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Donnerstag, 14. Dezember 2017

Vollkorn-Vanille-Kipferl mit Urdinkel und Walnüssen

Die schnellsten und besten Kipferl die ich je gemacht habe!


Manchmal kommt man nicht auf das Einfache,  gut Urdinkel ist nicht so im Regal, doch bei mir immer vorhanden,  ich lasse mir einen große Portion liefern und dann wird gemahlen und frisch verbacken.  Allein das frische Mahlen (Mockmill  nur Produkthinweis) mit  Bio-Getreide zu Mehl


und gleich verbacken das sind Welten  im Geschmack finden wir. Übrigens das ist auch nochmal anders mit anderen Getreidesorten bei mir sind es Urdinkel, Einkorn, Emmer und Kamut, den ich ständig frisch mahle und verarbeite in verschiedenen Backwaren in in meinen Blog zu finden sind, aber erst  seit letztem Jahr vermehrt, seit dem verwende ich immer mehr Vollkorn und selbst gemahlen, gut es gibt einige Ausnahmen spezielle Mehlsorten von einzelnen Mühlen die auch frisch und  sehr gut sind und damit werden diese Vollkorn-Vanillekipferl bestimmt auch fein.
Diese Jahr sind die vorweihnachtliche Backwaren  bei mir immer selbst und frisch gemahlenes Vollkornmehl, wir wollten einfach den Unterschied schmecken, so hat es gepasst das die liebe Friederike  ein einfaches Rezept für unsere Rettungsaktion von #wirrettenwaszurettenist gemacht hat, wo ich sofort in die Küche bin und nach gebacken habe, aber leider erst jetzt Zeit es zu verbloggen, das Rezept darf nicht verloren gehen.
Das Gute man legt los und  nach kurzer Zeit hat man ganz feine Kipferl die auf der Zungen zergehen und das bei Vollkorn.

Die Zutaten:
200 gr. Urdinkel (bei mir frisch gemahlen) aber auch gutes von einer Mühle geht.
150 gr. Süßrahmbutter
  50 gr. Rohrpuderzucker (alternativ normaler Puderzucker)
1 Prise Fleur de Sel ( mußte bei mir dazu)
1 EL Vanille-Extrakt (selbstgemacht)
50 gr. frisch geröstete Walnusshälften fein gemahlen.

Den Teig machen: Urdinkelmehl und Rohrpuderzucker vermischen, die kalte Butter in Stücke dazugeben und mit dem Flachrührer schnell einen Teig rühren/kneten.



Den Teig auf ein Backbrett geben, etwas Mehl verteilen, kleine Rollen formen und dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech in Kipferlform auflegen.
In der Zwischenzeit den Backofen  auf 180° C vorheizen und wenn das Blech voll ist und der Backofen heiß dann 12-15 Minuten goldbraun Backen. Die Menge reicht für 1 großes Backblech.
Die fertig gebackenen Kipferl mit einem Gemisch aus Vanillezucker und Rohrpuderzucker bestreuen (mit einem Sieb) von beiden Seiten.
Den Vanillezucker mache ich selbst aus Vanillestangen und feinem Rohrzucker.
Für die Mischung hier habe ich 2 EL Vanillezucker und 60 gr. Rohrpuderzucker genommen.


Allen eine schöne Adventszeit!
Liebe Grüße
Ingrid



Montag, 12. Dezember 2016

#synchronbacken#13 - #Haferle-



Die #Haferle am Sonntag, den 13.11. wurde endlich mal wieder  #synchrongebacken nach einer Einladung von Zorra vom Kochtopf und Sandra  From-Snuggs-Kitchen. 
Zusammen und doch jeder für sich  wurden "Haferle" gebacken. nach einem Rezept vom Brotdoc", wunderbar sind sie "eh" waren sie.
Es ging auch recht einfach die "Haferle" am Sonntag zu backen, denn eigentlich war die Arbeit für's Machen am Samstag. Uns nun hier festhalten.


Ich find es es wunderbar so zusammen nach einem guten, vorgegebenen Rezept 
zu backen. Immer wieder interessant 1 Rezept und viele Möglichkeiten, mit kleinen Veränderungen und vielen neuen Erfahrungen.
Meine Veränderungen waren: 
Ich habe mit Dinkelmehl gebacken und nur die Hälfte der angegeben Mengen genommen. 
Den Vorteig mit frisch gemahlenen ( mit der #mockmill) Bio-Dinkel angesetzt und mit fein gemahlenem Dinkel und Haferkleie (fertig gekauft) den Brötchenteig gefertigt. 



1.Teil


Vorteig am Freitagabend schon vorbereitet und so:
100gr. frisch gemahlener -Bio Dinkel
55 gr. Haferkleie
140 gr. lauwarmes Wasser (40°C)
0,2 gr. Frischhefe + 20 gr. Wasser
Gemacht so:
Dinkel und Hafer vermischt/verrührt, dann das Wasser dazu gerührt zum Schluß die aufgelöste Frischhefe untergerührt zu einer wabbeligen Masse, genannt Vorteig, das dann gut abgedeckt in der Küchen stehen gelassen bis Samstagmittag.


