uerst die Cranberries, mit dem gewürfelten Apfel (ohne Schale und Kerngehäuse)
de, Apfelsaft und Zucker kurz, in einem Topf mit Deckel  aufkochen bis sich der Zucker gelöst hat und die Cranbeeries  und Äpfel weich sind, so ca. 15 Minuten, die anderen Zutaten inkl. Gewürzen und Portwein dazu geben geben und bei kleiner Flamme nochmal 15 Minuten weiter kochen, zwischendurch unbedingt rühren, abschmecken evtl. Zucker oder noch etwas Gewürz, dann noch einmal kurz aufkochen und in sterile Gläser abfüllen und sofort verschließen, hält im Kühlschrank mindestens 2 Wochen, bei geöffneten Gläsern diese innerhalb von 2-3 Tagen verbrauchen.



Einen wunderschönen Sonntag



Liebe Grüße
Ingrid


Samstag, 9. März 2013

Waffeln mit "Ovo", Zimt-Sauerkirschen und Sahne

Waffeln, im Waffeleisen frisch gebacken immer wieder gut....




Es gibt viele Waffel-Rezepte und es  gibt unterschiedliche Waffeleisen,  die belgischen Eckigen, die Runden mit den Herzen, die sind bei uns der Klassiker. Ich kannte sie schon von meiner Oma, allerdings gab es da ein Waffeleisen für den Holzofen aus Guss das in der offenen Herdplatte, über dem Feuer,  gedreht wurde und damit wurden die Waffeln gebacken. 
Die Mama macht sie heute noch aber mit einem beschichteten Waffeleisen, ihr altes  war aus Guss und elektrisch und ist schon lange abgelöst, aber Waffeln backen das geht immer noch und wie. 
Obwohl ich hätte schon zu gerne so ein eckiges Waffeleisen,  das sich dreht, na ja irgendwann. 
Dann gibt es noch die Eiserwaffeln (das ist mein 2tes Waffeleisen), das sind die ganz Flachen mit einem feinen Muster, für Eiserwaffeln zu Silvester, damit werden auch Röllchen oder Waffeltüten gemacht, die gibt es dann zu jeder Jahreszeit. 
Hier und heute für meinen lieben Bruder:
Das Rezept meiner Herzchen-Waffeln,  heute hier  mit Ovomaltine "Crunchy Cream", die wir mit Sahne und leicht gedickten Zimt-Sauerkirschen zum Kaffee hatten.
Bei diesen Ovo-Waffeln könnte ich mir auch  gut mazerierte Blutorangen oder eine Orangen-Sauce sehr lecker vorstellen, auch  Birnen in Portwein gedünstet dazu, hach alles so lecker......
Früher war es so, meine Mutter machte Waffeln mit Kardamom und Dörrobst  zum Mittagessen  und manchmal auch mit einer Weinsauce! :-)
