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Mittwoch, 11. April 2018

wirrettenwaszurettenist: Fleischlaberl, Bouletten, Fleischpflanzerl, bei mir Frikadellen orientalisch

Bei uns immer wieder gerne Frikadellen ( wie wir sagen). Aber Frikadellen oder auch Bouletten, Fleischpflanzerl anderswo und nicht zu vergessen die Burger. Gemacht aus gehacktem Fleisch, Fisch oder Gemüse auch Grünkern usw.
Fertig gibt es sie in vielen Varianten fertig, verpackt  und mit vielen reingemischten Sachen, die wir so gar nicht mögen, schon gar nicht bei #wirrettenwaszurettenist.
Es ist mir wieder eine Freude heute ein Rezept für Frikadellen "orientalisch" vorzustellen die selbstgemacht ganz einfach zu machen sind und vor allem auch auf Vorrat z.B. einfrieren und immer wieder gerne mal heiß gemacht und variiert werden. Besonders die frische Minze-Sauce dazu, die auch mit Bärlauch oder anderen frischen Kräutern immer wieder eine frische Sensation ist.


Bei mir werden die Frikadellen oder auch die Burger immer selbstgemacht.
#wirrettenwaszurettenist  hatte ja auch schon eine Burgeraktion.
Hier  wurden von mir schon ganz viele Rezepte eingestellt, denn meine "Mittagstischler" mögen Frikadellen und Co. sehr gerne, die stehen bei uns mindesten 1 x in der Woche auf dem Tisch. Verschieden gemacht, aus verschieden Zutaten, Fleischsorten oder auch mal mit Bohnen und Co., gebacken oder gegrillt oder auch aus dem Backofen, aber heute einfach gebraten und mit einer frischen Minze-Sauce. Das Fleisch vom Lamm, wo es immer viele Abschnitte oder Stücke gibt die ich durch den Fleischwolf drehe und meine Frikadellen mache. Wichtig ist mir gerade bei Hackfleisch, was es ja auch fertig gibt,  dass es frisch ist, d.h. für mich: Fleisch wird selbst durch den Fleischwolf gedreht.  Das Rezept habe ich noch unserem Geschmack modifiziert, es stammt aus dem Buch "Die Kleinmarkthalle kocht".



Zutaten:
Lammfrikadellen für 4 Personen

400 gr. Lammhackfleisch
2 Zwiebeln (ich nehme gerne Rote)
1 EL Butter
1 TL Rohrzucker
2 cm Stück Ingwer
2 Knochblauchzehen frisch
1 handvoll frische Kräuter gehackt oder 1 EL getrocknete, wie zB. Thymian, Minze, Rosmarin
1 TL Piment d'Espelette oder eine frische Chili kleingehackt.
2 TL Oriental GWM  (meine selbstgemachte)
2 TL Kräutersalz (selbstgemacht)
1 TL Pimenton oder scharfes Paprikapulver
3 EL feine Haferflocken
1 großes Ei
Butterschmalz zum Braten

Für die Minz-Sauce:
 1 Bund frische Pfeffer-Minze
250 gr. SahneJogurt
1 Tl Honig milden oder Agavensirup
Kräutersalz
1 TL Kreuzkümmel

Machen:
Zuerst die Zwiebeln schälen und würfeln dann  mit der Butter, Rohrzucker, 1 Prise Kräutersalz andünsten, nur glasig, zur Seite stellen und abkühlen lassen.

Das Hackfleisch in eine Schüssel geben und fein geschnittenen Knoblauch, Ingwer gerieben, die gehackten Kräuter. Gewürze, Ei, Haferflocken und die angedünsteten Zwiebeln gut vermischen, ich mache das mit dem Flachrührer meiner Küchenmaschine. Die Masse 20 Minuten durchziehen lassen.
Butterschmalz in der Pfanne erhitzen und die geformten Frikadellen,  nach und nach, je nach Geschmack von beiden Seiten gut anbraten. Die Menge reicht für eine große Pfanne (32 er)
Wenn die Frikadellen von beiden Seiten gut angebraten sind, gebe ich einen guten Schuß Süsswein in die Pfanne und schwenke leicht zum verteilen, dann lasse ich noch mal kurz die Hitze dazu bis es zischt, dann nur noch ziehen lassen, auf ganz kleiner Flamme, ca. 10 Minuten.

Jetzt mache ich die Kräutersauce:
Zuerst den Kreuzkümmel leicht in der Pfanne anrösten bis es duftet, dann im Mörser fein mahlen.

Die frische Minze gut waschen, die Blätter zupfen, außer der Spitze die kommt so in den Mixer, das sollte 2 gute Hände voll Minze sein, die mit dem Kräutersalz, Honig, Kreuzkümmel mixen, dann den Jogurt dazu, wenn kein Sahnejogurt dann 1 guten Schuß süße Sahne dazu nehmen und alles gut mixen zu einer feinen Sauce.

So und jetzt servieren mit frischem Fladenbrot oder feinem Kartoffelpüree oder einfach nur Pellkartoffeln, die Kräutersauce mit den Frikadellen  und genießen.  Guten Appetit.