2.Teil

Zutaten Hauptteig:
Gesamter Vorteig
340gr. Dinkelmehl fein
20 gr. Dinkelmehl zum Bearbeiten
20 gr. Haferkleie zum Wälzen
180 gr. Wasser
40 gr. Leinsamen (habe ich selbst  geschrotet)
10 gr. Meersalz
20 gr. Butter weich

Samstagmittag den gesamten Vorteig mit den 340 gr. Dinkelmehl, den Leinsamen. dem Wasser mit dem Flachrührer der KitchenAid, so lange gerührt bis ein glatter Teig entstand, diesen 1 Stunde gehen lassen
Danach den Teig auf ein bemehltes Brett gegeben, das Salz die weiche Butter auf dem Teigverteilt und diesen mit der Hand geknetet und gefaltet bis die Butter und das Salz eingearbeitet waren.
Dann habe ich bis zum Abend den Teig abgedeckt ruhen lassen, in der Küche.
Am Abend wurde der Teig 1x durchgefaltet und in 10 gleiche Stücke geteilt.
Die "Haferle" einzeln auf dem Backbrett gerollt und geformt leicht befeuchtet und in der Haferkleie
gewalzt auf ein Backblech gegeben auf einem bemehlten Tuch, abgedeckt in Folie verpackt und im
kühlen Keller (8°C) bis zum nächsten Tag reifen lassen. Eigentlich sollte sie im Kühlschrank reifen, doch da hatte ich Platzmangel :).
Am Sonntag (Backtag) die "Haferle" in die Küche geholt und im vorgeheizten Backofen bei 240°C,
O-U-Hitze, wo ich einen kleinen Topf (hitzebeständig) mit Wasser mit aufgeheizt habe.
Mit einer
Gussplatte (Pizzastein geht auch, dauert mit aber zu lange zum heiß werden) die Haferle eingeritzt und sofort auf die heiße Gussplatte gegeben, für 20 Minuten und das ist das Ergebnis:


Dinkel-Haferle fertig
#synchronbacken #synchronhaferle


 Nachfolgende Mitbäckerinnen haben im November mitgebacken:
Alexa 089
evchenkocht
Dagmars Brotecke
Backen Mit Leidenschaft
From-Snuggs-Kitchen
Herbs & Chocolate
gourmandises végétariennes
Küchenkunstwerk
1x umrühren bitte aka kochtopf
Verkocht!
Katha-kocht!


Danke an Zorra und Sandra Ihr habt wieder mal ein tolles Rezept ausgesucht und hoffentlich heißt es im nächsten Jahr wieder #synchronbacken.

Liebe Grüße
Ingrid

Donnerstag, 19. Mai 2016

"Streuselkuchen" Vollkorn-Emmer-Dinkelmehl, Walnüssen und Berberitzen mit einem Ziegenquarkboden.

Liest sich sicher exotisch, ist es auch, vielleicht ein wenig aber in jeden Fall eine Wiederholung wert.
Das sollte ja nur eine Resteverwertung aus dem Vorratsschrank werden, ihr wisst bei  Susanne von Magentratzerl dieses Event,  "Schatzsuche aus dem Vorratsschrank", was sich da alles findet.
Heute ist regnerisch und die Blüten draußen sind nass, ich hoffe die trocknen das ich sie verarbeiten kann. So habe ich jetzt die Zeit in der Küche ausgenutzt und mal überlegt was ich machen kann, im Kühlschrank war noch Ziegenquark den wollte ich eigentlich zu einen Rezept nach "Madame Rote Rübe" verarbeiten, aber mir fehlten die anderen Zutaten und dann war ja noch die Bitte was zum Kaffee heute Nachmittag. Na ja, also weiter geschaut und da fanden sich noch ein paar Berberitzen, getrocknet, die hatte ich im letzten Herbst beim Discounter entdeckt und nicht das es mein Lieblingsladen ist, schon gar nicht für spezielle Dinge, trotzdem diese Berberitzen die haben mich angelacht und das war gut, die sind richtig gut, wurde auch schon mal für ein paar Kekse verwendet, leider noch nicht verbloggt. Es war  noch ein Rest übrig, ach und dann noch ein paar eigene Walnüsse, die der "Mittagstischler" gnädiger Weise geknackt hat, damit er auch was zu Kaffee bekommt.
Also frei improvisiert, dass gibt ein Streuselkuchen, mir war so danach :).
Heute morgen hatte ich schon Mehl gemahlen, 1 mal Emmer und 1 mal Ur-Dinkel und jetzt wurde es gewagt alles in Vollkorn und noch was NEUES dazu, wenn das wird und es wurde, ich habe schon genascht und war angetan, dass mußte gleich hier festgehalten werden.

Zutaten:
Für den Teig:
magentratzerl
200 gr. Ziegenquark
60 gr. Rohrpuderzucker
1 Prise Meersalz
1/2 TL Zimt
1 Ei -M-
100 gr. frisch und fein gemahlenen Emmer
100 gr. frisch und fein gemahlenen Ur-Dinkel
1 TL Weinsteinbackpulver
50 gr. weiche Butter


Für die Streusel:
100 gr. Walnusshälften gemahlen
100 gr. Vollkornmehl-Mix s.o.
100 gr. Butter
60 gr. Rohrohrzucker
60 gr. Rohrpuderzucker
1 EL Vanille-Essenz
1 Prise Salz.
50 gr. Berberitzen getrocknet.

Machen:
Quarkteig:
Mehl, Salz, Zimt und  Backpulver, Zucker mischen, Quark und aufgeschlagenes Ei, Vanille-Essenz dazu und mir mit dem Rührhaken schnell vermischen, zum Schluß 50 gr. weiche Butter unterkneten und den Teig (ähnlich Hefeteig) in einer runden(26 er) oder rechteckige (22er) Form, die ausgebuttert ist  verteilen/ausrollen.
Die Streusel:
Alle Zutaten in einer große Backschüssel und mit dem Rührhaken der Küchenmaschine so lange rühren bis grobe Streusel entstanden sind.  Die Streusel mit den Händen auf dem Quarkteig verteilen.
Im vorgeheizten Backofen, O-U-Hitze, bei 190° 25 Minuten goldbraun backen. Bei Vollkorn und mit den Walnüssen ist alles etwas dunkler. Wenn zu braun oben, dann zwischen durch schauen und eine Folie auflegen und  weiter backen.
Frisch gemahlenes Vollkornmehl und so, dazu die herben Berberitzen ist wirklich mal Streuselkuchen ANDERS für uns.



