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Montag, 26. September 2016

"Zaletti" Kekse mit Maismehl und Beeren

Maismehlkekse mit Tradition die ursprünglich aus Venetien stammen, wo Mais gemahlen in vielen Varianten in der Küche verwendet wurde und wird, meist ist es die Polenta in verschieden herzhaften Rezepturen aber auch die kleinen süßen Zaletti.

Zaletti  habe ich vor einigen Jahren in einem Kochbuch(siehe unten *) von "Nigella Lawson" entdeckt und nachgemacht, mit Sultaninen und Rum.  Einige Zeit später wieder ein Rezept mit Grappa entdeckt und hier festgehalten.
Dann habe ich sie lange Zeit aus den Augen verloren und auch keine mehr gebacken,  bis ich sie bei Friederike von "Fliederbaum" wieder gesehen habe diese "Venezianischen Sehnsuchstkekse", kling wunderbar  und sie sind es auch, da wurde es Zeit diese Zaletti wieder mal  zu machen.
Jetzt habe ich in letzter Zeit 3x  Zaletti gebacken in verschieden Variationen und Formen einmal mit Berberitzen, mit Cranberries und Sultaninen mehr oder weniger Maismehl und ich kann nicht sagen welche besser schmecken, sie sind ungewöhnlich und köstlich besonders das Maismehl hat eine herbe und doch feine Note.
Ich nehme keine normale Polenta, sondern ganz fein gemahlenes Bio-Maismehl und das verbacken mit Kamut, frisch gemahlen, als feines Mehl. Dieser sandige besondere Geschmack mit den Mehlsorten und  den Beeren, inkl. einem guten Schuss "Grappa"  ist einfach umwerfend findet auch die Familie und Freunde.
Die Zaletti mit Cranberries als Kugeln gebacken:
Haben uns gut gefallen, die Cranberries sind schön saftig darin geblieben.

Aber auch die nachfolgende feine Form, etwas mehr Flüssigkeit in Form von "Grappa" und flüssiger Butter, mit Berberitzen, diese herben sauren Früchte sind ganz toll, mein Favorit.


Die 3. Version normale Keksform, nicht ganz so akkurat aber die haben was und mit getrockneten Cranbeeries, könnten auch  Sauerkirschen  sein, sind sie auch nicht zu verachten.




Rezept:

50 gr. Trockenbeeren wie Cranbeeries, Berberitzen oder Sauerkirschen, auch Sultaninen oder Rosinen nach Geschmack.
30 ml Grappa evtl. 10 ml  EL mehr für den Teig, je nach Gusto oder auch Obstbrand ist fein.
darinnen die Früchte mindesten 10 Stunden einweichen, können auch länger in einem verschlossenen Glas aufbewahrt werden oder mehr auf Vorrat machen.

Teigmasse:
200 gr. feines Bio-Maismehl, keinen Maispuder wie Maizena, Gustin etc.
 50  gr. fein gemahlener Kamut oder Mehl nach Gusto. 
1 TL- Weinstein-Backpulver
1 gute Prise Meersalz
50 gr. Bio-Rohrpuderzucker
40 gr.  Bio-Vollrohrzucker (dunkel)
1 -Bio Ei- M
1 EL Vanille-Extrakt
evtl. 10 ml Grappa für den Teig zusätzlich für die flüssiger Version.
100 gr. Butter weich, für die flachen Kekse habe ich flüssige Butter genommen
30 gr. Pinienkerne

Beim Mehl kann man auch ein anderes Mischverhältnis machen z.B. 1/2 Maismehl  und   1/2 anderes Mehl. Uns gefällt aber der hohe Anteil an Maismehl.

Machen:
Die Mehlsorten mit dem Backpulver, Meersalz und dem Vollrohrzucker vermischen,  das Ei aufschlagen mit dem Rohrpuderzucker und der Butter schaumig rühren, die Früchte mit dem Grappa dazu und die Pinienkerne,  alles zusammen zu einem Teig zusammenformen, dann rollen und in einer Folie, eingerollt, mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank, kann bis zu 3 Tage dort sein.
Backofen vorheizen auf 180°C, O-U-Hitze
Zum Backen entnehmen und je nach Idee Formen, Scheiben schneiden und so lassen, ausstechen oder Kugeln formen.
Ein Backblech mit Folie auslegen und die geformten Zaletti darauf verteilen. Bei 180°C, mittlerer Schiene im vorgeheizten Backofen je nach Form zwischen 12 und 18 Minuten backen bis sie eine schöne goldgelbe Farbe haben.



Ein Maisfeld:
Der Mais wird für die Tierfütterung verwendet.

Nach so einem Spaziergang entlang der Maisfelder ist es wunderbar ein Tasse Tee oder Kaffee zu genießen, auch eiskalten Eistee und ein paar Zaletti :). Lassen sich in einer verschlossenen Dose gut aufbewahren oder einen Teil vom Teig einfrieren und frisch welche Backen ganz nach Geschmack, auf jeden Fall sind das wunderbare #"Ganzjahreskekse", auch zum Apéro oder Aperitivo nicht zu verachten.