Unbedingt bei alles Rettern/innen verbeischauen was da für super Rezepte gerettet wurden:

Brittas Kochbuch - Vegane Pilzfrikadellen
Cakes Cookies and more - Hacktätschli aus dem Backofen mit buntem Ofengemüse
CorumBlog 2.0 - Lamm-Frikadellen
genial-lecker - Fischbuletten
German Abendbrot - Hackfleischbällchen in Biersoße
giftigeblonde - Faschierte Laberl am Spieß
Karambakarinaswelt - Fischfrikadellen mit Dip "a la Remoulade"
Katha kocht! - Nudelpfanne mit buntem Gemüse und Geflügelhackbällchen
Leberkassemmel und mehr - Fleischpflanzerl Dry Aged, überbacken mit Käse und Bacon
lieberlecker - Crevetten Tätschli
Madam Rote Rübe - Hausgemachte Apfel-Grünkernbratlinge zu Lauch-Pasta
magentratzerl - Pastinakenlaibchen
our food creations - Fischbouletten de Luxe mit Mango-Salsa
Pane-Bistecca - Panierte Chuegeli
Turbohausfrau - Butterschnitzel
Unser Meating - Vegetarische Fleischküchle




Es war mir eine große Freude wieder dabei zu sein und möchte ein herzliches DANKE an Sina (Giftigeblonde) und Susi (Prostmahlzeitschreiben, für all ihren super Einsatz, überhaupt für die Idee des GANZEN in Sachen#wirrettenwaszurettenist. Auch auf unserer Facebookseite die liebe Katrin (Summsis Hobbyküche) die immer wieder die Seite bei FB neu bestückt mit unseren Rezepten von den Rettungen und sie alle einbindet, außerdem DANKE an Christina (The Apricot Lady) die unsre Logos pflegt und uns mit den Links versorgt für die Rettungen. 
Ein tolles Team wo ich gerne dabei bin und sehr gerne mitrette.
Liebe Grüße
Ingrid



Dienstag, 29. August 2017

Avocado-Mango meets Meatballs


Rezepte  gibt  es einige in meiner Sammlung, denn ich mag die Avocado und toll ist, dass es seit einiger Zeit reifere Früchte zu kaufen gibt.
 Besonders lecker finden wir die Kombination von Avocado-Mango mit einem Erdnuss-Dressing und Kresse serviert. Hier auf dem Foto war die Kresse aus und Petersilie musste ran, außerdem habe ich, zweierlei aus den Zutaten gemacht:  Die meinige klassische Version: Avocado-Mango in Streifen geschnitten, auf einem Teller abwechselnd geschichtet und das Erdnuss-Dressing in großen Tropfen darüber verteilt und mit frischen Kräutern ( nach Gusto: Kresse, Basilikum oder Petersilie) bestreut. Als 2. habe ich einen Salat gemacht  dazu kamen noch Cocktail-Tomaten  und alles  mit dem Erdnuss-Dressing vermischt, etwas ziehen lassen. Beides ist wunderbar.  Das ist eine tolle Vorspeise  oder  wie bei uns hier  zum "Lunch"  mit "Meatballs" und frischem Brot.
Pro Person nehme ich eine halbe Avocado und 1/3- bis 1/2 Mango je nach Größe.
Die Früchte  schälen und die Kerne entfernen.  Die Mango und die Avocado mit  frischem Limettensaft fein beträufeln.
Für das Erdnuss-Dressing:
2 große EL gute Erdnussbutter (Alnatura)
eine kleine Schalotte, ganz fein gewürfelt 
1 Prise Kräuter-Meersalz
1 El frisch gepresste Limone
1 TL  Kräuter-Balsam oder Pesto, aromatisch, ich habe Petersilie-Liebstöckel genommen
was ich selbst gemacht habe und im Kühlschrank steht.
100 ml Gemüsebrühe, klar und kalt
jetzt alles in einem Mixgefäß gut aufmixen, dann nach und nach  ca. 
3 ELSonnenblumen- Öl dazu bis alles emulgiert und  ein feines cremiges Dressing ist, dann
mit  Agavensirup,
Piment d'Espelette
und Kräuter-Meersalz abschmecken und fertig.
Für den Salat die Cocktail-Tomaten vierteln, die Avocado in grobe Würfel und die Mango ebenso, das Dressing dazu und mischen, 20 Minuten ziehen lassen.  Wenn zuviel Dressing es hält sich gut im Kühlschrank, etwas Öl oben und dann kann es schon mal 8 Tage stehen. Es schmeckt auch gut zu Möhren als Salat.
Für die Meatballs:
400 gr. Bio-Rinder-Hackfleisch (selbst gemacht aus Gulasch)
1 EL scharfen Senf
1 EL Pesto mit "Liebstöckel und Petersilie"
1 TL Kräuter-Meersalz
1 EL GWM-Rosenblüten '"oriental"
3 EL feine Brösel
1 EL Chili-Quitten-Chutney
oder Chili-Apfel-Gelee
oder 1 EL Zwiebel-Marmelade fein püriert
1 Ei und alles gut vermischen und kleine "Balls" formen.
Diese in  heißem Butterschmalz in einer Pfanne ausbacken, in das Butterschmalz gebe ich eine Zeit, für das Aroma , eine Knoblauchzehe dazu, dann heiß und kalt genießen. Ein frisches (selbst gebackenes) Brot dazu. Guten Appetit!



Mittwoch, 14. Juni 2017

wirrettenwaszurettenist "Burger"

Fisch-Burger mit scharfer Kiwi-Sauce

Die Retter/innen sind wieder unterwegs und heute gibt es "#Burger" und was dazu gehört,  zum Machen/Zeigen bzw. zum Retten. Homemade oder selbstgemacht und garantiert ohne Fertigsauce oder Bun oder gar einen Burger aus dem Fertig-TK, es sei denn der ist selbstgemacht.
Burgermachen ist mit ein bisschen Organisation gar kein großer Aufwand, man kann es sich einteilen, Sauce/n auf Vorrat machen, Buns  vorher backen einfrieren auch die Burger aus Fleisch oder Fisch, auch vegetarisch, alles ist machbar und gut ist zu wissen was drinnen ist, keine versteckten Konservierungsstoffe, Verdickungsmittel, ach ja,  alle unmöglich Zusatzstoffen die doch nicht sein müssen oder sollen.
Das bisschen Arbeit so einen "#Burger" zu machen lohnt sich immer, dazu noch die Auswahl mit dem Braten oder Grillen, auch größerer Mengen aus dem Backofen machen, es geht und das ist gut so, genießen, dass sind Welten im Geschmack.