Liebe Grüße
Ingrid


Sonntag, 27. März 2016

#synchronbacken #9 März 2016 #Osterkranz

 Am Sonntag war es mal wieder so weit und es fand #Synchronbacken statt, so goldrichtig das Thema zum bevorstehenden Osterfest einen #Osterkranz zu machen. Dazu hatten #Zorra vom "1x umrühren Kochtopf"  und Sandra von "From-Snuggs-Kitchen" eingeladen. Wir haben uns über die "Socials" immer über den Stand der Aktion ausgetauscht und das war spannend wie es bei jedem so wird, begonnen wurde morgens um 10.00 Uhr und es waren am Mittag/Nachmittag so nach und nach die fertigen #Osterkränze zu bewundern.
Das Grundrezept für den #Osterkranz war vorgegeben (hier bei Sally) und jeder konnte nach seinem Geschmack  füllen und auch Mehlsorten austauschen. Was sind da für wunderbare Ideen herausgekommen und die Kränze sind so toll geworden, dass es jetzt bestimmt bei uns mehrere Kränze zu Ostern gibt, denn ich werde noch mal eins, zwei machen damit die Ostern gerettet sind. Besonders fand ich auch die "herzhaften" sehr köstlich die gefallen mir sehr für den Oster-Brunch.

Bei mir wurde es ein #Osterkranz aus Vollkorn-Urdinkelmehl, gefüllt mit Marzipan und karamellisierten Walnüssen, der ruck zuck auch vor Ostern,  na ja, ist ja die Osterwoche, schnell seine Genießer fand.
Zutaten für den Hefeteig:
500 gr.+extra zum Formen Urdinkel-Vollkornmehl (selbst gemahlen)
80 ml Milch
20 ml Buttermilch
3  Bio-Eier größe -M-
100 gr. Butter
30 gr. Frische Hefe
30 ml Wasser 
50 gr, Rohrzucker
1 TL Meersalz
1 EL Vanille-Extrakt -selbstgemacht-
1 EL Zitronen-Extrakt und 1 TL frischen Abrieb
1 Stück Butter für das Backblech
Zum Bestreichen:
50 ml  Süße Sahne
1 EL Sonnenblumenöl (nehme ich für meine Glasplatte und Hände zum Formen.
Machen:
Dinkelmehl in die Schüssel der KitchenAid, Rohrzucker, Meersalz, Zimt, gut durchrühren mit dem Flachrührer.
In einer kleinen Schüssel Hefe mit dem lauwarmen Wasser anrühren, zusammen mit der Milch, Buttermilch den schon verrührten Eiern, dem Vanille-Extrakt,Zitronen-Extrakt und Abrieb zum Mehlgemisch geben und alles rühren mir dem Flachrührer, bis die Masse sich verbindet, dann mit dem Knethaken weiter machen und die Butter in Stücken einzeln dazu geben und kneten so etwas 5 Minuten bis der Teig schön glatt ist und sich vom Teigrand löst. Ich nehme dann etwas Mehl darüber und forme eine Kugel. Den Teig abdecken und für 1 1/2 Stunde im Backofen bei 30°C, auf den Rost stellen und aufgehen lassen.


 Die Füllung:
200 gr. Walnusshälften (ohne Schale)
200gr.Marzipan
50 gr. Rohrzucker
1 EL Butter
2 EL Honig
100 ml Süße Sahne
1 EL Vanille-Extrakt
1 Prise Meersalz
1 TL Zimt (guten Ceylon)
Machen:
Gemacht während der Hefeteig geht.
In einer Pfanne die Butter zerlaufen lassen den Zucker, vorher vermischt mit dem Zimt, darüber streuen, die Walnusshälften dazu und solange anrösten bis der Zucker karamellisiert ist und es angenehm nach Nüssen duftet, den Honig unterrühren, den Vanille-Extrakt, die Prise Meersalz und die Sahne dazu, rühren, bis es als sich verbunden hat zu einer Karamellmasse, Marzipan in Stücken unter eben und das Ganze abkühlen lassen.


Den aufgegangenen Hefeteig nehmen, ich öle mir die Hände ein mit Sonnenblumenöl, das ich auch auf meiner Glasplatte verteile und dann forme ich den Teig. Ich habe 3 Teigstränge gemacht/gerollt
etwas flach gedrückt, die erkaltete Masse Nüsse/Marzipan verteilt, zugedeckt und rund geformt Strang für Strang,
versucht einen Zopf zu flechten und zu einem Kranz zusammen gesetzt und auf ein gebuttertes
Backblech gesetzt. Mit Folie abgedeckt in der warmen Küche nochmals gehen lassen bei mir 1 Stunde bis sich der Teig verdoppelt hat.
Den Backofen vorgeheizt auf 190°C, O-U-Hitze, den aufgegangen Zopf noch mit flüssiger süßer Sahne bepinselt und in den Backofen 2. Schiene von unten geben und 40 Minuten gebacken.Je nach Dicke oder Größe des Kranzes die Backzeit abwägen und schauen das der Kranz ein schöne goldne Farbe hat. Bei Vollkorn ist das etwas dunkler. Zwischendurch nach 10 Minuten Backzeit dann nochmals mit Sahne bestrichen, den Rest Sahne dann beim Rausnehmen, einziehen lassen, geht schnell.

100 gr, Rohrpuderzucker
2 EL heißes Wasser
1 TL Vanille-Extrakt

Den lauwarmen Kranz mit angerührtem Puderzucker bestreichen, nach Geschmack.
Ich habe dazu Puderzucker mit etwas Vanille-Extrakt und heißem Wasser gemixt (Stab).