Worüber wir uns heute immer  mal schmunzelnd  unterhalten, denn was war mit dem Alkohol?. Sie macht sich so gar nix draus, sie dann: Ach das war Apfelwein aus dem Fass und nur ein Schluck und der Alkohol ist rausgekocht. Lecker war sie die Sauce, ich habe  sie gemocht und trotzdem noch nicht oft gemacht.  Bei uns gibt es seit vielen Jahren die  Kombination Zimt-Sauerkirschen und Sahne und das mit großer  Beliebtheit.  Die Waffeln sind verschieden:
Mit Vanille oder Kardamom, mit Buttermilch oder Jogurt (den habe ich meistens da) oder saure Sahne und auch mit Schoko und wie hier mit  Ovo.. oder auch herzhaft. Diese herzhaften Waffel-Rezepte gibt dann als extra Post.
Mein Waffel-Rezept "Ovo", modifiziert aus einem alten Familien-Rezept:
3 Eier (Groß)
1 TL Zitronenabrieb frisch von einer Bio-Zitrone
   bei den Ovo-Waffeln würde auch Orange gut gehen
1 Prise Salz 
1 EL Puderzucker
80 gr. Bio-Dinkelmehl Type 630
80 gr. Bio-Weizenmehl Type 405
30 gr. Maisstärke (Maizena)
1 TL Weinstein-Backpulver
200 gr. Bio-Joghurt mild 10%  mit 30 ml Sahne und 30 ml Sprudelwasser vermischt
80 gr. Butter flüssig
1 EL Vanille-Extrakt
20 gr. Butter für das Waffeleisen
3  EL Ovomaltine "Crunchy Cream"
bei den normalen Waffeln "ohne Ovo" nehme ich dann 40 gr. Rohrzucker.
Für die Sauerkirschen:
1 Glas Bio-Sauerkirschen (selbst eingeweckte)
1 EL Rohrzucker (je nach Zuckergehalt der Kirschen)
1 TL Zimt
1 Msp.  Lebkuchengewürz 
20 - 30 gr. je nach Flüssigkeit Maisstärke (Packunganweisung beachten)
2 EL Portwein 
200 ml Bio-Sahne (ohne Carragen) 1 TL Agavensirup. 
Machen:
Die Waffeln:
Die trocknen Zutaten alle gut vermischen.  Den Joghurt mit der Sahne Vanille-Extrakt , Sprudelwasser und der Ovomaltine gut verrühren oder aufmixen. Die Eier mit der KitchenAid und dem Schneebesen schaumig rühren, bis die Masse richtig fest ist, dann unter rühren die trocknen Zutaten sieben und direkt langsam unter die Eiermasse. abwechselnd einrühren, zum Schluß die flüssige Butter unterrühren bis es ein glänzender flüssiger und luftiger Teig ist. 
In der Zwischenzeit das Waffeleisen vorheizen (Herstellerangaben beachten).
Wenn es die Hitze hat, dann öffnen,  etwas Butter auf die Formen streichen(Pinsel),  mit einer Suppenkelle oder Schöpflöffel in der Mitte 2/3 der Form den Teig  verteilen und zu machen, der Teig verteilt sich in voller Größe, dann  nach Angaben die Waffeln ausbacken, oder bis sie leicht knusprig sind,  bei mir ist das  in 4 Minuten der Fall.