Ich bin immer sehr gerne in Amerika unterwegs gewesen, "#Burger" war immer ein Muss, bis ich meine Deutsch/Amerikanische Freundin kennengelernt habe und die sagte: Wie kannst Du "Burger" nicht selbst machen ?! Ja, sie die amerikanisches lebte und verehrte, aber nicht die Burger, von den diversen Ketten an jeder Ecke, auch nicht die edlen Restaurants mit den vor den Augen selbst gemacht "Burgern", nee, zuhause und selbstgemacht war ihre Devise, da ging es aber nur ums Fleisch oder den Fisch. Auf Reisen waren wir immer mit besten selbstgemachten Sandwiches unterwegs. Ach war das schön!

Bei mir heute geht es um den ganzen "Burger" und das Drumherum. Ich mache ja schon seit Jahren Burger mit allem selbst, heute ist es mir eine Freude für #wirrettenwaszuretten ist "Fisch Burger" für Euch zu machen.


Das ist kein Stück Fisch gebraten, nein, dass ist Fischhack selbstgemacht, lecker gewürzt.
Dazu habe ich eine scharfe  Kiwisauce gemacht, noch ganz hin und weg von den tollen Kiwis die ich vom Wochenende mitgebracht habe. Die Buns habe ich aus meinem TK genommen, die sind nach diesem Rezept gemacht, allerdings beim Mehl habe ich mit 1/2 Vollkorn Urdinkel frisch gemahlen dazu gemacht und 1/2 normales Dinkel Type 630, sonst alles wie in meinem Rezept beschrieben.Ach ja, das Rezept ist ein volles Burger-Rezept mit einem Rote-Bete-Burger der auch gut gepasst hätte (alles selbstgemacht) für heute, aber schon vorhanden war.
Jetzt das Rezept für den heutigen Fisch-Burger, der sehr gerne bei uns genommen wird.
Bei der Zubereitung für den Fisch-Burger habe ich mich an diesem Rezept orientiert aber doch einige Abweichungen sind entstanden, so gemacht:
Zutaten: (für 6 Burger)
300gr. Kabeljau (Filets gefroren)
2 kleine Möhren frisch
2 kleine rote Zwiebeln
1 EL Butter
2 TL Liebstöckel-Pesto (selbstgemacht)
1 EL geh. frische Petersilie
1 TL Piment d'Espelette
3 geh. EL Sandwichbrot Brösel (selbstgebacken)
1 TL Holunderblüten Gelee (etwas Herbe Süße mit rein)
1 EL selbstgemacht Hollandaise (hatte ich von gestern) oder selbstgemachte Mayo
1 geh.  TL Rosenblüten-Fleur de Sel (selbstgemacht)
1 TL Fajita GWM
1 Ei
Butterschmalz zum Ausbraten

Machen:
Die Kabeljau Filets 1/2 Stunde vor dem Machen  aus dem TK nehmen.
In der Zwischenzeit die geputzten Möhren und Zwiebeln klein hacken (bei mir mit dem Mixer),
dann mit einem EL Butter anschwitzen, rühren  5 Minuten ziehen lassen und  danach abkühlen.
Brot mit dem Mixer in feine Brösel hacken, die Hälfte in eine Schüssel geben zum Formen, die Restlichen dazu das Pesto, das Ei die Petersilie, Gewürze, Großteil in eine Schüssel geben, im gleichen Mixer den in Scheiben geschnittenen Kabeljau, geht gut  leicht gefroren, dann hacken in  feine Stücke.
In einer Schüssel dann die restlichen Zutaten, bis auf ein paar Brösel, geben und alles gut vermischen. Die Mischung sollte gut gekühlt sein, dass durch den eisigen Fisch, wenn die Gemüsemasse abgekühlt ist, auch so ist.
Gleich Burger formen und mit restlichen Brösel. Bei mir gab es 6 Burger. Die Burger in heißem Butterschmalz von beiden Seiten 3 Minuten braten. Sie sollte goldbraun und fest und knusprig gebraten sein. Vorsicht etwas stehen lassen in der heißen Pfanne, die Burger sind leicht und gehen schnell kaputt, wenn sie etwas ziehen bei offener Pfanne sind sie prima zum Servieren.




Die Kiwi-Sauce, kann vorher gemacht werden oder zwischendurch hält gut 1 Tag im Kühlschrank.
Zutaten:
1 große reife Kiwi (ich von Zestri (Werbung weil sie gut sind! Ohne Einahmen oder                                                                                                                                 Geldvorteile für mich)
1/2 Banane
1 gute Prise Fleur de Sel
1/2 TL Piment d'Espelette
1 TL frisch geriebener Ingwer
ca. 5 Stück Petersilie (bei mir fein aus dem Garten)
5 Blätter frische Minze
1 gestr. TL Curry (selbstgemacht)
1/2 TL Kurkuma
1 EL frischen Limettensaft
1 EL Holunderblüten-Sirup oder Kokosblütensirup
Machen:
Die Kiwi fein schälen
2/3 in einen Mixer geben
1/3 in kleine Würfel schneiden und in Gefäß zum Servieren geben.
Die geschälte 1/2 Banane mit den restlichen Zutaten in den Mixer geben und fein Mixen. Abschmecken, in das Gefäß zu den Stücken geben und umrühren, abdecken und kühl stellen oder sofort servieren.

