Sonntag, 12. November 2017

Spontanes Apfeldessert am Sonntag

Die liebe Susi  von  Prostmahlzeit hatte vor langer Zeit ein Dessert gemacht und gepostet, das von der lieben Sina   "GiftigeBlonde"  mitgebracht  bzw. importiert wurde :)
Tufahije – Spezialität aus Bosnien&Herzegowina.
Bei beiden fand ich das Rezept sofort Klasse. Doch wie es so ist, der Berg der Rezepte wird immer größer,  wenn ich eins brauche dann kann ich mich nicht entscheiden, so auch bei diesem.
Aber heute hat die liebe Susi mit Äpfeln und über Äpfel bei Facebook gepostet  (mir den Link geschickt) und ich war sofort wieder angetan von dem Rezept und das wurde auch gleich in Tat umgesetzt.
Äpfel waren da und noch eine paar andere Zutaten. Meine Mittagstischler fanden es super das es ein Sonntagsdessert geben sollte.


Leider  waren keine Walnüsse da. Unser Baum hatte uns dieses Jahr nur ganz wenige
geliefert und  die waren schon verputzt. Aber ich hatte Esskastanien und die wurden schnell geröstet und bearbeitet für die Creme,  die habe ich außerdem aus 1/2 Mascarpone und 1/2 Sahne gemacht.
Die Äpfel, leider dieses Jahr auch keine eigenen, da war der Frost im Frühjahr schuld, aber ich habe eine alte Sorte vom Händler bekommen: "Cox Orange" der auch etwas weicher ist ähnlich wie unseren Boskoop den ich sehr gerne verarbeite, aber nicht beim Händler bekommen habe.

Das Dessert ist einfach herzustellen, braucht nur die Zutaten und etwas Abkühlzeit für die Äpfel, die vorher in Weisswein mit Gewürzen gedünstet werden. Es geht bei diesen Temperaturen draußen schnell und so hatte wir heute Mittag ein feines Dessert, so nebenbei gezaubert.

Zutaten:
4 große Äpfel (bei mir Cox Orange)
1/2 l Grauburgunder
1 EL Lebkuchengewürz
2 EL Orangenlikör
150 gr. Esskastanien (fertig geschält und gekocht) auch Maronen.
1 TL Butter
60 gr. Rohrzucker
1 EL VanilleExtrakt
150 gr. Mascarpone
150 + 50 ml Süße Sahne
2 EL Schokostückchen -Zartbitter-


Die Äpfel schälen, ganz lassen, in der Mitte aushöhlen.
In einen Topf den Wein geben, das Gewürz, Likör, die Äpfel reinsetzen, aufkochen und bei kleiner Hitze zugedeckt 10 Minuten kochen  lassen. Zwischendurch die Äpfel  vorsichtig wenden falls der Wein sie nicht bedeckt. Je nach Apfelsorte abwägen das die Äpfel weich sind aber nicht zerfallen, die Zeit des Kochens kontrollieren.
Die Äpfel auf 4 Schalen verteilen und kalt stellen (abkühlen lassen). Die waren bei mir in 1 Stunde kalt.
Die Esskastanien (Maronen) in einer Pfanne mit etwas Butter und 60 gr. Rohrzucker, Vanilleextrakt, karamellisieren, danach zerstampfen, 50 ml Sahne dazu und gut umrühren, das sie verbunden und fein stückig sind. Geht alles ohne Verdickungsmittel und Sonstigem. Abkühlen lassen.
Die Creme fertig machen: Mascarpone mit der Sahne und einem Mixer cremig mixen. Die abgekühlten Esskastanien/Maroni mit einer Gabel unter die Creme ziehen und verbinden.
Die Äpfel füllen, in  der ausgehöhlten Mitte des Apfels die Masse füllen und oben einen großen Klecks, ein paar Schokostücke verteilen. Voila fertig, kalt stellen oder sofort genießen.
Ein Dessert das es jetzt bestimmt öfter bei uns gibt.