Liebe Grüße
Ingrid






*Rezept abgewandelt für "Zaletti" aus "Nigella Lawsons":
Festessen: 200 traditionelle Rezepte für besondere Anlässe

Donnerstag, 21. Juli 2016

Beeren-Zeit: Jostabeeren-Eierlikör-Kuchen

Die Beeren sind los und wie !  Trotzt des Wetters können wir nicht klagen über unsere Beeren im Garten, sie haben wieder mal genug  getragen damit wir über den Winter verteilt Köstlichkeiten aus dem eigenen Garten genießen können. Bearbeitet z. B. als Marmelade, auch Sirup und Likör und nicht weil so ein Likörchen, ab und zu,  zum Kaffee gehört, nein, auch zum Verfeinern beim Kochen ist das was genaues.
Gestern habe ich  einen Teil der Jostabeeren direkt verarbeitet  zu einem schnelle Kuchen. Den muss ich unbedingt hier festhalten und was  noch ist, ich habe wieder was aus meinem Vorratsschrank was weg mußte und das war der Eierlikör, die Flasche war angebrochen  und stand schon eine ganze Weile sehr vereinsamt  da, wie gut, denn die herben Jostabeeren und der süße Eierlikörteig ist wirklich ein gute Verbindung. Außerdem habe ich endlich wieder ein Beitrag für Susanne von "Magentratzerl" und dem Event "Schatzsuche im Vorratsschrank". Dieser Eierlikör ist wirklich ein "Schätzchen"  als Teig verarbeitet.

Zutaten: (Kleiner Kuchen) Der Teig reicht auch für 10 Muffins
Für eine eckige 20x25cm Form
125 gr. Butter
3 kleine Eier
80 gr. Rohrohrzucker
150 ml Eierlikör
200 gr. Dinkelmehl Type 630
30 gr. gemahlene Mandeln
2 gestr, TL Backpulver
Butter für die Form
30 gr. Puderzucker mit heißem Wasser angerührt zum verteilen oben. Muss nicht kann.
350 gr. geputzte (vom Ansatz befreit) Jostabeeren (geht auch mit Stachelbeeren oder Johannisbeeren)

Gemacht so:
Butter mit dem Zucker schaumig geschlagen, die Eier einzeln dazu und weiter rühren bis alles gut verbunden ist. Die gemahlenen Mandeln dazu, das Dinkelmehl mit dem Backpulver vermischt und darüber gesiebt , alles unter rühren, bis es ein glatter und cremiger Teig wird, dann den Eierlikör dazu gerührt und nochmal zu einem glatten Teig.  In die  gebutterte Form geben und verteilen, darüber die Jostabeeren und 2 EL Rohrzucker verteilen. Im vorgeheizten Backofen, mittlere Schiene, bei 170° C, O-U-Hitze, 45 Minuten backen. Stäbchenprobe empfohlen und nach 30 Minuten mal schauen, vielleicht oben abdecken. In der Form etwas abkühlen lassen. Zum Servieren auf ein Brett  Ecken schneiden und oder auf einer Tortenplatte servieren und schneiden.


Leckerer fruchtiger Kuchen und der Eierlikör ist wieder auf meinem Einkaufszettel :).

Liebe Grüße
Ingrid

Freitag, 28. August 2015

Brombeer-Zeit: Brombeer-Crumble


Ein Blackberry-Crumble wäre genauer geschrieben richtig. Bei mir heute englisch angehauchtes Rezept mit deutsch-englischem Namen , äußerst lecker und einfach zu machen, wenn man die Zutaten hat mit ein paar Besonderheiten, die Streusel sind aus frisch gemahlenem Emmermehl und etwas feinem Dinkelmehl sowie Haferflocken,  die werden wunderbar "crunchy" mit dem Rohrzucker zusammen.
Zu den Brombeeren haben sich noch Datteln und ein Apfel gesellt. Die Zutaten  alle zusammen wird dann dieses Ergebnis:




Und das wird benötigt:

für eine Form mit 20 cm Durchmesser, ja hier eine kleine Form, für mehr Leute einfach verdoppeln in eine große Form 40 cm.

250 gr. frische Brombeeren
1 Apfel, geschält und in feine Scheiben geschnitten
5 Datteln in feinen Scheiben
1 TL Butter für die Form
30 gr. Rohrzucker für die Form 

Das zusammen kommt unten in die gebutterte Form, den Rohrzucker verteilen und danach die Brombeeren, die Datteln zum Schluß die Apfelscheiben.








Für die Streusel:
120 gr. frisch + fein gemahlenen Emmer (oder fertigen Vollkorn Emmer)
30 gr. feines Dinkelmehl
30 gr. Vollkorn-Haferflocken, fein gewalzt.
80 gr. Butter
1 TL Vanille-Extrakt
50 gr. Rohrzucker
20 gr. Feiner Rohrpuderzucker
-verbindet sich besser mit der  Butter- 

Alles zusammen in einer Schüssel kneten bis es
grobe  gut verbundene Streusel gibt und kein Mehl mehr extra ist.
Über den Apfelscheiben  gleichmäßig verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei O-U-Hitze 190°
25 Minuten backen, bis an der Seite die Brombeeren Saft gezogen haben und die Streusel eine schöne goldbraune Farbe haben.
Lauwarm mit Vanille-Eis +oder Sahne genießen.
Schmeckt auch kalt noch köstlich.
Es geht auch (wie hier abgebildet hatte ich eine 
"up-side-down" oder auch "Tarte Tartin" -Form genommen, diese  abgekühlt umdrehen auf eine Tortenform und als up-side-down-Cake zu servieren. Meine Familie mag es rumgedreht (up-side-down) und abgekühlt. Für mich ist das rein optisch nicht so der Bringer, geschmacklich zieht der Saft etwas in die Streusel und es ist nicht ganz so crunchy.
Aber egal alle Varianten sind lecker.