Für die Burger noch ein paar Scheiben Tomaten aufschneiden. Salat bei uns meist Romana-Salat. Anstatt Mayo gab es ab die Buns  mit etwas Hollandaise (war vorhanden und selbstgemacht) sonst nehmen wir selbstgemachte Mayo.



Alles auf den Tisch stellen und die Burger selbst basteln lassen oder in Serie fertigen in der Küche und zum Reinbeißen hinstellen, wie man mag.
Dann nur noch guten Appetit







Der Beitrag enthält unbezahlte Werbung (Verlinkung) für Blogs  und  selbstgemachte Spezialitäten!

Nachfolgend ganz viele köstliche gerettete"Burger", unbedingt reinschauen und probieren:

1x umrühren bitte aka kochtopf - Der Albóndigas Burger
Anna Antonia - Sultans Burger
auchwas - Fisch Burger
Brittas Kochbuch - Lammburger
Brotwein - Cheeseburger mit Sauerteig Hamburger Brötchen - Burger Buns mit Lievito Madre
Cuisine Violette - Grundrezept Burger-Patties
Food for Angels and Devils - Alpenburger
From-Snuggs-Kitchen - Cole Slaw
genial-lecker - Hamburger nach Rike
Katha kocht! - Cheeseburger mit Guacamole
Leberkassemmel und mehr - Chili-Cheese-Burger
lieberlecker - Asia Burger
magentratzerl - Frankenburger
münchnerküche - Rauchige BBQ Sauce
our food creations - Griechischer Bauern-Burger
Pane-Bistecca - Lachs - Hamburger
Paprika meets Kardamom - Der sauigste Cheeseburger ever mit der weltbesten Burgersauce
Prostmahlzeit, die Turbohausfrau - Rettungsaktion: Burger
Summsis Hobbyküche - Cheesburger ohne Tamtam
The Apricot Lady - Cheeseburger mit karamellisierten Zwiebeln

Es war mir eine große Freude wieder dabei zu sein und möchte ein herzliches DANKE an Sina (Giftigeblonde) und Susi (Prostmahlzeit) schreiben, für all Ihren super Einsatz, überhaupt für die Idee des GANZEN in Sachen #wirrettenwaszurettenist, auch auf unserer Facebookseite  und Instagram die Lieben die immer wieder die Seiten  neu bestücken mit unseren Rezepten von den Rettungen und sie alle einbinden, DANKE.

Liebe Grüße
Ingrid

Dienstag, 26. Januar 2016

Marinierte Kaki trifft auf Fleischbällchen und Chicorée

Außergewöhnlich diese Zusammenstellung und einzeln auch umwerfend gut. Ja,  ich habe meine Freestyle-Küche wieder entdeckt, natürlich nur nach Einblicke in die verschiedensten guten Küchen dieser Welt  und bei diesem Mittagstisch war es  ein Rezept  von  "Saveur" was mir sehr gut gefiel. Kaki-Pickles gab es dort, das wollte ich schon lange mal machen. Fleischbällchen sollten es sein  und der Chicoree mußte weg, erst sollte es ein kleiner Salat werden, dann hatte ich ein Rezept von Yotam Ottolenghi aus "Nopi" mit Lammrücken und Chicoree im Kopf,  Lamm hatte ich nicht da, aber so wie es in "Nopi" beschrieben ist werde ich es unbedingt machen, sobald mir eine gutes Stück Lammrücken in die Hände fällt. Der Chicoree mit Koriander-Samen und Vanille wurde aber schon mal gemacht.
Zusammengefügt gab es  unser buntes  Mittagessen mit Rindfleischbällchen ( Hackfleisch frisch aus einem Stück aus der Keule gemacht), marinierter Kaki und gedünstetem Chicoree mit Koriandersamen.
Die Kaki habe ich zuerst in Angriff genommen, denn die Marinade sollte  ziehen.  Unbedingt ein Muss, ich sollte Pickles auf Vorrat machen, denn diese säuerliche etwas exotische Beilage passt zu Einigem und das Süßsaure mit dem Chicoree zusammen einfach super.



Zutaten: 4 Personen
4 Kaki  (unbedingt mehr machen die halten im Kühlschrank)
60 ml Apfelessig  (original Weißwein-Essig) ein guter Essig ist für den Geschmack unerlässlich
200 ml Wasser
2 EL Rohrzucker
1 TL Pefferkörner Kampot Rouge genommen
1 EL Koriandersamen
1 EL Senfsamen
1 TL Zimt (Ceylon)frisch gemahlen
1/2 TL frisch gemahlenen Kardamom
1 TL frischer Limettensaft
1 TL Kräuter-GW-Salz
3 frische Knoblauchzehen
Machen:
Pfeffer und Koriander in einem Topf kurz anrösten, dann die übrigen Gewürze dazu geben, mit dem Apfelessig ablöschen und mit dem Wasser auffüllen und 10 Minuten bei kleiner Hitze kochen lassen.
Die Knoblauchzehen in Scheiben schneiden und dazu geben umrühren, kurz ziehen lassen.
Die Kaki schälen und in Scheiben schneiden, in einer Schüssel verteilen und mit dem warmen Gewürz-Sud übergießen, abdecken und ziehen lassen, dass kann auch am Tag vorher gemacht werden. Es geht auch die aufgeschnittenen Kaki in einem Glas stapeln, übergießen und verschließen.
Zuerst
Für die Fleischbällchen: 400 gr. Hackfleisch (Rind aus der Keule,  selbst mit dem Fleischwolf gemacht)
1 große rote Zwiebel
1 kleine Karotte fein geraspelt
1 kleines Stück Petersilienwurzel fein geraspelt
1 EL Butter
1 Prise Rohrzucker
1 Prise Kräuter-GW Salz
1 TL Kräuter-GW-Salz
1 EL Harissa selbstgemacht
1 Ei
30 gr. Haferflocken grob
2 EL Butterschmalz
100 ml Gemüsebrühe (eigne)
auch Wein ist fein