Ich konnte mir nicht verkneifen ein Stück frisch lauwarm zu nehmen, deshalb ein Einschnitt im Kranz oben und unten das Stück und wie er innen ausschaut und  schmeckt :).



Der Kranz war  sehr fein und hat auch am nächsten Tag (in Folie verpackt)  super weich und köstlich geschmeckt.

Ich fand es wunderbar dabei zu sein mit all den tollen Machern/innen beim #Synchronbacken
Ich danke Zorra und Sandra für die ganze Organisation zum  #Synchronbacken, dass war bestimmt nicht das letzte Mal für mich, ich freue mich schon auf weitere Ideen und wenn es wieder heißt #synchronbacken.

Nachfolgend alle Blogs mit Ihren Osterkränzen, reinschauen lohnt sich!

BirgitD
Sweet Pie
Küchenmampf
EsstmehrKuchen
yeoldkitchen
Zorra Kochtopf

Zusätzlich dabei im Social-Network waren:
Marion, Kiki, Kristin, Julia, Marion, Jessica, Christina, Caro&Tobi, Laura,Tina, Johanna, Miria


  Frohe Ostern an ALLE.


Liebe Grüße
Ingrid



Mittwoch, 27. Januar 2016

Urdinkel-Käsespätzle mit roten Zwiebeln und Fontina

Käsespätzle sind einfach ein herzhaftes und uriges Essen. Ich kenne und mag sie schon seit Ewigkeiten.
Früher zuhause, dann meine eigenen Versuche, klar nach dem Rezept der Großmutter. Auf Reisen köstlich gemachte in der Bergen so richtig rustikal auf einer Hütte. Ja und seit einigen Jahren waren sie irgendwie in Vergessenheit geraten. Es musste einfach zu viel  NEUES ausprobiert werden was angesagter war. Auf Reisen ging es in warme Länder und da wurde dann auch  ganz andere Kücherezepte  ausprobiert. Bis zum Jahresende 2015, denn da wurden die Käsespätzle bei den Küchengöttern als letztes gemeinsames "Wochenkochen" vorgeschlagen da konnte ich auf keinen Fall nein sagen und war dabei.



Es wäre ja nicht so, das das vorgeschlagenen Rezept   bei Küchengötter mir nicht gefallen hätte, doch ich hatte wieder mal so meine eigene Ideen und auch den Wunsch mit Dinkelmehl zu arbeiten, gesagt getan und daraus wurden dann die Urdinkel-Käsespätzle.
Spätzle die brauchen extra Spätzlemehl, meine Großmutter hätte das nicht  ohne ausprobiert sie mußte unbedingt ihr Spätzlemehl haben und ein bestimmte Sorte.
Ich probiere gerne aus und muss schreiben meistens habe ich auch Glück dabei und wenn nicht, dann werden die Zutaten anderweitig  verwendet oder umdisponiert, denn aus so einem Grundteig kann man auch etwas größeres Machen dann sind das "Spatzen". Hier aber die Urdinkel-Käsespätzle, die prima gelungen sind (fotogen sind sie nicht) und das Beste die haben allen so gut geschmeckt, dass ich jetzt hier das Rezept festhalte.
Für das Rezept habe ich nicht nur Urdinkel-Vollkornmehl verwendet auch einen feinen Käse "Fontina" (keine Werbung) der gut schmilzt und fein nussig schmeckt, das hat sich beides wunderbar zusammen mit den angebratenen Zwiebeln ergänzt.
Unbedingt nochmal machen war bei meinen "Mittagstischlern" angesagt.


Zutaten:
300 gr. Urdinkel-Vollkornmehl
1 Tl Kräuter-GW-Salz
1 gute Prise feinen Rohrpuderzucker
4 Bio-Eier
100 ml Sprudelwasser
200 gr. Zwiebeln in feinen Scheiben (ich habe rote genommen)(ungefähr 250 gr. ungeputzt)
1 TL Kümmel
1 Prise Rohrzucker
1 TL Kräuter-GW-Salz
1 gute Prise Piment d'Espelette
30 gr. Butter
200 gr. guten Hartkäse bei uns Fontina
frische Kräuter zum Bestreuen, wie Petersilie oder auch Schnittlauch (fehlen leider auf den Foto)

Machen:
Rührschüssel und Flachrührer der KichenAid. Urdinkelmehl  mit dem Salz und dem Zucker verrühren, dann die aufgeschlagenen Eier dazu geben unter rühren und das Sprudelwasser und mindestens 3 Minuten gut durchrühren bis der Teig eine zähe Masse ist und glatt, dann abgedeckt
15 Minuten stehen lassen zum Quellen für das Vollkorndinkelmehl besser.
In der Zwischenzeit die Zwiebelscheiben in einer Pfanne mit dem Zucker und der Butter anbraten, salzen wenn sie glasig sind. Die Zwiebeln können je nach Gusto auch ganz kross gebraten werden oder auch im Backofen machen, wir wollen sie nicht zu kross.
Einen großen Topf mit Wasser aufstellen ca. 4 l und 1 TL Salz dazugeben, aufkochen lassen.
Die Spätzle  noch einmal tüchtig rühren,  portionsweise in den Spätzleschaber füllen und über dem kochenden Wasser  ins Wasser schaben, den Topf bei mittlerer Hitze halten (bei mit 6 von 9). mit einer Gabel ein wenig die Spätzle im Wasser zerteilen, wenn sie hochkommen nur kurz (1 Minute) oben lassen, dann abschöpfen und sofort in die Pfanne mit den Zwiebeln geben, es gab bei mir 3 Portionen, die nacheinander gekocht wurden. (Evtl. Etwas Spätzlewasser aufheben, sollte beim Mischen etwas Flüssigkeit fehlen oder es  kann auch ein wenig süße Sahne sein.
Die fertigen Spätzle in der Pfanne, bei mittlerer Hitze,  mit den Zwiebeln vermengen, alles gut erhitzen dann 2/3 von dem gerieben Käse darüber verteilen, kurz vermischen, der schmilzt  gut servieren  mit dem restlichen Käse und mit frischen Kräutern bestreuen. Man kann auch die Spätzle und die Zwiebeln in einer Auflaufform schichten, dann den Käse darüber reiben und im vorgeheizten Backofen evt. Grill zuschalten und kurz überbacken, dabei bleiben. Wir fanden das aus der Pfanne genossen ist eher wie Hütten-Käsepätzle. Guten Appetit.


