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Donnerstag, 28. Februar 2019

Kulinarischer Gastbeitrag : Großartiges vom Hirsch oder Wildbret vom Feinsten mit den passenden Zutaten serviert

Hirschplätzchen | Steinpilz-Polenta | schwarze Walnüsse | Pfifferlinge | Zuckerschoten | Preiselbeeren | schokoladige Sauce.

Das ist ein Festessen mit Wildfleisch in diesem Fall hier vom Hirsch.

Die  Zutaten sind  so perfekt  zusammen  gestellt wie ich  es  sehr bewundere bei Irmgard B.
Ich freue mich diesen Gastbeitrag mit dem Rezept und den Fotos hier vorzustellen. Herzliches DANKE an Irmgard, B.




Das Rezept musste hier unbedingt veröffentlicht werden, nicht nur weil Wild in unserer Küche immer wieder gerne genommen wird, diese Rezept spornt an und muss unbedingt probiert werden,  ich werde es ganz bald, sowie  ein Stück Hirschkeule vom Hausherrn geliefert wird,  unbedingt nachmachen für einen besonderen Tag.

Die Zutaten sind außergewöhnlich und passen hervorragend. 
Bei den schwarzen Nüssen muss ich an meine eingemachten denken und hoffentlich gibt es dieses Jahr  Walnüsse und wir sind schnell genug.  Sie müssen grün und die richtig Reife haben, im letzten Jahr hat es leider nicht geklappt mit dem Machen bei mir, denn die Wärme hat die Nüsse zu schnell fest werden lassen und da war nichts mehr mit "Schwarzen Nüssen" ansetzten.  Nur so Am Rande erwähnt.




Jetzt aber die Zutaten-Liste (Perfekt von Irmgard aufgeschrieben)

Zutaten:
350 g Hirschplätzchen (5 Teile aus der Keule)
1 El Wildgewürz
2 El Olivenöl

80 g Instant-Polenta
1 El Steinpilzpulver
320 ml Wasser
Backpapier
Butter zum Braten

2 schwarze Walnüsse
1 Handvoll Zuckerschoten
1 kleines Glas Pfifferlinge (Abtropfgewicht 80 g)
6 Tl Preiselbeeren (aus dem Glas)
etwas Butter

2 Borettane-Zwiebeln, enthäutet
1 El Butter
1 Tl Zucker
100 ml Portwein rot

für die Sauce:
400 ml Wildfond
100 ml Portwein rot 
Salz
Pfeffer
1 Prise Zimt
1 Prise Peperoncino
2 Tl Ingwerkonfi
2 Stückchen 90% Schokolade
1/2 Tl Speisestärke in etwas Wasser angerührt
3 El Butter ganz zum Schluss
Machen:

Zubereitung:
Wildgewürz mit Olivenöl verrühren, Hirschplätzchen darin 2 Stunden marinieren - mindestens einmal wenden.

Wasser für die Polenta aufkochen. Polenta mit Steinpilzpulver verrühren. Topf mit kochendem Wasser vom Feuer nehmen, Polenta langsam mit dem Schneebesen einrühren, Topf zurück auf die Herdplatte stellen, kräftig rühren, bis die Masse dicklich zu werden beginnt. (1-2 min)
Polenta auf ein Brett mit Backpapier geben, mit Backpapier abdecken und mit einem zweiten Brett platt drücken. Nicht zu flach, die Masse darf gerne 1 cm dick sein. Beiseite stellen.
Nach dem Abkühlen in Formen stechen oder schneiden (Rauten, Kreise, etc.).

In einem kleinen Pfännchen die Zwiebeln vorgaren: Butter erhitzen, Zucker zugeben, leicht karamellisieren lassen, Zwiebeln darin goldbraun werden lassen, 100 ml Portwein angiessen, Zwiebeln auf mittlerer Hitze 25 min köcheln, ab und an wenden. Zwiebeln beiseite stellen, Flüssigkeit für die Sauce verwenden.

Die Sauce mache ich zeitlich gerne etwas früher. Zwiebel-Portwein mit dem restlichen Portwein aufkochen, Wildfond zu giessen, auf die Hälfte einkochen. Abschmecken mit 2 El Sud von den Walnüssen, 1 Prise Zimt, Peperoncino, Salz, Pfeffer, Ingwer-Konfitüre. Mit etwas Speisestärke (mit Wasser verrührt) leicht binden, Schokolade in der Sauce schmelzen lassen, schwach köchelnd warmhalten. Die Sauce sollte gerade noch so vom Löffel laufen. 
 
45 min vor dem Essen den Backofen auf 90-100° vorheizen, Teller und eine Form hineinstellen. Gedrittelte Walnüsse und Zwiebeln dazustellen.