Viele Grüße
Ingrid












Freitag, 14. August 2015

Heidelbeeren-Zeit: Heidelbeeren-Streusel-Cake


Kleiner Blechkuchen, der Heidelbeeren-Streusel-Cake,  sehr lecker und schnell gemacht. Wir mögen Heidelbeeren sehr und Kuchen/Cake  ist wöchtentlich ein MUSS.  In dieser Jahreszeit mit all den vielen Früchten kann man sich gar nicht entscheiden. Naja heute die geliebten Heidelbeeren in Cakeform  anstatt  Muffins, die mag ich nicht so gerne machen, das putzen der Förmchen, klar gibt auch praktische Hilfen in verschiedener Form von Silikon-Förmchen bis fertige Papierteilchen, doch das gekleckere bei mir ist schlimm. Lieber so ein kleiner Kuchen und dann Squares geschnitten ist mir handlicher und der Geschmack ist der Gleiche. Aaaber ich habe ein  Muffinrezept genommen, von Irene .   Ein  wenig mit den Mehlsorten variiert und noch ein paar Streusel dazu geben und fertig, ging wirklich sehr flott und die KichtenAid hilft ja auch mit.
Ja und das Rezept von Irene ist sehr fein, wenig Fett und mit Kokosmilch und Öl  macht einen super Teig, auch bei Urdinkelmehl und Kokosmehl Mischung, super, danke für das Rezept Irene.


Zutaten:
 250 g Heidelbeeren
2 Eier
50 ml Sonnenblumen-Öl
50 ml Bio-Kokosmilch
80 g Rohrzucker
30 gr. Kokoszucker
170 gr. Urdinkelmehl fein gemahlen etwa Type 630
30 gr. Kokosmehl
2 geh. TL Weinsteinbackpulver
1 EL Vanille Essenz
Streusel:

120 gr. Urdinkelmehl fein gemahlen (Type630)
50 gr. gemahlene Mandeln
50 gr. Kokosmehl oder Kokosflocken geht auch
60 gr. Rohrzucker
50 gr. Rohrpuderzucker
120 gr. Butter weich.
Form 28cmx20cm
Backpapier


UND MACHEN:
Backofen auf O/U-Hitze 190° vorheizen.
Eier, ÖL, Kokosmilch, Vanille-Essenz und die Zuckersorten gut verrühren zu einer glatten Masse.
Separat Mehlsorten und Backpulver mischen und zur der glatten Masse geben gut durchrühren das ein glatter Teig ensteht.
 In die ausgelege oder gefettete Form (28x20) füllen, die gewaschenen und abgetropften Heidelberen darüber verteilen. Die  Streusel machen, geht schnell in der gleichen Backschüssel alle Zutaten reingeben und mit dem Knethaken so lange rühren bis es Streusel gibt.
Die Streusel über die Heidelbeeren verteilen.
 Im vorgeheizten Backofen bei 190°, O-U-Hitze,   25-30  Minuten backen. Stäbchenprobe machen, die Streusel sollten die richtige Farbe haben.
Guten Appetit.
Liebe Grüße
Ingrid

Dienstag, 30. Juli 2013

Beeren-Zeit: Ein einfacher Hefeteig wird zum Beerenmeeting





Heidelbeeren treffen  Himbeeren und Rote Johannisbeeren, verteilen sich auf einem Hefeteig, werden schnell gebacken wie eine fruchtige amerikanische Pizza und dann lauwarm gegessen, das ist  der "Beerengenußhimmel".
Die Beeren werden beim Backen dann so leicht confiert. Der Zucker, ja der kommt beim Servieren, nur so, dazu und es kann sich jeder aussuchen mit welchem Aroma: Zucker mit Kaffeegeschmack,  Rosen-Blüten-Zucker oder Lavendel-Blüten-Zucker, auch  einfach nur Rohrzucker und ja keine Sahne,  nee, die braucht es überhaupt nicht, evtl. ein Bällchen Vanille-Eis wenn als Dessert gereicht.  
Bei uns ist  es der Kaffee-Zeit-Genuß, so und nur so,  pur. Der Rohrzucker oder Aroma-Zucker,  es kann auch eine Schicht Puderzucker sein wer mag,  muss aber, trotz des confierens, als letzter Touch drauf und nur kurz vor dem Reinbeißen, denn sonst matscht der Kuchen und das muss nicht sein.