Die Sauerkirschen mache ich vorher und lasse sie leicht abkühlen. Die Kirschen vom Saft trennen. Den Saft mit dem Portwein  mit dem Stärkemehl, dem Zimt und Lebkuchen-Gewürz gut verrühren und aufkochen bis die Masse dick und klar ist, dann die Kirschen unterziehen nochmals gut verrühren und kurz aufkochen bis alles  schön glänzt dann in Dessert-Schalen  portionieren.
Die Sahne mit dem Agaven-Sirup steif schlagen.
Die Waffeln backen und sofort genießen oder auf einem warmen Blech( 50°) im Ofen aufbewahren bis sie alle ausgebacken sind. 

Sonntag, 3. März 2013

Dessert am Sonntag: "Portakalli Krema" (Orangen-Creme)



Dessert zum Sonntag und zum Event bei "zorra's Kochtopf" mit "ninivepices"


Blog-Event LXXXV - Aus Sultans Küchen (Einsendeschluss 15. März 2013)

Orangen-Zeit  überall wunderschöne Rezepte  mit Kuchen und Tartes und dem "Curd" und dann ein "Event"
aus "Sultans Küchen". Was "MACHEN""? Die Vielfalt in der türkischen Küche  ist riesig  und da habe ich mich an köstliche Desserts  mit den wunderschönen  Türkei Aufenthalten  erinnert und mit der Orangen-Zeit  in Verbindung gebracht. Das Finden und Aussuchen an Dessert in meinen Türkei-Kochbüchern war nicht einfach,  so eine Menge herrlicher Rezepte, da werde ich noch einiges in nächster Zeit machen, nicht nur Desserts.
Heute gab es Orangen-Creme "Portakalli Krema" die so was von köstlich ist und bestimmt öfter gemacht  wird, denn diese "Krema" ist vielseitig einsetzbar und es muss nicht immer der Curd mit Butter sein, obwohl der sehr lecker ist. Also hier heute Orangen-Creme mit türkischem Jogurt  und gerösteten Nüssen und getrockneten Feigen.
Zutaten:
400 ml frisch gepresster Bio-Orangensaft
1 1/2 EL Maisstärke
Filets von 2 Bio-Orangen
1 EL fein geriebene Orangen-Schale (nur das Orange)
50 gr. Rohrzucker
1 Becher türkischer 10% Kuhmilch Joghurt
1 TL Akazienhonig
1 EL Pistazien
3 EL Walnüsse
3 EL gestiftelte Mandeln
5 getrocknete Bio-Feigen
1 EL Rohrzucker
1 EL Butter
2 EL Orangensaft
etwas Bio-Orangen-Schale
1 Msp. Kardamom-Samen
und wurde in Menge und Geschmack von mir modifiziert.
Machen:
Den Orangensaft mit der Maisstärke und dem Zucker gut verrühren, die fein geriebene Orangenschale dazu geben,  erhitzen,  rühren bis  die Masse anfängt zu dicken und klar wird, die Orangenfilets unterrühren und nochmals kurz aufkochen lassen. Abschmecken etvl. etwas Zucker nachgeben, kommt auf die Orangen an, bei mir hätten 40 gr. Rohrzucker gereicht. 
Verteilen in Schalen oder Gläser abkühlen lassen.
Die Feigen klein schneiden. In einer Pfanne 1 EL Butter erhitzen, den Rohrzucker dazu die Nüsse  und alles leicht karamellisieren, die Feigen dazu geben,  die gemahlenen Kardamom-Samen dazu geben, rühren.  Die Nüsse und Feigen sollten  leicht umhüllt werden und glänzen. Abkühlen lassen.
Den Joghurt mit 1 TL Akazien-Honig flüssig, verrühren.
Das Dessert servieren:
Unten die Orangen-Creme
dann den
Joghurt
und zum Schluß die Nüsse
darüber und frische Orangen-Filets
Es ist bestimmt auch sehr lecker mit Jogurt-Eis oder einfachem Vanille-Eis.
Unbedingt die Nüsse frisch anrösten und so servieren.
Mein Beitrag für:
Blog-Event LXXXV - Aus Sultans Küchen (Einsendeschluss 15. März 2013)


Liebe Grüße
Ingrid

Sonntag, 24. Februar 2013

Dessert am Sonntag "Johannisbeere meets Kiwi"

Sonntag und wieder ein Dessert  und  was für ein Bild (so was von schlimm)?!



Tja die Belichtung wollte nicht so wie ich und das Dessert und das Drumherum auch nicht. Die Pannen beim Foto sind glücklicher Weise nicht beim Sonntags-Dessert zu schmecken, im Gegenteil, dass war sehr gut und wird nun hier vorgestellt.
Das Dessert  wurde aus Resten von meinen roten Johannisbeeren gemacht,  ich hatte noch welche im TK, die müssen jetzt Farbe auf den Tisch bringen, doch viel rot zusehen ist bei diesem Dessert nicht, waren nicht genug Beeren übrig  (noch ne Panne), der Hauptteil, ich habe die Menge unterschätzt,  ging an die Tarte (Rezept kommt). 
Dann aber die Entdeckung:  rote Johannisbeeren  gemischt mit Kiwi, wirklich gut. Beides (1/2+1/2) habe ich püriert und passiert und mit Agavensirup gut abgeschmeckt und so mit einem Kokosmilch-Pudding und einer Kakao-Zimt-Waffel (selbst gemacht) serviert.