Eine für das Fleisch passende Pfanne erhitzen, die Hirschplätzchen darin von allen Seiten 6 min insgesamt anbraten. In die Form im Backofen umfüllen, bei 90-100° bleiben sie 30-34 min im Ofen (je nach Dicke). 

Polentastücke in einer grossen Pfanne braten (15 min).

Gut abgetropfte Pfifferlinge und die geputzten Zuckerschoten in wenig Butter in einer anderen Pfanne halbseitig erhitzen (10 min). Zuckerschoten leicht salzen, Pfifferlinge pfeffern und -wenn vorhanden- mit etwas Petersilie bestreuen.

Die Sauce noch einmal vorsichtig erhitzen und kalte Butter einschwenken. (8 min)

Anrichten:
Polentaschnitten, Zuckerschoten, Pfifferlinge, Walnüsse und Tupfer von Preiselbeeren auf den Tellern hübsch auslegen. Fleisch schräg in dünne Scheiben schneiden. In die Mitte der Teller 2-3 EL Sauce geben, Zwiebel anlegen, Fleisch ebenfalls dazu legen. 
Übriges im Backofen noch warmhalten, bis Nachschlag nötig wird.
 Und so sieht der perfekte Teller aus:


Liebe Irmgard ich danke Dir  nochmals sehr, für diesen  kulinarischen Gastbeitrag,  sowie die Bilder für die Veröffentlichung. 

Kulinarische Grüße
Ingrid

Sonntag, 27. Januar 2019

Kulinarischer Gastbeitrag: Confit de canard | Pommes Sarladaises | Pastinake+Karotte+Borettane-Zwiebel


2. Teil des Gastbeitrages  Irmgard B. nach einer sehr feinen Vorspeise folgt heute die Hauptspeise:

Confit de canard | Pommes Sarladaises | Pastinake+Karotte+Borettane-Zwiebel








Um solch ein Confit de canard (Entenconfit) auf die Teller zu bringen, mache ich es mir einfach und fahre ins nahegelegene Frankreich, um mir dort die entsprechenden Dosen zu besorgen. Sonderangebote bunkere ich und bin somit immer bestens vorbereitet - mein Mann liebt dieses Essen. Eine Dose enthält im Normalfall 4 Keulen, manchmal sind es 5. 

Die Dose zu öffnen, ist etwas Schwerarbeit. Ist der Deckel endlich aufgeklappt, den Inhalt vorsichtig (weil die Keulen sehr mürbe sind) mitsamt dem umgebenden Fett in einen weiten Topf bugsieren. Am Grunde der Dose ist oft ein Gelee, den gebe ich in ein kleines Töpfchen, koche ihn auf die Hälfte ein, stelle ihn dann kalt. Die Entenkeulen langsam auf der Herdplatte erwärmen, eine halbierte Knoblauchknolle und/oder auch einige Sternanis bringen ein kleines bisschen Geschmack dazu.

Die Kartoffeln schälen,  in grobe Würfel schneiden und bei mittlerer Hitze in 3 El Entenfett mindestens eine Stunde braten, sie müssen natürlich ab und zu gewendet werden.

Eine Stunde vor dem Essen die Entenkeulen in eine ofenfeste Form umfüllen, zu viel Fett sollte nicht mitkommen. Die Entenkeulen mit dem eingekochten Fond bestreichen/belegen, Knoblauchhälften dazulegen. Die Form kommt in den Backofen und wird erst einmal auf 160° erwärmt. 
Das verbliebene Fett durchsieben und in Gläser abfüllen: ideal für zukünftige Bratkartoffeln.

Die Keulen dürfen gut 20 min Bräune annehmen. Zwischendurch kontrollieren, es könnten auch 10 min mehr werden. Jetzt mit Salzwasser bestreichen und weitere 10 min unter Beobachtung im Ofen lassen. (Leider habe ich keinen Grill im Backofen, der wäre noch hilfreicher und mein Backofen ist ebenfalls etwas unwillig).

Dieses Mal hatte ich auch noch Karotten, Pastinaken und Borettane-Zwiebeln als Beilage vorgesehen. Die Zwiebeln 6 min blanchieren und dann schälen, Karotten und Pastinaken schälen, letztere mindestens halbieren, wenn sie dicker sind. 

In einem weiten Topf Butter mit Zucker aufkochen und leicht karamellisieren. Alle 3 Gemüse hineingeben, rundherum anschwitzen, mit 150 ml Hühnerfond ablöschen, Deckel auflegen, ungefähr 10 min köcheln. Deckel abnehmen, restliche Flüssigkeit auf grossem Feuer einkochen, Gemüse immer wieder mal durchrütteln und wenden. Salzen, pfeffern und warmhalten (die Pastinaken sind am schnellsten gar.)