Zutaten für einen Kuchen 32er Form:
450 gr. Heidelbeeren frisch
100 gr. Rote Johannisbeeren (entstielt) frisch
300 gr. Himbeeren frisch
Für den Hefeteig:
150+20 gr. Bio-Weizenmehl Type 405
70 gr. Bio-Dinkelmehl Type 630
15 gr. Frischhefe
50 ml Bio-Vollmilch
50 ml Wasser lauwarm
2 EL Weizenkeimöl
30 +20 gr. Butter
1/2 TL Vanille-Extrakt
30 gr.  feiner Rohrzucker oder Agaven-Sirup
1 Ei
Backform 32 er (ich habe eine hohe Pizza-Form aus Emaille genommen)
Machen:
Die  kalte Milch mit  mit der frischen Hefe anrühren.
Die beiden Mehlsorten in eine Schüssel sieben, eine Mulde machen und die Hefe rein geben, das 15 Minuten, abgedeckt stehen, bis sich bei der Hefemilch Blasen zeigen. Dann lauwarmes (40°c) Wasser mit der Butter, dem Zucker, dem Vanille-Extrakt dem Öl vermischen, in die Schüssel zum Mehl und  der Hefemilch geben mit dem Flachrührer der Küchenmaschinen alles vermischen, das Ei dazu, mit dem Knethaken mindesten 5 Minuten kneten bis der Teig sich von der Schüssel gut löst. Den Hefeteig abgedeckt mindestens 30 Minuten gehen lassen bis er sich verdoppelt, bei warmen Küchen-Temperaturen geht das fix.
Eine Form  gut mit Butter ausreiben, den Teig ausrollen evtl. mit etwas  Mehl und in die ausgebutterte Form geben. Oben den Teig mit etwas flüssiger Butter bestreichen, die gewaschenen und abgetropften Beeren verteilen und Den Backofen auf 250°C aufheizen. In der Zwischenzeit die Form an einem warmen Platz abgedeckt noch einmal gehen lassen ca. 15 Minuten. Ein wenig Puderzucker  nur  über die Himbeeren sieben sonst kein Zucker, erst nach dem Backen, sonst läuft zuviel Saft aus den Beeren. Im Backofen  2. Schiene von unten bei 250°C reinstellen, runterschalten auf 220°C und 20 bis 25 Minuten backen bis der Rand goldbraun ist.  Die Backzeit ist bei den Formen unterschiedlich bei hellen Formen dauert es meist etwas länger, lt. meiner Erfahrung. Aus der Form nehmen auf einem Rost etwas abkühlen lassen, Stücke scheiden, Zucker nach Gusto dazu und  sofort genießen.










Freitag, 26. Juli 2013

Beeren-Zeit: Himbeer-Coulis auf Kaffee-Eis



Himbeer-Coulis auf Kaffee-Eis(hell), eigentlich wie das hier ausschaut mehr Softeis, ist einfach noch zu weich das Eis,   ich konnte nicht warten oder besser die Zeit  war falsch eingeteilt und so wurde es ein rustikales Dessert. Dann kam noch die Serie der Pannen,  die Fotos, in der Hektik,  auch noch schlimm.
Gott sei Dank gibt es das Event XC " Outtakes" mit Melanie von  Pimpimella  bei "zorra"  in ihrem Blog "1 x umrühren bitte aka Kochtopf " .



Übrigens, dass Dessert sollte unbedingt probiert werden, es war in dieser Zusammenstellung so gut, dieses Kaffee-Eis und die frischen Himbeeren ohne Kerne alles so soft und aromatisch. Eine gute Kombination die aber  etwas mehr gestylt gehört, oh ja. Ach und ja, dass Beeren gut schmecken in Verbindung mit Kaffeegeschmack, das hatte ich kennengelernt im Blog "Chili und Ciabatta" vor Jahren schon und dann ausprobiert und immer wieder neu kombiniert und probiert. 
Löffel für Löffel, verbunden Kaffee-Eis mit Himbeer-Coulis, das schmeckt nach viel mehr, meinten meine "Mittagstischler".

Zutaten:
Für das Kaffee-Eis:
200 ml Milchmädchen Kondensmilch
300 ml gute Sahne ohne Carragen
15 gute Kaffeebohnen auch Espressobohnen
1 Prise frisch gemörserte Kardamom-Samen
evtl. etwas Agaven-Sirup zum Nachsüßen
muss aber nicht, eigentlich ist die Kondensmilch
süß genug. 
Für die Coulis:
300 gr.  Himbeeren
1 EL Limonensaft, frisch
50 ml Agaven-Sirup hell

Machen:
Wichtig:  Kaffee-Eis am Tag vorher vorbereiten! Die Kaffeebohnen anrösten bis sie angenehm nach Kaffee duften,  mit der Sahne auffüllen und aufkochen. Abkühlen lassen,  in  passendes Gefäß füllen, verschließen  und 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Der Clou: Das Kaffee-Eis bleibt hell  und trotzdem schmeckt es wunderbar nach Kaffee. Dazu die gemopste Idee mit den Kaffeebohnen und Beeren,  ist aber auch eine gute Verbindung.  
Ach so, ja weiter:
Am nächsten Tag die Kaffeebohnen absieben, die Sahne schlagen, dann die Milchmädchen Kondensmilch  und die Kardamom-Samen darunter schlagen und abschmecken, evtl. nachsüßen,  alles in der Eismaschine 50 Minuten (je nach Eismaschine, bei mir mit Kompressor) zu Eis rühren. Aus der Eismaschine raus ist es trotzdem Softeis, wird dann aber im TK etwas fester, doch schön cremig, Dank dieser Kondensmilch, die ich ja nicht sooo gerne nehme (kein Bio-Produkt) aber für Eis einfach gut ist.
Himbeeren-Coulis:
Die frischen Himbeeren mit dem Agaven-Sirup und Limonensaft vermischen, mixen (pürieren) und durchpassieren. Viele machen noch Wasser dazu, ich nicht, die Himbeeren-Coulis  ist so pur  köstlich,  nur die Süße sollte man nach Gusto regulieren, denn diese Früchte je nach Sonnenreife sind unterschiedlich.
Servieren:
Eigentlich so: Die Hälfte des frischen Kaffee-Eises in Gläser füllen,  im TK mindestens 3 Stunden  durchkühlen. Vor dem Servieren  Himbeer-Coulis darauf schichten,  zum Schluß noch oben ein Bällchen oder auch Sahne und eine Himbeere und genießen. So sollte es auch optisch gut aussehen und erst schmecken und hier aber heute nicht so "Foodbloggerlike" aber gut geschmeckt und für das Event:




  





Sonntag, 14. Juli 2013

Beeren-Zeit: Stachelbeeren-Dessert "Gooseberry Fool"

Sonntags-Dessert und nicht nur für die Beeren-Zeit,   nicht nur für den Sonntag, nein,  so oft es geht.
Hier heute eines meiner langjährigen und liebsten  Beeren-Desserts "Gooseberry Fool". 
Das sind  Stachelbeeren mit etwas Wein  und Vanille zu einem Kompott gerührt, mit sahnigem Joghurt und Haferflocken, so "crunchy" und dann mit dem Löffel von allem a bissi nehmen und genießen, Löffel für Löffel ........





Ganz einfach zu machen und jetzt mit ganz frischen Beeren natürlich oberlecker,  die Stachelbeeren, besonders die eigenen,  als TK und dann zum weihnachtlichen Menu so ein beeriges Dessert, das ist immer wieder zu gut und kommt an.....
Servieren kann man es einfach wie hier, auch in einem hohen Glas,  Schicht für Schicht und dann oben diese knusprigen-zuckrigen Flocken, statt Haferflocken gehen auch z.B. Dinkelflocken.

Machen:
Das Rezept  aus "Sweet Basics" adaptiert und so gemacht:
500 gr. Stachelbeeren frisch (oder TK) ohne die Ansätze
mit 50 ml Grauburgunder  100 ml Wasser
15 gr. Maisstärke, 15 gr. Butter
1 TL Vanille-Extrakt
180 gr. Rohrzucker (evtl. mehr oder nachsüßen, je nach Gusto und Säure der Beeren)
Die Stachelbeeren zuckern, 1 Stunden stehen lassen,  mit dem Wein, Wasser, Vanille-Extrakt, kurz aufkochen, so etwa 2 Minuten, die Stachelbeeren vorsichtig, abgießen, die Flüssigkeit zurück in den Topf, das Maismehl mit 2 EL Wasser anrühren, in die Stachelbeeren-Flüssigkeit geben und rühren bis die Masse cremig und klar ist, das Stück Butter unterziehen, die Stachelbeeren wieder dazu und vorsichtig unterheben, denn die sind sehr schnell matschig und das sollen sie nicht sein. Diesen Kompott dann in Gläser oder Schüsseln verteilen und auskühlen lassen.
Die Haferflocken:
Ich nehme 60 gr. normale "feinblatt" Haferflocken und auch manchmal Dinkelflocken.
Mein Favorit  sind  Haferflocken, frisch und selbst gequetscht,  mit 1 EL Butter, 2 EL groben Rohrzucker  zusammen in einer Pfanne gerührt bis sie leicht karamellisiert  und "crunchy" sind,  abkühlen lassen und  zum Schluß vor dem Servieren darüberstreuen.
Servieren: Die Schüsseln mit den Stachelbeer-Kompott,  mit frischem sahnigen 10% Joghurt, griechisch, türkisch oder auch deutsch,  halt den Sahnigen und zusammen mit den "crunchy" Flocken  genießen.




Einen wunderschönen Sonntag!








Freitag, 5. Juli 2013

Beeren-Zeit: Roter Johannisbeeren-Curd




Beerenzeit  und viele Köstlichkeiten kreieren, gefällt mir und erst den Genießern, dieser beerigen Köstlichkeiten......
Nach meiner Johannisbeeren-Tart,  mit  Lemon-Curd,  das war gut so, kommt nun Johannisbeeren-Curd.  Dank ein paar zusätzlichen roten Johannisbeeren von der lieben Nachbarin, danke, ein Glas ist schon bereit gestellt!
Mit sauren Früchten  geht diese köstliche Eiercreme immer, nicht nur so zum Hörnchen oder als Basis für Eis, gerne eine leckere, zwar altmodische, doch immer wieder gerne genommene Biskuitrolle, Dessert mit anderen zusätzlichen Beeren  und und..........
Dieser  Johannisbeeren-Curd ist einfach zu köstlich und dann noch ein schönes Rezept für das "Sommer-Sonne-Beeren-Event"  zum Blog-Geburtstag von "Marlene's sweet things".