So sieht das Sonntagsdessert, einigermaßen natürlich aus!
Machen:
Kokosmilch-Pudding mit 1 Dose Bio-Kokosmilch 280 ml mit 2 Eidotter und 3 Eiern einem EL Rohrzucker und einer Msp. Safran  ein Pudding gerührt. ( zur Rose abziehen). Für das Dessert habe ich hier die Hälfte verwendet. Die andere Hälfte wurde zu einer Creme für Kuchen.
Das Fruchtpüree:  aus 1 Tasse vorgezuckerten Johannisbeeren aus dem TK, waren noch etwas gefroren (ein paar für die Deko zur Seite legen) und 2 Kiwis (groß), zusammen pürieren, passieren  mit Agavensirup abschmecken.
Die Waffeln auch Hippen genannt  (ich habe ein spezielles Waffeleisen (Eiserwaffeln) werden bei mir mit dem  Waffeleisen ausgebacken.
Geht aber im Backofen fein ausgestrichen in Kreisen. Schwierig ist halt das sofortige heiße Formen, das ist a bissi Fingerspitzengefühl (und nicht nur heiß :-))
Das Rezept fur die Schoko-Zimt-Waffeln:
1 Eiweiß  von einem großen Ei (vom Pudding oder der Pastaherstellung)
1 Prise Salz
33 gr. Mehl Type 405
1 TL Kakao (ungesüßt) (ich habe Valrhona genommen)
1 gute Prise Zimt
1 EL fein gemahlene Mandeln
1 Schuß Kirschwasser oder Obstler
oder Vanille Extrakt
45 gr. Butter
1 TL Rohrzucker
Das Eiweiß zu Eischnee schlagen, die Prise Salz  dazu, das Mehl mit dem Kakao und Zucker mischen unter das Eiweiß rühren, dann die flüssige und nicht heiße Butter darunter ziehen und zu einem glatten Teig rühren.
Diesen Teig auf Backpapier und vorgefertigten Kreisen ganz dünn ausstreichen und Backen bei 190° C ca. 5 Minuten, dann sofort mit einer Tortenheber oder ähnlichem einzeln raus nehmen und sofort rollen mit einem Metallstiel oder Kochlöffel oder Former.
Beim Waffeleisen je nach Größe 1 gestr. EL in die Mitte geben, zudrücken und 2-3 Minuten backen (Angaben des Herstellers beachten) Die Waffeln sofort entnehmen und formen, abkühlen lassen.  Die halten sich in einer Dose mehrere Wochen. Ich mache meist aus den 2 Eiweiß,  dann einfach die Menge der anderen Zutaten verdoppeln.
Dessert für den Sonntag wurde serviert: 
Zuerst den Pudding, noch warm in die Gläser gefüllt, 1/2 Stunde abkühlen lassen, dann die Waffel  in die Mitte gestellt und das eiskalte Kiwi-Jo-Beeren-Püree in die Waffel gefüllt etwas  Sahne in die Waffel und mit Kiwi-Scheiben und Johannis-Beeren verziert.  

Liebe Grüße
Ingrid

Montag, 7. Januar 2013

Süsswein-Birnen mit Streusel-Windbeutel


Birnen sehr gerne, immer her damit,  frisch aus eigenem Garten die Besten,   auch eingeweckt ein schnelles Dessert nur leider zu wenig, sie sind aus. Jetzt im Winter aus anderen  Regionen schweren Herzens gekaufte Ware, nur manchmal gut , aber hier gewürzt und als Dessert, diesmal  so was von gut.
  Gestern habe ich dann noch diese wundervollen "Eclairs" im Blog von "Tomatenblüte" entdeckt und da war klar die mußte ich probieren, überlegt und dann obwohl die Eclairs super perfekt sind,  habe ich  rum experimentiert, bin  auch etwas rustikaler  im Handeln, so  wurden das Streusel-Windbeutel, zu den Birnen, die ich vorher  in griechischem Süßwein mit  Sternanis und Nelken gedünstet hatte und den Sud reduziert  wie Sirup. Eine gute Verbindung für ein  Dessert. Ich habe die Windbeutel nicht so klein gemacht und ohne Tülle,   mit Sahne gefüllt nur eine dünnere Schicht, das reicht für das Zusammenspiel mit den Birnen und dem Sirup, es ist fantastisch.