Zutaten:

r 4 Personen
Zubereitungszeit: bis zu 2 Stunden


Zutaten:
1 Dose Confit de canard (750 g) mit 4 Keulen
1 Knoblauchknolle
Sternanis nach Wunsch
Salz

800 g Kartoffeln (festkochend)
3 El Entenfett
Fleur de sel

4 Karotten
2-4 Pastinaken
4 Borettane-Zwiebeln
1 El Zucker
2 El Butter
150 ml Hühnerfond

Anrichten: 
Pro Teller eine Entenkeule, Knoblauchknolle, Karotte, Pastinake, Zwiebel dazulegen, Bratkartoffeln mit Fleur de sel bestreut ebenfalls. Mit Petersilienblättchen garnieren und servieren.



Und hier noch ein Bild von Irmgard, B.: 

Der wunderbarer Abschluss: Eine kleine Käseplatte!
Kein Werbung nur ein köstlicher Abschluß und Vorschläge für die Käseauswahl:


Mit Löffel-Gorgonzola (im Töpfchen), Feigen, Morbier, gepfeffertes Ärschle, Vacherin Mont d’Or und Tomme Olive. Dazu Feigen-Nussbrot und Pane Rustico.





Liebe Irmgard ich danke Dir für diesen  kulinarischen Gastbeitrag,  sowie die Bilder für die Veröffentlichung. 


Dienstag, 22. Januar 2019

Kulinarischer Gastbeitrag: Eine Vorspeise mit Radicchio, Blutorangen, Avocado, Rotgarnele und Jakobsmuschel

Durch Zufall  bei Facebook eine liebe Kochfreundin wieder getroffen und ich muss schreiben was für ein Glück. Ich kenne sie seit 2007 auf verschiedenen Portalen wo es um gutes Essen geht, leider keine Bloggerin.
Mit Ihren wunderbaren Menüs verwendet Irmgard B. ganz großartige Zutaten, wie sie in der Sterneküche verwendet werden.  Auch wie sie alles liebevoll zubereitet und die Teller gestaltet ist ein Augenschmaus schon vorweg, die machen einfach Appetit.

 Da ich sehr gerne mal einen Gastbeitrag hier veröffentlichen wollte, kam mir spontan in den Sinn sie zu fragen, ob sie nicht Lust hat  Rezepte als "kulinarischer Gastbeitrag" bei mir im Blog zu veröffentlichen, sie hat gestern zugesagt und mir ein ganzes Menü gesendet was sie gemacht hat, dass finde ich so super. 
Ich habe vor dieses Menü  der Extraklasse in 2 Teile zu posten, denn die Vorspeise ist schon so prächtig, dass dieser delikate Teller unbedingt in  eine separate Rezept-Sammlung Vorspeisen und Hauptspeisen hier im Blog gesammelt wird unter
Irmgard B. Rezepte:

Heute mit  einer Vorspeise:

Radicchio mit Blutorangen, Avocado, Rotgarnele und Jakobsmuschel






für 4 Personen
Zubereitungszeit 30 min


Zutaten:
100 g Radicchio
1 Avocado
2 Blutorangen
4 Argentinische Rotgarnelen (Keine Werbung nur ein Hinweis ohne Vorteil)
4 Jakobsmuscheln
1 El Butter
4 Zweige frischen Koriander

Vinaigrette:
1 kleine Knoblauchzehe
1/2 El Weissweinessig
Blutorangensaft
1 El Honig
2 El Sojasauce
etwas Peperoncino, gemahlen
Pfeffer
3 El Olivenöl


Zubereitung:
Radicchio in grobe Stücke schneiden, waschen, trocknen.
Blutorangen rundherum schälen (die weisse Haut muss entfernt werden) und in Filets zerlegen. Rest gut darüber ausdrücken.
Avocado halbieren, den Stein entfernen und mit Orangensaft beträufeln.
Die Zutaten für die Vinaigrette in ein kleines Schraubglas geben und gut durchschütteln.


Radicchio auf 4 Tellern auslegen, Avocado in Scheiben und die Orangenschnitze dazwischenlegen und alles mit der Hälfte der Vinaigrette beträufeln.


Butter in einer Pfanne aufschäumen, Jakobsmuscheln und Rotgarnelen darin nicht länger als 3 min braten, mit dem Rest der Vinaigrette übergiessen, durchschwenken, auf dem Salat anrichten, mit Korianderblättchen belegen und servieren.
Anmerkung: Salz habe ich keines zugegeben, durch die Sojasauce kommt genug Salziges dazu.
Dies ist ein abgewandeltes Rezept von Essen&Trinken.(Keine Werbung nur ein Hinweis)




Liebe Irmgard ich danke Dir für diesen Kulinarischen Vorspeisenteller, für das schöne Rezept und die tollen Bilder.
An ALLE, die Hauptspeise kommt bald :).


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