Liebe Grüße 
Ingrid

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Crinkle-Cranberry-Cookies

Als ich diese Crinkle-Cookies hier  gesehen habe  war klar die mußte ich nachbacken, und ich hatte auch die Zeit dazu, was für ein Zufall. Es hat sich gelohnt, diese kleinen halben Kugeln mit dem Crinkle-Muster, das war es was ich eigentlich so attraktiv fand, ich kannte ja schon ähnliche mit Schoko, doch diese hellen haben mir einfach gut gefallen und mit Olivenöl und Zitronen, da war so eine Sache,  Zitronen vertrage ich nicht und die Cookies möchte ich schon gerne mitessen, denn meist backe ich ja für meine "Mittagstischler". Zitronen verwende ich sonst  unheimlich gerne, so war ich am überlegen wie kann ich diese Säure und das Aroma austricksen, klar Zitrone ist Zitrone,  da hatte ich frische Cranberries und die sind auch ganz schön sauer also los und so kam es zu diesen "Crinkle-Cranberry-Cookies". Keine schlechte Wahl, zwar Säure aber anders und durch das Olivenöl, was etwas kräftiger war ist es ein ungewöhlicher Geschmack, aber sehr gut.


Rezept:
Zutaten: modifiziert
200 g Urdinkelmehl
120 g Rohrzucker
170 g gemahlene Mandeln
80 ml Olivenöl
2 Eier
60 gr.frische Cranberries fein gehackt (anstatt der Zitronenschale und Saft)
1/2 TL Weinstein-Backpulver
1/2 TL Natron
eine Prise feines Meersalz
1 TL Vanilleextrakt
Rohrzucker und Rohrpuderzucker zum Wälzen

Die Cranberries waschen und trocknen lassen, dann mixen zur einer feinen Masse,  dazu den Rohrzucker und das Olivenöl,  nochmals mixen und  15 Minuten ziehen lassen, damit das Öl fruchtiger wird.
Den Vanilleextrakt dazu, die Eier schaumig mixen.
In einer großen Rührschüssel Urdinkelmehl, geriebene Mandeln, Weinstein-Backpulver, Natron und Salz hinzugeben, mit dem Rührer gut vermischen, dann die Eier-Öl-Zucker-Frucht-Masse dazu geben, gut zu einer homogenen Masse verrühren.
Kleine Teigkugeln mit den Händen(etwas anfeuchten) formen, erst in Rohrzucker dann in Rohrpuderzucker wälzen. Auf einem mit Backpapier belegtem Blech verteilen, dabei ca. 5 cm zwischen den einzelnen Teigkugeln lassen.
Im vorgeheizten Ofen bei 190 °C , O-U-Hitze ca. 10-12 Minuten  golden backen. Aus dem Ofen nehmen,  auf einem Rost kalt werden lassen und in einer Blechdose aufbewahren. Die Cookies bleiben, verschlossen,  mindestens 5 Tage schön frisch.



Liebe Grüße
Ingrid

P.S. Und wer Lust hat seine "Lieblingsplätzchen"  bei mir zu verlinken,  ich habe  noch 5 Blog-Parties laufen, wo Plätzchen-Rezepte nach Themen zusammenfinden. Wer Lust hat bitte eintragen/verlinken  hier







Mittwoch, 28. Oktober 2015

Kekse nach Art "Palets-Bretons"

Nach "Art"  wieso, nun dieses Rezept das mir meine liebe Freundin aus Frankreich mitgebracht hat und auch die Meersalzbutter dazu ist wunderbar, ich hatte ja schon Kekse gekostet vor einigen Jahren, leider aber vertrage ich kein Weizenmehl mehr, und so habe ich die Kekse mit Urdinkelmehl gemacht und deshalb nach "Art".
Da trifft französische Butter auf Bayr. Urdinkelmehl. und wird zum Keks der Extraklasse jedenfalls für mich sind sie das, einfach butterig und leichter Knirscheffekt.
Wenn man keine Salzbutter hat dann mit guter Butter und Fleur de Sel. Aber diese französische Butter wo das  Sel de Guérande bereits enthalten ist die ist einfach großartig  und nicht nur in diesen diesen Keksen.


Ganz einfach zu machen mit diesen
Zutaten:

Keine bezahlte Werbung nur ein Vorschlag!
200 gr. Salzbutter bei mir
            Beurre Demi-Sel
Keine bezahlte Werbung nur ein Vorschlag!
80 gr. Rohrzucker fein
250 +20 gr. Urdinkelmehl Type 630
30 gr. Maispuder
1 TL Weinstein-Backpulver
1 ELVanilleextrakt
2 Eigelb
Butter für das Blech                                   

Machen:
Die Backofen auf 180°C, O-U-Hitze
vorheizen.
Ich habe in die Schüssel meiner KitchenAid  das Urdinkelmehl und  den Maispuder
mit dem Weinsteinbackpulver vermischt, die kalte Butter in Stücken dazu, die 2 Eigelb, Vanillextrakt und mit mit dem Flachrührer, langsam so lange rühren lassen bis ein Teig entstanden ist, das muss nicht zu lange sein nur bis die Zutaten gut vermischt sind, dann mit bemehlten Händen auf ein bemehltes Backbrett gegeben, den Teig mit etwas Mehl ausgerollt, er ist etwas pappig geht aber gut mit etwas Mehl, Kreise ausgestochen, auf ein gebuttertes Backblech gesetzt. In den vorgeheizten Backofen, 180°C, O-U-Hitze, mittlere Schiene 12 Minuten gebacken, bis der Rand hellbraun ist, dann auf ein Rost gesetzt und abkühlen lassen und in einer Dose aufbewahrt.