MACHEN:
400 gr. frische rote Johannisbeeren ohne Stiele
200 gr. Rohrzucker
1 EL Vanille-Extrakt
2 EL Johannisbeer-Likör,Ersatz 
Limoncello
50 ml Roséwein oder Weißwein.
Die Zutaten zusammen in einen Topf geben zudecken und  5 Minuten bei mittlerer Hitze  zum Kompott kochen, dann mit dem Pürierstab aufmixen, durch ein Sieb passieren, Saft/Fruchtmus auffangen. Das Fruchtmus hat dann so ca. 250 ml, abschmecken, evtl. noch etwas Zucker dazu geben ?!
Zum Saft  40 ml frisch gepresste Zitrone geben.
3 Eigelb von frischen Bio-Eiern
2 ganze frische Bio-Eier, groß,  
aufmixen und zum passierten Fruchtmus geben, kurz mit dem Mixer vermischen und auf kleiner Flamme, auch über dem Wasserbad, rühren bis der Curd cremig wird, so nach dem 1. Blub ist das dann so, dann die in Würfel vorbereitete Bio-Süßrahmbutter (110 gr.) einmontieren, d.h. Würfel für Würfel bei kleiner Hitze
(auf dem Herd ,aber Platte aus, Restwärme) einrühren mit dem Schneebesen bis es ein cremig glänzender "Curd" ist, zwar nicht so fest ausschaut wie auf dem Foto, das war nach der Kühlung dann ist der Curd fest.
Ich fülle den gut warmen "Curd" in sterile Gläser verschließe sie  sofort (Twist-off-Gläser), abkühlen, und dann in den Kühlschrank. Hält gut 14 Tage, wenn verschlossen. Angebrochene Gläser innerhalb von 2 Tagen  aufbrauchen.
Die Idee und das "Machen" für den "Curd", adaptiert aus "The British Larder", a Cookbook for all Seasons.















Mittwoch, 3. Juli 2013

Beeren-Zeit: Johannisbeeren-Tarte



Die Beeren sind los ! 





Johannisbeeren, rot, Stachelbeeren und Erdbeeren alles ist jetzt gleichzeitig in unserem Garten reif, trotz der fehlende Sonne und des kalten Wetters, sie sind rot und sehen reif aus und müssen ab. 


Eine Herausforderung was MACHEN. Ich habe ja so meine Lieblingsrezepte die immer wieder gerne sein müssen: Likör, Gelee, einfrieren für den Winter, doch auch gerne mal was frisch probieren und kaschieren (die Säure) ist immer wieder ein MUSS.



Schon lange sollte es eine "Bakewell-Tart" sein, diese englische Tart mit Mürbeboden, einer Schicht Marmelade oder Gelee und Mandelteig. Diese Zusammenstellung habe ich etwas verändert anstatt Marmelade, die ja auch frisch jetzt da ist, reizte mich "Zitronen-Curd" ja sauer, doch das passt. In den lockeren Mandelteig wurde außerdem noch ein paar Löffel Johannisbeeren-Kompott verteilt. Und zum Finish dann noch mal der restliche Kompott, nach dem Backen. Fruchtig lecker und unbedingt nochmal und die nächste "Tarte mit Johannisbeer Curd ....... A bissi Abwechslung oder doch so ???

MACHEN:
Für den Mürbeboden: 
100 gr. Butter
2 St. Eigelb
50 gr. Puderzucker 
1 EL Vanillezucker mit echter Vanille 
1 Prise Salz 
180 gr. Dinkelmehl Type 630 
30 gr. Maizena oder Gustin oder Kartoffelmehl 
40 gr. gemahlene Mandeln 
Für den Mandelteig: oder das Mandelbettchen 
3 St. Eiweiß 
1 EL Rohrzucker
100 gr. Mandeln, gemahlen 
60 gr. Puderzucker 
60 gr. Dinkelmehl Type 630
1/2 TL Weinsteinbackpulver 
1/2 TL Vanille-Extrakt
100 ml Zitronen-Curd

und den Beeren-Kompott: 
500 gr. rote Johannisbeeren (nur die Beeren ohne Stiele) 
1 El Maizena
2 EL Weißwein
100 gr. Rohrzucker ode rnach Gusto mehr/weniger
2 EL Johannisbeer-Likör oder Cassis
1 TL Vanille-Extrakt
50 ml Zitronensaft frisch gepresst 
Tarteform 28er
und Butter für das einfetten der Form.
Die gewaschenen und von den Stielen befreiten Johannisbeeren, sollten mindestens 1 Stunde mit dem Rohrzucker Saft ziehen.
Den Backofen vorheizen, 200° Ober-und Unterhitze.
Aus Mehl, Backpulver, Vanillezucker, gemahlenen Mandeln, kalter Butter, Eier und Salz einen Mürbeteig herstellen. Der Teig sollte mindestens 1 Stunde ruhen. Ich nehme gleich die Tarteform buttere sie und rolle den Teig aus, forme ihn in die Tarteform, dann die Form in den Kühlschrank, abgedeckt.
In der Zwischenzeit wird der Kompott zubereitet: Die gezuckerten Johannisbeeren mit dem frischen Zitronensaft und dem Likör, Vanille-Extrakt, vermischen und kurz aufkochen, dass mehr Saft da ist und die Beeren aber noch ganz sind. Die Beeren vorsichtig mit einem Sieb vom Saft trennen, diesen nochmals auf die Flamme stellen und mit dem Maizena (vorher angerührt mit dem Weißwein) aufkochen, abschmecken, etvtl. Zucker, die Beeren wieder vorsichtig unterziehen und etwas abkühlen lassen.
Den Boden 15 Minuten auf der 2. Schiene von unten, im vorgeheizten Ofen bei 200° vorbacken. In der Zwischenzeit den 2. Teig machen. Das Eiweiß schaumig schlagen den 1 EL Zucker zufügen und cremig weiterrühren. Das Mehl, Backpulver, die gemahlenen Mandeln, Zitronenabrieb und Puderzucker gut vermischen, dann langsam die Eiweißmasse unterheben, die Eiweißmasse sollte cremig bleiben, der zähe aber luftig Teig kommt auf den vorgebackenen Mürbeteigboden, der vorher mit dem Zitronen-Curd 