Machen:
Die Zwiebel würfeln, die Karotten fein geraspelt mit der Butter, einer Prise Kräuter-Salz und dem Rohrzucker kurz andüsten, glasig. Das Hackfleisch, bei mir selbstgemacht, in die Schüssel  der KitchenAid geben, Das aufgeschlagene Ei darüber, Kräuter-Salz, den EL Harissa, die Haferflocken und die lauwarmen Karotten und Zwiebeln dazu, mit dem Flachrührer gut vermischen. Große Fleischbällchen formen und in Butterschmalz ausbacken. Ich backe sie von beiden Seiten gut an, gebe die Gemüsebrühe dazu, aufkochen lassen und  zugedeckt 15 Minuten ziehen lassen.

Chicoree: (Das Rezept habe ich mir in Nopi abgeschaut)
3 St. Chicoree
40 gr. Butter
1 Chili-Schote ohne Kerne
1 TL Vanille-Extrakt (bei mir selbstgemacht)
1 TL Kariander-Samen
1 TL Kräuter der Provence-Mischung (bei mir selbstgemacht)
1 EL Rohrzucker
1 TL Kräuter-GW-Salz
50 ml Weißwein trocken
50 ml Fleischbrühe oder Hühnerbrühe
Machen:
Den Chicorée waschen und putzen, große viertele ich, kleine halbiere ich, den Strunk raus schneiden,  etwas Zucker darüber. In einer großen Pfanne den Koriandersamen leicht anrösten, die Butter dazu dann in die heiße Butter die Chili  in feinen Streifen, restlicher Zucker, den Vanilleextrakt, die Chicoreeteile die Kräuter-Mischung darüber und kurz anschmoren, karamellisieren, mit Weißwein ablöschen, dann die Fleischbrühe dazu, aufkochen und 10 Minuten ziehen lassen bei kleiner Flamme, wenn der Chicorée weich sein soll dann Deckel drauf. Wir mögen ihn noch etwas knackig.
Servieren mit den süß-sauren Kaki noch etwas von dem Sud  über den Chicoree geben und die Fleischbällchen. Guten Appetit.



Liebe Grüße
Ingrid

Montag, 30. November 2015

Rote-Bete-Beef-Burger mit selbstgemachten Buns

Für den Gärtner-Blog mit dem Garten-Koch-Event "Rote Bete" wollte ich wieder mal was NEUES aus Rote Bete für uns machen. Es gibt ja schon einige Rezepte hier,  da wir diese Knollen gerne mögen ist  es besonders reizvoll wieder mal was NEUES zu machen. Ich habe eine  Idee von hier bekommen auf meiner Suche, das ganze Rezept und Bohnen hatte ich nicht,  also nur das Beef mit der Rote-Bete und  das  wurde bei  uns zum  Burger, noch dazu ein Lieblingsessen meiner "Mittagstischler", diesmal  Rote-Bete-Beef Burger.


Dazu habe ich ganz schnell heute morgen einen Hefeteig angesetzt und endlich mal Burger Buns aus Urdinkelmehl gemacht.
Rindfleich aus der Keule aus dem TK schon ich in Gulaschgröße geschnitten, ganz flach  damit es schnell auftaut.  Bis der Hefeteig gegangen ist war das Fleisch so das es durch den Fleischwolf gedreht werden konnte, bei mit der KitchenAid.  Leider war das Wetter gar nicht gut,  so daß die Burger draußen auf dem Grill gebraten werden konnten, aber das holen wir irgendwann nach, doch auch aus der Pfanne sind sie sehr gut und saftig, ein Rezept das unbedingt bei uns öfter mal gemacht wird.

Zutaten:
(bei uns 8 Burger)
Garten-Koch-Event November 2015: Rote Bete [30.11.2015]500 gr. Rinderhackfleisch
1 große  frische Rote Bete oder 2 kleine
1+1 große Rote Zwiebel
1 EL Rohrzucker
30 gr. Butter
1 TL Kräuter-GW-Salz
2 Knoblauchzehen in Scheiben
1 TL Piment d'Espelette
1 geh. EL Gewürzmischung "Oriental"
2 EL feine Haferflocken
1 Ei groß

Machen:
Die Rote Bete und die Zwiebeln  fein gehackt, bei mir im Mixer,
dann in einer Pfanne in heißer Butter  mit etwas Zucker karamellisiert, den Knoblauch in Scheiben dazu,  salzen, umrühren, etwas abkühlen lassen.
In einer großen Schüssel (bei mir KitchenAid) das frische gemahlene Hackfleisch mit dem Ei, den Gewürzen, den Haferflocken und der Rote-Bete-Zwiebel-Mischung gut vermischen. 8 Portionen Fleischmischung mit einem Burger-Former zum Burger formen und in heißer Butter  gut anbraten von beiden Seiten, Flamme runter und bei kleiner Flamme 10 Minuten ziehen lassen.