Liebe Grüße
Ingrid



ähnliches gesehen nachfolgend:



http://www.leguerandais.fr/index.php?id=477&no_cache=1&L=2&idR=184&idT=16

http://www.gourmandiseries.fr/2013/07/les-petits-palets-bretons/

http://www.franzoesischkochen.de/palet-breton/


Dienstag, 27. Oktober 2015

Walnuss-Zeit: Walnuss-Kräuter-Brot

Ein einfaches aber sehr schmackhaftes Walnuss-Kräuter-Brot was ich gestern auf die schnelle gemacht habe und das super schmeckt.
Ich bin ja auch wie man hier schon öfter lesen konnte für wenig Hefe und lange Gehzeiten und  auch Sauerteig, doch manchmal probiere ich halt gerne aus und wenn es etwas schneller geht dann auch mal ein solches Brot.
Das war nicht das letzte Mal denn meine Mittagstischler waren sehr angetan, zumal das Brot auch toll zum Toasten ist und auch zusätzlich unter die Kategorie Toastbrot bei mir eingeordnet wird und auch in der Toastbrot-Backform gebacken wird, es geht prächtig auf, die  hier gewählte Form war doch etwas klein,  es ist nicht über gelaufen und hat sich super entwickelt, aber trotzdem mehr in die Länge ist schon besser. Es sollte ja eigentlich als Laib oder Stange gebacken werden, was sicher geht, aber der Teig ist sehr weich und da habe ich mich für die Form entschieden.
Tja und das Rezept stammt aus einem Buch, was ich gerade so am studieren und ausprobieren und nachmachen am Wickel habe. Es ist von Tanja Grandits (keine Werbung Hinweis)
Kräuter

T.G. schätze ich sehr  und Ihre Liebe zu Kräutern und Gewürzen  und ich mag die Rezepte :), auch wenn ich immer ein wenig herumbastle, was eigentlich nicht sein muss, Zutaten verändere, hier sollte es Salbei sein im Brot und ich habe mich für meine "Kräuter der Provence Mischung" entschieden. Ich kann mir auch vorstellen das Brot mit weniger Hefe am Vorabend anzusetzen  und dann am nächsten Tag fertig zu machen. Das wird dann hier nachgetragen.
Für eine schnelles Brot ist es wirklich ganz fein und keine Hefegeschmack, nee nussig.





Zutaten:
300+ 40 gr. Urdinkelmehl (im Original 300 gr. Mehl)
20 gr. Hefe
100 ml lauwarmes Wasser
100 ml Milch (im Original nur 200 ml Milch ohne Wasser)
1 Ei  groß
2 Eigelb groß (im Original 3)
30 gr. Rohrohrzucker
1 TL Kräuter-GW-Salz (O = 1 TL Salz)
250 gr. frische Walnusshälften fein gemahlenen und 3 für Deko
(im Original gehackte Walnüsse)
2 EL Kräuter der Provence  frisch getrocknet (selbstgemacht)
(im O. = 5 EL Salbei gehackt)



Machen:
Die Hefe mit dem Wasser angerührt. In die Schüssel von der Küchenmaschine  300 gr. Urdinkelmehl gegeben, die Milch, die aufgelöste Hefe mit dem Wasser, Rohrzucker, Kräutersalz, die Eier und mit dem Flachrührer rühren lassen, ca. 3 Minuten bis ein glatter Teig entstanden ist,  zum Schluß habe ich die gemahlenen Walnüsse dazugeben und die Kräutermischung und nochmals 2 Minuten  mit dem Knethaken arbeiten lassen, Schüssel weg, Deckel drauf  und in der warmen Küche 1 Stunde gehen lassen.
Ein wenig Mehl auf das Backbrett und den Teig noch ein paar mal strecken und falten und immer  ein wenig von den 40 gr. Dinkelmehl darüber. 
Dann diesen wabrigen Teig in eine ausgefettete Form, ich hatte hier eine Steinform 23cm x12 cm (eine 30x10er wäre gut) geben, mit Walnüssen verzieren und nochmals abgedeckt 45 Minuten warm gehen lassen bis der Teig sich verdoppelt hat.  Bei 210° C  im vorgeheizten Backofen, auf unterste Schiene, 20 Minuten backen, dann runterschalten auf 190°C und weitere 20- 25  Minuten backen bis das Brot eine schöne hellbraune Farbe hat und hohl klingt bei darauf Klopfen.
Etwas in der Form abkühlen lassen und dann auf einem Rost auskühlen lassen. Im Brotkasten oder in Folie aufbewahren. Wie oben geschrieben ist wunderbar zum Toasten und so essen mit Süßem oder Herzhaftem.