bestrichen wurde.Vorsicht nicht am Rand denn der "Curd" wird schnell dunkel, verbrennt, dann diesen zähen Teig sanft mit dem Silikonspatel verstreichen.
Die Hälfte des Johannisbeer-Kompotts in Inseln 


darüber verteilen, absinken tun sie von selbst, die Tarteform (mit Handschuhen, denn sie ist ja noch warm vom vorbacken) in den heißen Ofen auf die 2. Schiene zurück geben und 30 Minuten bei 190°C (O-U-Hitze)(runter geschaltet) backen. Der Mürbeteig sollte goldbraun sein und der Mandelteig leicht gebräunt. Etwas abkühlen lassen, danach die lauwarme Hälfte des Kompotts darüber streichen, ganz abkühlen lassen,ca. 3 Stunden. Servieren mit und ohne Sahne.


Liebe Grüße

Ingrid











Dienstag, 25. Juni 2013

Heidelbeer-Dessert oder Heidelbeer-Cupcakes



Blueberry-Cupcakes sollten es werden,  fast hätte es geklappt für den Nachmittags-Kaffee. Aber die  vorgesehen Butter-Vanille-Creme,  dieser Cup oder das Häubchen oder  die nicht ganz fettarme Verzierung, die war nichts geworden einfach zu flüssig, warum  ???
Hätte ich nur mal z.B. hier , bei Anna im Blog "Himmlische Süßigkeiten" reingeschaut dann wäre das Frosting bestimmt was geworden.
Aber gut, machte das Beste aus meiner "Vanille-Butter"eine Vanille-Sauce  Früchte in die Mitte der  Muffins ist doch auch Cup und wer möchte nimmt Sahne oder bereit gestellte flüssige Vanille Creme dazu für die Kaffeetafel. 
Als Dessert mit der Vanille-Sauce, die eine Creme werden sollte,   rundum ganz lecker.
Machen werde ich bestimmt die Cupcakes nochmal mit einem Frosting oder nur mit dem Obst ?
Dieser Teig für Muffins oder Cupcakes gefällt mir sehr gut, ein abgewandeltes Rezept aus dem Buch " Bouchon Bakery". 
Zum Backen genommen habe ich meine Cupcakes-Form mit der Wölbung.
Die gebackenen Heidelbeer-Muffins/Cupcakes wurden zusätzlich mit  leicht karamellisierten Heidelbeeren befüllt,  zur Jahreszeit mit frischen  Heidelbeeren sehr fein.


Die Heidelbeeren ganz frisch oder aus dem TK, die in Gläsern eingekochten sind für die Muffins, wie ich finde,  nicht das Wahre, zu matschig,  TK Ware gefroren verwenden, gut das ich  für  diese  Aktion noch welche im TK hatte.
Zutaten für die Muffin-Füllung = Karamellisierte Heidelbeeren
300 gr. Heidelbeeren hier TK
mit 60 gr. Rohrzucker je nach Süße der Heidelbeeren, probieren, karamellisieren, wenn nicht nachsüßen. 
Saft 1 frischen  Zitrone
und 20 gr. Butter
etwas Vanille-Extrakt.
Rohrzucker  in  einer  Pfanne verteilen warten bis  er anfängt zu schmelzen dann die Heidelbeeren verteilen, den Zitronensaft, Vanille Extrakt dazu und vorsichtig rühren, Butter dazu etwas schwenken, die Heidelbeeren sollten fest und glänzend karamellisiert sein, das geht ganz fix.
Rezept Muffins: 
Zutaten:
200 gr. frische Heidelbeeren 
100 gr. Bio-Weizenmehl Type 405
 80  gr. Bio Dinkelmehl Tye 630
 30  gr. Maizena
1 gehäufter TL Weinstein-Backpulver
1 Msp. Natron
1 Prise Salz
100 gr. weiche Butter
100 gr. Rohrzucker
  40 gr. Agavensirup 
  40 gr. Akazienhonig
2 Bio Eier -groß-
1 TL Vanille-Extrakt
100 ml Bio-Buttermilch