Hamburger Buns:
Zutaten:

300 +20 gr. Urdinkelmehl fein Type 630
150 ml Vollmilch leicht angewärmt  40°C
20 ml Wasser
15 gr. Frischhefe 1/4Würfel
1 Ei Größe M
20 ml Sonnenblumenöl
20 gr. Rohrzucker
30 gr. weiche Butter
1 gestr. TL Meersalz
1 EL Süße Sahne
Sesam zum Bestreuen
15 gr. Butter
Butter oder Backpapier für das Blech


Machen:

In einer großen Backschüssel, 20 ml Wasser (aus der Leitung) mit der Hefe verrühren 300 gr. Mehl mit dem Salz und 20 gr. Zucker vermischen, die  Milch,das Öl das aufgeschlagene Ei, das Hefe-Wasser-Gemisch dazu geben geben und kräftig mit dem Flachrührer oder Knethaken  rühren, mindestens 5 Minuten bis ein glatter, weicher Teig entstanden ist, dann die weiche Butter dazu geben und nochmals 4 Minuten schlagen. Den Teig mit einer Spatel von den Rändern und dem Knethaken lösen, abdecken und in der warmen Küche  1 Stunde stehen lassen.

Nach einer Stunde  mit den 20 gr. Mehl noch einmal kneten, 40 Minuten gehen lassen danach dann den Teig kurz kneten, ausrollen oder Einzelportionen machen, bei mir waren es 8 Teile a 86 gr. und rund Brötchen formen, die geformten Brötchen dabei schon auf einem Backblech mit Backpapier oder gebuttert verteilen mit der Sahne fein bestreichen und mit Sesam nach Wunsch bestreuen.
Abgedeckt nochmal 20 Minuten, an einem warmen Platz, gehen lassen.
Den Backofen auf 200, Ober-Unterhitze vorheizen.  Die Buns in den heißen Backofen schieben mit einer Suppenkelle Wasser im Backraum verteilen und ganz schnell zu machen, damit guter Dampf entsteht. Vorsicht dabei,  am besten Backhandschuhe anziehen und nicht mit dem Körper zu nah an den Ofen gehen. Die Brötchen 20 Minuten bei 200°C backen, auf der mittleren Schiene, bis sie golden sind  und hohl klingen, rausnehmen und auf einem Backpapier und Rost, mit einem Backpapier leicht abgedeckt, abkühlen lassen, das leichte abdecken bewirkt, dass die Brötchen nicht zu trocken, werden und sich dann super weich für einen leckeren Hamburger verwenden lassen, wer kross mag läßt sie nur 10 Minuten so abkühlen.
Macht etwas Arbeit,  ist aber bei guter Einteilung halb so schlimm und unvergleichlich im Geschmack, dass sind Buns ohne Chemieduft, nicht wie die Fertigware und bröseln tun die auch nicht, jedenfalls bei uns und trotzdem sind sie weich und gut.
Tja und dann nach Gusto frisch noch warm mit den Burgern und  Zubehör nach Geschmack belegen.
Bei uns gab es kurz sauer marinierte rote Zwiebeln dazu, selbstgemachter Tomaten-Ketchup und Romana-Salat. Guten Appetit.



Schaut nach im Gärtner-Blog da gibt es noch ganz viele köstliche Rezepte mit  Rote Bete


Garten-Koch-Event November 2015: Rote Bete [30.11.2015]

Liebe Grüße
Ingrid



PS.  Posts mit Rote Bete: und unten noch Rezepte für gut befunden und festgehalten:
Wer mag kann gerne seine/ihre Rote- Bete-Rezepte (blauer Schalter)  noch verlinken. Danke!






Sonntag, 20. Oktober 2013

Chili-Zeit: Chili-Knoblauch-Sauce dazu "Bällchen"





Hier ist die Sauce mit im Vordergrund, der Knüller, die gar nicht so toll ausschaut, d.h. fotogen ist, die Bällchen dazu, die meine Mittagstischler verputz haben wie nix,  fast die Nebensache sind.
Es gibt ja Möglichkeiten "Bällchen" aus VIELEM zu machen, hier aus gutem Bio-Schweinefleisch, was auch Kalbfleisch oder Wildschwein, aus Tofu oder Grünkern sein könnten.  Die Bällchen sind meist der Vordergrund und die Sauce hinten dran, hier umgedreht.  Na ja, ich kann auch schreiben sie ergänzen sich sehr gut.
Dazu noch ein Butternut-Kürbis, gewürfelt und kurz in Butter gedünstet. Basmati-Reis und noch ein Pesto aus frischen Walnüssen mit Petersilie und Limone, der dem Kürbis und dem Reis noch etwas Würze gibt.
Alles zusammen ein schnelles und leckeres herbstliches Essen.





Rezept: 4 Personen
Für die Bällchen:
500 gr. mageres Bio-Schweinefleisch aus der Keule
100 gr. guten roh geräucherten Schinken,  Bio-Bauernschinken
3 Knoblauchzehen
1 El frische Ingwerwurzel gewürfelt
1 Chili rot
2 Schalotten, gewürfelt, leicht angedünstet in Butter und gewürzt und etwas Zucker
Petersilie frisch klein geschnitten
1 TL GW-Meersalz -mediterran
1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Agavensirup
1 TL süßen groben Senf auch Feigensenf ist fein
1 Ei
1/2 Tasse Roggenbrot-Brösel
Geschmacksneutrales Öl oder Butterschmalz, einen kleinen Topf damit die Bällchen in siedendem Butterschmalz/Öl  eintauchen und bis zur Hälfte gut anbräunen.
Machen:
Fleisch in Gulaschgröße schneiden und mit dem Schinken, den geschälten Knoblauchzehen, gewürfeltem und geschältem Ingwer, der entkernten Chili alles durch den Fleischwolf drehen, mit der feinen Scheibe.
Danach dazu: Die leicht abgekühlten und vorher in Butter gedünsteten, gewürfelten, Schalotten, Petersilie fein geschnitten, GW-Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Agavensirup, süßer Senf und das aufgeschlagene Ei, alles gut vermischen, ich mache das mit dem Flachrührer der Küchenmaschine, dann die Brotbrösel dazu, nochmals kurz vermischen und Bällchen formen ca.
5 cm.
In der Zwischenzeit das Butterschmalz/Öl in einem kleinen Topf, ich habe ein hohen 15 cm Durchmesser Topf genommen, mit 150 gr. Butterschmalz, erhitzt auf 150°C,  dann immer 3 Bällchen vorsichtig mit einem Sieb rein gegeben von beiden Seiten je 3 Minuten hellbrau werden lassen und auf ein Blech im vorgeheizten Backofen, bei 160°C, O-U-Hitze, nochmals 10 Minuten durchgaren lassen.