Liebe Grüße
Ingrid




Dienstag, 22. September 2015

Urdinkel-Vollkornnudeln (selbst gemacht) mit buntem Wirsinggemüse ital. Art

Es sollte ein Wirsingeintopf werden mit Rollgerste die war aus,  doch dann habe ich schnell umdisponiert, denn diese Bandnudeln mit dem Vollkorn-Urdinkelmehl standen auch schon sehr lange auf meiner To-Do-Liste und mit  Wirsing, Karotten, Paprika, ein paar Oliven mit dem ital. Touch war das ein perfektes vegetarisches Mittagessen. Außerdem rundete das Ganze ein paar mediterrane Kräuter  etwas Mozzarella (Scheiben-Mozzarella) in Würfel ab.
Der Wirsing ist ja ein vielseitiges Gemüse, doch meist zuviel, nun man kann ihn gut einfrieren oder in mehrere Rezepte verwandeln z.B. die äußeren Blätter blanchieren und für Röllchen . Das Innere oder den restlichen Wirsing dann fein schneiden wie ich hier und ein Gemüse daraus basteln oder auch nur so wie Spinat machen mit Eiern, so ein Lieblingsessen meines einen Mittagstischlers, doch es darf auch mal was Anderes sein und dann gemischt wie hier.

Die Bandnudeln:
300+30 gr. Urdinkel-Vollkornmehl
50 gr. Urdinkel fein gemahlen zum Auswalzen, man muss mit dem Mehl ab und zu geben
           denn die Mehle generell  sind unterschiedlich.
5 Eigelb
1 Ei ganz
1 EL Süße Sahne mit 1 EL Wasser gemischt
1 TL Meersalz
1/2 TL Piment d'Espelette
1 TL Agaven-Sirup macht den Teig einfach aromatischer

Machen:
In einer großen Schüssel (bei mir die KichenAid mit dem Flachrührer) die Eier, Sahne, Wasser, Salz, Piment d'Espelette und den Agaven-Sirup, alles zusammen gut vermischen, dann unter rühren das Urdinkel-Vollkornmehl dazu geben. Der Teig ist zunächst etwas pappig dann mit der Hand die restl. 30 gr. dazu geben, eine Kugel formen und den Teig in der Schüssel abdecken, 1 Stunde ziehen lassen. Normale Raumtemperatur.
Auf einem Backbrett etwas feines Urdinkelmehl verteilen und dann in Dritteln vom Teig mit dem bemehlten Nudelholz fein ausrollen, ich habe das von Hand gemacht, da der Teig doch sehr weich ist, aber kein Problem beim Ausrollen  auch sehr fein wie beim Strudel, in Streifen geschnitten auf breite der Nudelmaschine dann etwas bemehlt und mit der Nudelmaschine Bandnudeln ausgewalzt/geschnitten, auf einem bemehlten Tablett zwischengelagert und dann zusammen in das heiße Wasser gegeben. Gekocht 3 Minuten in einem großen Topf  Wasser mit etwas Meersalz.
Man kann die Nudeln auch gut trocknen auf einem Ständer und dann zu einem späteren Zeitpunkt machen.

In der Zeit während der Nudelteig ruhte habe ich das Gemüse vorbereitet.

Zutaten; für 4 Personen
 200 gr.  ganz fein geschnittenen und vom Strunk befreiten Wirsing in Streifen
1 große Zwiebel geputzt und  in Streifen geschnitten
1 TL Rohrzucker
1 rote Paprika groß, geputzt und gewürfelt
2 Karotten geputzt und geraspelt
100 ml Weißwein
200 ml Gemüsebrühe ( ich nehme meine eigne)
2 EL schwarze Oliven in feine Scheiben schneiden
1 TL Fenchelsamen fein gemörsert  oder aus der GW-Mühle
1 TL Kräuter-GW-Salz und zum Abschmecken
1 TL Thymian (ich habe frische feine Nadeln genommen) geht auch mit getrocknetem
1 EL Oregano frische Blätter klein geschnitten oder 1 TL getrocknet
etwas Liebstöckelkraut fein geschnitten.
5 Scheiben Mozzarella ca. 80 gr.
1 + 1EL Butter
1 große Pfanne (ich nehme eine Gusspfanne)

MACHEN:
Die große Pfanne erhitzen, 1 EL Butter schmelzen, den Fenchelsamen, die Zwiebelscheiben rein geben mit einem TL Rohrzucker bestreuen, umrühren, den Wirsing dazu geben dann die Paprikawürfel  und die geraspelten Möhren dazu, rühren und weiter mit den Zwiebel zusammen gut anschwitzen, mit dem Wein ablöschen, kurz aufkochen lassen, dann die Gemüsebrühe dazu geben, die Kräuter und das Salz Deckel drauf und bei kleiner Flamme, bei mir 3 von 9,weitere  20 Minuten abgedeckt kochen lassen. Zum Schluß oder vor dem Servieren die Oliven dazugeben  unrühren, abschmecken und die in Würfel geschnittenen Mozzarella-Scheiben darunter heben.

Die  frischen Urdinkelnudeln, die 3 Minuten gekocht wurden,  abschöpfen mit etwas Butter schwenken und mit dem fertigen Gemüse servieren. Guten Appetit.
Ach ja, klar man kann/soll das alles vermischen, dann wird das ein richtiger Pastateller, ich fand das gar nicht so fotogen und dann eben so



Liebe Grüße
Ingrid

Montag, 14. September 2015

Weiß-Pfirsich-Zeit: Weiß-Pfirsich-Cobbler

Weiß-Pfirsiche und/oder auch Platt-Pfirsiche gibt es ja schon seit Wochen, aus dem Süden. Aber jetzt ist es endlich so weit, was für ein Glück und was für ein Geschmack, die Eigenen werden verarbeitet.
Tja und so zum Wochenanfang dann gleich ein leckeres Dessert etwas amerikanisch angehaucht diese Cobbler ( eigentlich heißt das Pflastersteine) doch diese süßen Cobbler sind so richtig gut wie ein Minikuchen und zu den mitgebackenen Pfirsichen der Bringer und lecker als Dessert.



Ja und wieder die Gleiche Form (20 cm), die ist einfach praktisch und für unsere Menge genau richtig.