Die Heidelbeeren waschen abtropfen, dann mit 2 EL Mehl  (von den 200gr.) vermischen. Das verhindert das absinken im Teig.
Dann die trockenen (Mehle,Backpulver, Natron, Salz) Zutaten alle vermischen in einer separaten Schüssel.
In der Backschüssel der Küchenmaschine die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanille-Extrakt, Honig, Sirup mit dem Schneebesen zur cremigen Masse rühren, die Eier einzeln nach und nach dazu und weiter rühren, dann die trockenen Zutaten dazu sieben,  die Buttermilch darunter rühren und die Heidelbeeren vorsichtig darunter ziehen. Den Teig in die gefetteten Vertiefungen, der Muffin/Cupcake/Form füllen und im vorgeheizten Backofen, mit 190° 2 Schiene von unten, 190C, O-U-Hitze einstellen, Temperatur runter schalten auf 160°C  und 30 - 30  Minuten  goldbraun  weiter backen. Stäbchenprobe machen.
Abkühlen lassen und dann weiter machen,  mit füllen und verzieren, je nach Gusto, z.B. :
Sahnehäubchen mit Vanille
Vanillecreme mit Butter
Frischkäse Frosting


Liebe Grüße
Ingrid








Sonntag, 24. Februar 2013

Dessert am Sonntag "Johannisbeere meets Kiwi"

Sonntag und wieder ein Dessert  und  was für ein Bild (so was von schlimm)?!



Tja die Belichtung wollte nicht so wie ich und das Dessert und das Drumherum auch nicht. Die Pannen beim Foto sind glücklicher Weise nicht beim Sonntags-Dessert zu schmecken, im Gegenteil, dass war sehr gut und wird nun hier vorgestellt.
Das Dessert  wurde aus Resten von meinen roten Johannisbeeren gemacht,  ich hatte noch welche im TK, die müssen jetzt Farbe auf den Tisch bringen, doch viel rot zusehen ist bei diesem Dessert nicht, waren nicht genug Beeren übrig  (noch ne Panne), der Hauptteil, ich habe die Menge unterschätzt,  ging an die Tarte (Rezept kommt). 
Dann aber die Entdeckung:  rote Johannisbeeren  gemischt mit Kiwi, wirklich gut. Beides (1/2+1/2) habe ich püriert und passiert und mit Agavensirup gut abgeschmeckt und so mit einem Kokosmilch-Pudding und einer Kakao-Zimt-Waffel (selbst gemacht) serviert.


So sieht das Sonntagsdessert, einigermaßen natürlich aus!
Machen:
Kokosmilch-Pudding mit 1 Dose Bio-Kokosmilch 280 ml mit 2 Eidotter und 3 Eiern einem EL Rohrzucker und einer Msp. Safran  ein Pudding gerührt. ( zur Rose abziehen). Für das Dessert habe ich hier die Hälfte verwendet. Die andere Hälfte wurde zu einer Creme für Kuchen.
Das Fruchtpüree:  aus 1 Tasse vorgezuckerten Johannisbeeren aus dem TK, waren noch etwas gefroren (ein paar für die Deko zur Seite legen) und 2 Kiwis (groß), zusammen pürieren, passieren  mit Agavensirup abschmecken.
Die Waffeln auch Hippen genannt  (ich habe ein spezielles Waffeleisen (Eiserwaffeln) werden bei mir mit dem  Waffeleisen ausgebacken.
Geht aber im Backofen fein ausgestrichen in Kreisen. Schwierig ist halt das sofortige heiße Formen, das ist a bissi Fingerspitzengefühl (und nicht nur heiß :-))
Das Rezept fur die Schoko-Zimt-Waffeln:
1 Eiweiß  von einem großen Ei (vom Pudding oder der Pastaherstellung)
1 Prise Salz
33 gr. Mehl Type 405
1 TL Kakao (ungesüßt) (ich habe Valrhona genommen)
1 gute Prise Zimt
1 EL fein gemahlene Mandeln
1 Schuß Kirschwasser oder Obstler
oder Vanille Extrakt
45 gr. Butter
1 TL Rohrzucker
Das Eiweiß zu Eischnee schlagen, die Prise Salz  dazu, das Mehl mit dem Kakao und Zucker mischen unter das Eiweiß rühren, dann die flüssige und nicht heiße Butter darunter ziehen und zu einem glatten Teig rühren.
Diesen Teig auf Backpapier und vorgefertigten Kreisen ganz dünn ausstreichen und Backen bei 190° C ca. 5 Minuten, dann sofort mit einer Tortenheber oder ähnlichem einzeln raus nehmen und sofort rollen mit einem Metallstiel oder Kochlöffel oder Former.
Beim Waffeleisen je nach Größe 1 gestr. EL in die Mitte geben, zudrücken und 2-3 Minuten backen (Angaben des Herstellers beachten) Die Waffeln sofort entnehmen und formen, abkühlen lassen.  Die halten sich in einer Dose mehrere Wochen. Ich mache meist aus den 2 Eiweiß,  dann einfach die Menge der anderen Zutaten verdoppeln.
Dessert für den Sonntag wurde serviert: 
Zuerst den Pudding, noch warm in die Gläser gefüllt, 1/2 Stunde abkühlen lassen, dann die Waffel  in die Mitte gestellt und das eiskalte Kiwi-Jo-Beeren-Püree in die Waffel gefüllt etwas  Sahne in die Waffel und mit Kiwi-Scheiben und Johannis-Beeren verziert.  

Liebe Grüße
Ingrid

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