Für die Windbeutel:
gibt 12 Stück
Zutaten für den Brandteig:
250 ml Wasser
125 gr. Butter
1 Prise Meersalz fein
1 Prise Zucker (1/2 TL)
140 gr. Weizenmehl Type 405
5 Eier (250ml)
Zutaten halbiert für dieses Dessert.

Streusel: 
50 gr. Butter
40 gr. Puderzucker
80 Gr. Mehl Type 405
1 EL Maizena
2 El geriebene dunkle Schokolade.
Eine Pfanne/Topf nehmen, das Wasser mit Butter zum Kochen bringen  Prise Salz zugeben, wenn das Wasser kocht, das gesamte Mehl auf einmal dazu geben und gleichmäßig so lange kräftig mit dem Kochlöffel rühren, bis der Brandteig am Topfboden einen Film hinterlässt ("abbrennen") und glänzt. Brandteig in die Schüssel der Küchenmaschine geben und rühren bis  er etwas ausgedampft hat, dann nach und nach die Eier zugeben und schlagen mit dem Schneebesen, bis der Teig eine zähe glänzende glatte  Konsistenz hat und sich mit dem Löffel ziehen lässt.  Den fertigen Brandteig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen. oder nach Gusto mit dem Löffel verteilen und formen auf ein Backblech Backpapier belegt. Form nach  belieben auf dem Backblech verteilen, nuretwas Platz lassen, die gehen auseinander,   feine Streusel aus den Zutaten  machen und über den Windbeuteln verteilen.  Bei 180°, Ober-und Unterhitze, mittlere Schiene,  bis 30 Minuten backen.
Die Birnen:
4 Stück gute und reife Birnen
                                               250 ml roten Süßwein ( z.B. Mavrodaphne)
2 EL Rohrzucker
3 Nelken 
1 ganzer Sternanis
oder 5 Zacken
und Machen:
Die Birnen schälen vom Strunk und Kerngehäuse befreien, vierteln. Die Viertel mit dem Wein und den Gewürzen 15 Minuten dünsten, immer mal den Sud über die Birnen schwenken, dass diese bedeckt sind.  Dann den Sud abschmecken ob er süß genug ist  von den Birnen trennen und diesen in einer Pfanne so lange reduzieren bis ein Sirup entstanden ist. Diesen über die Birnen gießen oder separat aufbewahren, abkühlen, getrennt servieren.



Montag, 17. Dezember 2012

Früchte-Nuss-Cake "Beschwipst"

Adventszeit und Backen: Seit vielen  Jahren ein "MUSS" der  Früchte-Nuss-Cake. Ein  verwandeltes Rezept aus einem meiner alten Kochbücher  vom Burda-Verlag aus 1978, unscheinbar das Buch mit 500 Rezepten und  450 Fotos. Ist immer noch gut und hat auch andere Rezepte die mich immer wieder inspirieren. Das Buch ist mit vielen losen Blättern inzwischen, obwohl ich gut mit meinen Büchern umgehe, doch wenn öfter benutzt bleibt das nicht aus. Ja und dann hatte ich auch mal so ne Angewohnheit  die Rezepte zu kopieren, nicht nur nachmachen, nein kopieren und dabei hat  dann der Leim wohl etwas  gelitten und die Seiten sind jetzt herausnehmbar :))). Dieser Früchtekuchen englischer Art (so für Tea Time)  keine Adventszeit ohne ihn, dass ist auch noch bei einigen meiner Freunde und in der Familie der Lieblingskuchen und wird dann in Serie gebacken zum Verschenken. Was da alles rein muss bei 10 Cakes sind  das pfundweise Trockenfrüchte die im Alkohol gebadet werden, dieses mal habe ich noch einige Nüsse mehr  mit  verarbeitet deshalb ist es jetzt ein Früchte-Nuss-Cake und für 1 oder 2 (kleine) die Zutaten:


    100 gr. getrocknete Aprikosen -soft-
    100 gr. getrocknete Cranberries
    75 gr. Sultaninen
    50 gr. Korinthen
    50 gr. Ananas getrocknet
    4 EL Kirschwasser
    4 EL Grappa
    4 EL Rum
    50 gr. Haselnüsse ganz
    70 gr. Mandeln gehobelt
    1 EL frisch und fein geriebene Bio-Zitronen-Schale
    1 EL frisch und fein geriebene Orangen-Schale
    50 gr. Weizenmehl 'Type 405
    250 gr. Süssrahmbutter
    200 gr. Puderzucker
    30 gr. Grober Rohrzucker
    1 EL Rohrzucker grob
    2 EL Vanille-Essenz
    4 St. Eier
    250 gr. Weizenmehl Type 405
    50 gr. Maispuder (Mondamin oder ähnl.)
    2 TL. Weinstein-Backpulver
    1 große 30-32 er Kastenform oder 2 kleine 16 er Single-Formen
    Butter für die Formen


Machen:

Am Vortag oder auch länger die Früchte marinieren: In Schraubgläser die  Cranberries in Wodka. Sultaninen und Korinthen in Grappa. Aprikosen, klein geschnitten und Ananas in Rum. Die Früchte müssen mindesten 24 Stunden marinieren, zwischendurch schütteln, dass sich die Flüssigkeit verteilt. Ich mache immer gleich mehr, für die vorweihnachtliche Backerei, den diese Früchte lassen sich für viele Rezepte verwenden z.B. diese kleine leckeren Mince-Pies oder für einen englischen Christmas-Pudding.
Die Butter sollte Raumtemperatur angenommen haben, also mindestens 2 Stunden vor dem Backen in die Küche legen, damit sie weich wird. Den Backofen auf 170° Ober-und Unterhitze vorheizen. Eine große rechteckige Form oder 2 kleine oder eine große rechteckige 32er Form, dann wird der Kuchen flacher und ist schneller durch gebacken oder halt die kleinen Single- Formen für 2 kleine Cakes. Die eingelegten Früchte in einem Sieb kurz abtropfen lassen, den Sud auffangen und zum späteren Bestreichen für den fertigen Kuchen zur Seite stellen. Die Nüsse mit etwas Butter in einer Pfanne kurz anrösten (Ganze Haselnüsse und  die gehobelten Mandeln) Die abgetropften Früchte mit den 50 gr. Mehl gut vermischen,  vorsichtig, dass die Früchte ganz bleiben. Das dient dazu das die Früchte im Teig nicht gleich absinken. Die restlichen 250 gr. Mehl mit dem Maispuder und dem Backpulver vermischen.
Mit der Küchenmaschine die Butter und den Puderzucker und Rohrzucker schaumig schlagen, die Eier einzeln während des Rührens dazu geben. Die VanilleEssenz und den Abrieb von Zitrone und Orange dazu geben und rühren bis alles gut vermischt ist und eine glatte Masse entstanden ist, dann vorsichtig die Mehlmasse unterrühren zu einem homogenen Teig zu Schluß mit dem Teigschaber die bemehlten Früchte mit den Nüssen  vorsichtig unter den Teig ziehen und in die Form/Formen füllen, die mit Backpapier ausgelegt ist/sind oder gebuttert. Auf der 2. Schiene von unten 65-70 Minuten bei 170° Ober- und Unterhitze backen. Nadelprobe machen und wenn der Cake oben zu dunkel wird und noch weitere 5 Minuten brauchen sollte (Backofenabhängig) mit einer Folie abdecken. Den fertigen Kuchen rausnehmen und 5 Minuten in der Form lassen und mit der restlichen Flüssigkeit von den Früchten vorsichtig bepinseln. Dann auf einem Rost abkühlen lassen, wenn abgekühlt in Folie einpacken, so hält der Kuchen mindestens 2 Wochen, wenn nicht aufgegessen.