Zutaten:

8 Weiß-Pfirsiche groß oder 10 kleine
100 gr. Rohrzucker oder nach Gusto, die Unsrigen waren sauer und da muss es mehr Zucker sein
2 EL Vanillezucker (eigenen mit echter Vanille)
1 TL Butter für die Form

Cobbles:

60 gr. Vollkorn-Urdinkelmehl
1/2  TL Kardamom
1/2 TL Zimt
1 EL Vanillezucker (echten)
1/2 TL. Weinsteinbackpulver
50 gr. Mandeln fein gemahlen und
         ganz leicht angeröstet in der Pfanne
60 gr. Butter (flüssig machen)
1/2 TL frisch geriebener Ingwer
50 gr. Rohrzucker
1 Ei
1 EL Saure Sahne oder Buttermilch geht auch
Butter für die Form
Auflaufform, feuerfest 10x 20

Machen:

Die Pfirsiche mit heißem Wasser überbrühen, dann wie beim Pellkartoffel pellen, mit Gabel und Messer die Haut abziehen, entkernen und in Hälften und Viertel  teilen, mit dem Rohrzucker und Vanillezucker vermischen.
Zur Seite stellen und etwas den Zucker einziehen lassen.
 
Die Form (feuerfest hier 20 cm) mit Butter ausreiben, die gezuckerten Pfirsiche verteilen.
Die Cobbles machen:
In einer Schüssel Vollkornmehl mit dem Backpulver gut vermischen, die fein gemahlenen und angerösteten Mandeln, Rohrzucker, Kardamom, Vanillezucker, dem fein geriebenen Ingwer, der flüssigen  Butter, das Ei,  die Saure Sahne dazu geben rühren (beim mir Flachrührer) zu einem glatten festen Teig und dann mit einem großen Löffel den Teig  in  5 oder 8  Teile/ Coobles formen. 

In den vorgeheizten Backofen geben und bei 180°, auf mittlerer Schiene,  30-35 Minuten backen. Die Cobbles  sollten goldbraun sein und kross, die Pfirsiche glasig und etwas brodeln.

Lauwarm mit etwas Sahne servieren, auch Vanille-Eis ist super.






Liebe Grüße
Ingrid

Montag, 7. September 2015

Emmer-Kokos- und Urdinkelmehl = herzhafte Muffins

und richtig  herzhafte Muffins, so als Brötchenersatz für hefefreie Leute wie mich. Ich vertrage kein Hefegebäck,  auch manche andere Nahrungsmittel nicht mehr (mehr dazu so nach und nach). Auch normaler Weizen steht auf der Liste NoGo und so erarbeitete ich mir  nach und nach ein paar Rezepte  die mir das Leben angenehmer machen und das meine Leidenschaft fürs Kochen und Backen wieder richtig weckt. Klar auch normale Küche gibt es hier wieder zu sehen mit Rezepten, denn meine "Mittagstischler" wollen ja auch versorgt werden.  Brot wird auch mit Sauerteig gebacken, für die Familie die freut es und ich mache es wieder sehr gerne.
Tja heute zu den Muffins, ha, in Friandsförmchen gebacken die sehr gute Backeigenschaften haben. Muffinform geht, aber die Meinigen waren mir zu klein. Und Friands sind ja meist süß und mit Eiweiss und Nüssen +++, die backe ich auch wieder aber dann in einem anderen Post.

Zutaten:
250 gr. Bio Magerquark
50 gr. Butter weich
1 Ei
1 gestr, TL Meersalz
1  gestr. TL Rohrzucker
120 gr. Emmermehl fein gemahlen aus  Vollkorn (bei mir frisch)
30 gr. Kokosmehl (gibt einen feinen Geschmack)
100 gr. Urdinkel (fein gemahlen Type 630)
1 Päckchen Weinsteinbackpulver = 14 gr.
1 EL Sonnenblumenkerne zum Bestreuen
1 EL Kürbiskerne zum Bestreuen
1 Tl Chia-Samen
1+ 1 EL Butter


Machen:
Bei mir mit der KitchenAid und dem Flachrührer. Geht auch mit Knethaken und Handrührer.
Backofen auf 190°C, O-U-Hitze, vorheizen.
Den Quark kurz abtropfen lassen, in die Schüssel geben,  dann die weiche Butter, beides rühren bis es verbunden ist, dass Ei dazu geben, einrühren. Die Mehle mischen mit dem Backpulver, Salz und Zucker und zur Quark-Butter-Masse geben, zu einem  festen Teig weiter rühren.
Die Förmchen gut ausbuttern mit einem Löffel den Teig  gut 2/3 voll einfüllen, bei mir gab es 12 Stück. Ein wenig Butter flüssig machen. Die Saaten mischen, oder auch einzeln je nach Geschmack.
Den Teig in den Förmchen glatt streichen, mit ein wenig Butter einpinseln und die Saaten verteilen.
Im Backofen, 2 Schiene von unten, 20-25 Minuten goldbraun backen. Stäbchenprobe, oder wenn sie rausgehen, klopfen klingen sie hohl dann sind sie prima.
Etwas auskühlen lassen und genießen. In einer Brotdose oder ähnlichem aufbewahren halten 3 Tage, wenn nicht vorher aufgegessen, auch gut zum Einfrieren.
Die Brötchen gehen zum Formen und nur auf dem Backblech backen, doch mir gefallen die in Formen gebackenen besser.




Mein Dank  an Sabine von Bonjour Alsace, dort habe ich die Blitz-Frühstücksbrötchen entdeckt und für mich eine Möglichkeit gefunden leckere Brötchen hefefrei zu backen, aber mit anderem Mehl halt und das funktioniert ganz prima.
Liebe Grüße
Ingrid

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