Die Chili-Knoblauch-Sauce:
Gemacht vor den Bällchen.
Zutaten:
3 Chili rot
1 EL Ingwer frisch gewürfelt, Länge ca. 2cmx2cm
2 Bio-Limonen grüneSchale fein gerieben
   und den Saft
6 Knoblauchzehen
100 gr. grober Rohrzucker
3 kleine Sardellenfilets ohne Öl, nicht mehr soll nicht fischig schmecken.
oder 2 EL Thai Fish-Sauce
50 ml Weißwein-Essig 5% Säure
120 ml Wasser
3 EL naturliche Sojasauce.
1 Handvoll  oder kleiner Bund frische Petersilie fein geschnitten
Machen:
Chili, frischen Ingwer, Limonensaft, Knoblauchzehen in einem Mixer fein pürieren.
In einem kleine Topf den Zucker ankaramellisieren mit dem Essig ablöschen, das Wasser dazu und das Püree aus Chili ++, den Sardellen, gut verrühren, die Sardellen sollten sich auflösen, rühren Sojasauce dazu, abschmecken evtl. etwas Salz je nach Salzgehalt der Sojasauce. Die Petersilie fein schneiden und zur Sauce geben umrühren, weg von der Hitze, abschmecken je nach Salzgehalt der Sojasauce evtl. etwas Salz oder mehr Sojasauce ein paar Spritzer frische Limone und servieren auch lauwarm, kalt im Kühlschrank, gut verschlossen, mindestens 3 Tage haltbar.

Den Butternut-Kürbis habe ich geschält, entkernt, gewürfelt in etwas mehr Butter angebraten, etwas Limonensaft dazu gegeben und etwas Piment d'Espelette, Deckel drauf 10 Minuten bei Restwärme ziehen lassen. Mit Muskat, etwas Agaven-Sirup und GW-. Meersalz vermischt und abgeschmeckt.

Das Pesto mit frischen Walnüssen:
1 Handvoll frisch geknackte Walnüsse, fast weiß, mit 2 EL Limonensaft frisch,  2 EL gutes Öl, 1/2 Tasse frische Blattpetersilie, Käuter-GW-Salz und etwas Agavensirup, püriert. Mit Öl obenauf hält das Pesto ein paar Tage im Kühlschrank. Ich mache es gerne frisch und serviere es zu Kürbis oder zum Reis oder vermischen je nach Gusto. Guten Appetit.


 




Dienstag, 12. März 2013

Grünkohl "BUNT" in neuem Outfit



Grünkohl in der Winterzeit ein Gemüse was gerne mit viel Deftigem genossen wird. Oh ja,  mir ist schon klar, jetzt ist ja der Frühling angesagt, nur wo ? Bei dem Schneegestöber!
Das Wintergemüse gerne noch mal gegessen und mit einem neuen Outfit oder besser bunten Beilagen.
Der Grünkohl hier als Burger oder auch  Frikadelle,  mit dem Rote-Bete-Dip wäre ein prima Essen für den VeggiDay und für mich immer gerne so. Aber die Herren wollten und bekamen die fleischige Beilage, obwohl hier sehr im Vordergrund der Bacon und das Stück Rippchen mit Sauce (die dunklen Punkte sind nicht verbrannt, nein das sind verschiedene Chilis).
Die Grünkohl-Frikadellen
aus frischem Grünkühl  ca. 300 gr.(nur das Grün) der durch den Fleischwolf gedreht wird (grobe Scheibe).
150 gr. vorgekochte Pellkartoffeln mit der Röstireibe gerieben,  eine große in Butter gedünstete Zwiebel, 1 Chili-Schote  fein gewürfelt, eine Knoblauchzehe feine Scheiben,  1 Ei und 
1 gute Prise Rohrzucker
1 gute Prise Salz
1 TL  Rosenblüten-GWM-oriental-
3 EL  Bio-Haferflocken gequetscht oder Kernige

alles zusammen zu einem Teig kneten, Frikadellen formen, in etwas Mehl wälzen
und in Butterschmalz von beiden Seiten gut  kurz anbraten und dann nochmals im vorgeheizten Backofen bei 180°C, O-U-Hitze, 20 Minuten backen. Den Bacon dazu legen diesen mit Piment d'Espelette und etwas Rohrzucker bestreuen, dann gleich mit bräunen, aufpassen,  je nach Stärke der Scheiben evtl. kürzer im Backofen lassen.