Montag, 3. September 2012

Weiß-Pfirsich-Zeit: Weiß-Pfirsich-Eis

Der "Weiß-Pfirsich", wie genau definiert, das beschäftigt mich schon eine Weile. Der Wiki  sagt  unter vielen Bezeichnung und Arten:  Ein "Rosengewächs" , vielleicht  sind sie mir deshalb so sympatisch, ich mag ja meine Rosen und erst die Blüten und der Genuss, dass sind andere Rezepte. Hier  heute der Weiß-Pfirsich,  aus dem Garten ,  wo es sie schon seit Jahrzehnten bei uns gibt, aromatisch sind sie,   eine leichte Säure, einfach nicht zu vergleichen mit den anderen Pfirsich-Arten.  Platt-Pfirsich und Weinberg-Pfirsich sind auch so ähnlich und  weiß fleischig, doch wie es so ist,  es sind Geschmacksunterschiede.  Wenn ich jetzt gerade denke, was in letzter Zeit im Handel es viele Platt-Pfirsiche und Weinberg-Pfirsiche aus dem Süden gab, die waren, sind, lecker, sehr süß, klar,  ich habe probiert, schon aus Neugier. 
Die Pfirsiche die  ich hier zu einem Eis verwendet habe, die sind vom  Baum  aus dem eigenen Garten, diese Weiß-Pfirsiche zu verarbeiten  und genießen einfach zu köstlich. Frisch, ausgereift, nicht zu weich, könnten dann schon mehlig schmecken, der richtige Zeitpunkt und dann sind die so was  gut, roh, geschält und gekocht  als Kompott und Gelee, Marmelade, mit Vanille oder Minze leicht zusätzlich aromatisiert, immer köstlich und wie schnell ist die Zeit vorbei, ganz kurz. Sie eignen sich aber auch für das Einmachen, dann gibt es im Winter Weiß-Pfirsiche aus dem Glas oder ein Cocktail mit dem Pfirsich so ein "Bellini", mir schmeckt der ja mit frischen Weiß-Pfirsichen am Besten und dann so einmal im Jahr  heißt es dann Mädelsabend  mit "Bellini"
Bellini-Cocktail  hier beschrieben.

Weiß-Pfirsich-Eis 


Zutaten: 

4-6 Weiß-Pfirsiche
50 ml Agavensirup oder mehr
300 ml Süße Sahne
2 EL Vanille-Extrakt


Zubereitung:

Die Pfirsiche mit heißem Wasser überbrühen, dann wie beim Pellkartoffel pellen, mit Gabel und Messer  die Haut abziehen. Halbieren, Kern auslösen, das Fruchtfleisch  pürieren, den Agavensirup dazu geben,  aufmixen, zum Schluß die Sahne dazu und alles nochmals gut mixen bis es eine cremige Masse ist, nochmals abschmecken, evtl. etwas Agavensirup dazugeben. Die Pfirsich-Sahne-Masse in den Behälter/Eimerchen, der Eismaschine füllen und 50 Minuten zur Eiscreme rühren. Die Masse frisch genossen ist herrlich cremig. Auch im Behälter aus dem TK, ist das Eis gut entnehmbar und sofort genießbar.
Die Pfirsich-Masse  sollte 150 ml sein, das ergab sich aus 4 Pfirsichen, je nach Größe halt.
Die Agavensirup Menge sollte nach der Süße der Pfirsiche sein, hier sind es hauseigene mit mehr Säure, wie die südlichen Weinberg-Pfirsiche.
Agavensirup sollte sein oder ein andere  Zuckersirup, das macht das Eis cremiger, genau wie der Vanille-Extrakt (mit Alkohol). Wenn die Zutaten ausgetauscht werden dann ist es ein Unterschied der Eismasse und Cremigkeit.
Serviert mit frischem Weiß-Pfirsich, Amarettini mit Pfirsich aufgemixt und Kreta-Melisse.




                       




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