Der Rote Bete-Dip ist lecker und einfach: also entweder eingelegte (süß-saure) bei mir selbst gemacht,
oder frisch gegarte  "Rote Bete" (2 kleine) diese mit 1EL Essig und 2 EL Öl einer Prise Zucker und Salz mindestens 2 Stunden marinieren. Dann  150 gr. 10% Joghurt mit etwas(1 EL)  frisch und ganz fein geriebenem Meerrettich ein paar Tropfen frische Zitrone und einer Prise Kräutersalz etwas Agavensirup vermischen und die Rete Bete püriert untermischen.
Das  vorgekochte Rippchen ohne Knochen in Butter von beiden Seiten anbraten. Mit einem Schuß Weißwein ablöschen  1 gute Prise Piment d'Espelette dazu geben und eine  Arbol-Chili ohne Kerne und Ansatz  mit etwas Limettensaft pürieren und zu der Masse geben, dann 100  ml süße Sahne dazu alles gut verrühren, etwas reduzieren bis alles goldgelb ist  und mit Meersalz und etwas Sirup abschmecken.
Servieren wie auf den Foto
 Guten Appetit.




Liebe Grüße
Ingrid



Freitag, 1. März 2013

Fisch-Bällchen "Forelle"



Fisch-Bällchen, tja,  könnten auch Fish-Cakes oder Fisch-Burger sein,  alles eins?!
Auch Frikadell (en) (chen) oder Laiberl,   alles so was von lecker und sehr gerne gemacht  und erst gegessen von meinen "Mittagstischlern".
Ja und da weis ich was drinnen ist und kann variieren  mit dem Inhalt und einer Sauce zum Dippen kreieren...

Am Dienstag hatte ich wieder mal Forellen geräuchert, ja,  das ist meine Aufgabe, nicht das der "Junior" das nicht beherrscht, doch "mach Mal" ist  so einfach", oder vielleicht auch Arbeitsteilung? Schließlich hat er sie ja geangelt.  
Meine beiden Angler vorsorgen mich ganz ordentlich mit Nachschub. Diese Forellen waren aber aus dem TK, denn meist ist es zuviel oder es wird was aufgehoben, wenn die Fische Schonzeit haben, so kann auch zu dieser Zeit, in Sachen heimischer Fisch,  geschlemmt werden.
Das Räuchern,  wie ich das mache, das werde ich noch einmal  extra  Posten.
Räucher-Forelle wie in diesem Rezept verwendet wird, ist ja in vielen Supermärkten heute "Standard" und kann in unterschiedlichen "Qualitäten"gekauft werden. Für die Fisch-Bällchen  gehen alle Räucherfische, klar auch andere, aber hier ist das Räucher-Aroma besonders lecker. Geht auch gut als "Resteverwertung" .
Das Grüne auf dem Bild im Hintergrund  ist Wirsing, den gab es dazu, auch "Resteverwertung" die äußeren Blätter habe ich für "Röllchen" reserviert" und das innere fein geschnitten und mit Chili und Zwiebeln in einer Pfanne angebraten, mit etwas Gemüsebrühe abgelöscht 10 Minuten gedünstet  und zu den Fisch-Bällchen gereicht. 
Das nächste mal werde ich den Wirsing nur  kurz braten, damit er seine schöne Färbe und etwas Biss behält. Dieser gelbbraune gedünstete hat zwar lecker geschmeckt, doch optisch eine Katastrophe.

Zutaten:
1 Räucherforelle (4 normale große Filets)
1 Zwiebel fein gewürfelt und in etwas Butter glasig gebraten
1 EL Jalapeno, sauer eingelegt
1 EL kleine Kapern, sauer eingelegt
3 Brötchen (vom Vortag oder Vorvortag)
150 ml Milch
3 EL Mayonnaise
1 TL Piment d'Espelette
1 gute Prise Kräuter-GW-Meersalz
1 EL frische Thymian-Blättchen
1 Ei 
Das Machen der Fisch-Bällchen:

Die Brötchen in ganz kleine Würfel(chen) schneiden mit heißer Milch (150ml) übergießen, die Masse gut  vermischen, dass die Milch richtig aufgesogen wird, mit dem Piment d'Espelette  bestreuen abdecken und 30 Minuten ziehen lassen.
Die Räucher-Forelle entgräten und von der Haut befreien, das entfällt bei den Filets, in fein Stücke zerteilen. 
Die Jalapeno oder andere sauer eingelegten Chilis und Kapern mischen und abtropfen lassen, dann zur  Hälfte der Forellenstücke geben, die Mayonnaise dazu geben, die Thymian-Blättchen. Alle Zutaten im Mixer grob zerhacken, die restlichen Forrellenstücke dazu und mit  der vorher nochmals gut vermengten Brötchenmasse und dem Ei  und einer guten Prise Kräuter-GW-Salz  verkneten/mengen/mischen. Geht auch gut mit der Küchenmaschine und dem Flachrührer.  Die Hände in Wasser anfeuchten und dann Bällchen formen. Ich habe einen Saucen-Löffel genommen aufgeteilt und dann geformt. In heißen Butterschmalz von allen Seiten goldbraun ausgebacken. 
Es geht auch frittieren, wer  also Frittierfett  zur Hand hat nimmt dieses und frittiert sie bei 150°C.
Auf ein Küchentuch legen abtropfen lassen und evtl. bei 100° im Backofen warmhalten bis alle ausgebacken sind.
Außer der Gemüsebeilage "Wirsing" gab es eine Sauce aus frisch geriebenem Meerrettich, ganz fein gerieben, 2 EL, etwas Zitrone, 2 EL Mayonnaise (selbstgemacht) und 100 ml süßer geschlagener Sahne 1 TL  Puderzucker und Meersalz abgeschmeckt zur cremigen Sauce gerührt,   2 EL kleine Kapern eingelegt, untergerührt und serviert.



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