Liebe Grüße
Ingrid 



Mittwoch, 8. November 2017

Synchronbacken November 2017 und Panettone

Am Wochenende  war es mal wieder soweit mit  #synchronbackenZorra vom 1x umrühren Kochtopf und Sandra von "From-Snuggs-Kitchen" haben zum 21. Mal eingeladen für's gemeinsamen Backen und das wieder wunderbar in die Zeit passend:  Panettone sollte es nach einem Rezept vom King Arthur Flour geben. Mit einem Vorteig am Tag davor, also Samstag und einem Haupteig der am Sonntag gemacht wurde. Alles recht einfach wie ich fand und ein richtig feines Rezept, was problemlos funktioniert hat auch mit meinem Emmermehl Type1300. Seht selbst:







Ich mochte früher eigentlich lieber Pandoro dieses italienische Traditionsgebäck ohne Früchte. Doch schon letztes Jahr habe ich verschiedene Überlegungen mit der Füllung von Panettone angestellt und probiert,  jetzt auch Dank dem #Synchronbacken nochmal in die Tat umgesetzt und hier im Blog festgehalten. 
Das Gute man konnte die Früchte je nach Gusto austauschen und das habe ich auch gemacht. Ich habe meine selbstgemachten Amarenakrischen (halbiert für den Teig) mit feine Rosinen die schon einige Zeit in Grappa eingelegt worden sind, und Cranberries, die auch in Wodka eingelegt waren. vermischt und in den Teig geknetet.



Das Einlegen der Trockenfrüchte mache ich immer schon im Oktober,  die Früchte sind dann schön vollgesaugt und ich habe immer was für  die herbstliche und vorweihnachtliche Bäckerei zur Hand.  Die sind auch fein für z.B. anderen Früchtekuchen und es gibt hier jemand im Haus der die sehr gerne anstatt Rumtopf ein wenig übers Vanille-Eis nimmt.

Uns los geht es mit dem Machen am Samstag, es sollte am Abend vorher sein, doch da war ich nicht zu Hause, also habe ich den Vorteig schon am Samstagmittag angesetzt, was gut ging.
 Bestehen aus: 
85gr. Emmermehl Type 1300
2 gr. Bio-Frischhefe
75 gr. Wasser normale Temperatur 
Gut mit einer Silkonspatel verrührt und abgedeckt in einer 250ml Schale.


Am Sonntagmorgen:

Der Hauptteig bestehend aus:
Gesamter Vorteig siehe oben
270 gr. Emmermehl Type 1300
70 ml lauwarmes Wasser
10 gr. frische Biohefe
2 große Bio-Eier (L)
60 gr. weiche Bio-Butter
Aroma: Ich habe 1 EL Vanilleextrakt (selbstgemacht) 
und 1 EL Zitronenextrakt (selbstgemacht aus Zitronen schalen und Wodka)
1 TL Mein Lebkuchengewürz 
1/2 TL feinen Kardamom
1 TL Meersalz (5 gr.)
60 gr. Rohrzucker
1 kleine Stück Butter zum Bestreichen nach dem Backen
und 2 El Rosenblütenzucker für obenauf.
Früchte: 
wie oben beschrieben
100 gr. abgetropfte Amarenakrischen
100 gr. eingelegte und abgetropfte Rosinen
100 gr. eingelegt uns abgetropfte Cranberries

alles mit 2 EL Mehl vermischt.

Machen den Hauptteig:
Mehl in die Schüssel, die Hefe im Wasser angerührt und in die Schüssel geben, den Rohrzucker, das Salz die aufgeschlagen Eier, Extrakte, Gewürz, den gesamten Vorteig, die weiche Butter und alles mit dem Flachrührer (bei mir) 5 Minuten zu einem glatten Teig rühren, der erst klebt und dann immer mehr zusammen kommt. Zwischendurch den hafteten Teig mit dem Silkonschaber runterkratzen in den Teig, dann mit feuchten Händen den Teig etwas stretchen und falten in der Schüssel, zu einer Kugel zusammen falten und abgedeckt 2 Stunden in der warmen Küche gehen lassen.
Dann den Teig noch einmal auf einem bemehlten Brett etwas stretchen und ausbreiten, die Früchte darauf verteilen, vorsichtig zusammen legen. Ich habe ihn zu einer Rolle gemacht und dann in die vorbereitete Form mit dem hohen Backpapier geben, siehe Bild.
Das Ganze abgedeckt mit einer Folie und im Backofen unterste Schiene bei 40°C gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hatte, ca. 1 Stunde.
Den Panetton aus dem Backofen genommen, diesen auf 200°C (O-U-Hitze) vorgeheizt und dann den Panettone eingestellt und 10 Minuten gebacken, dann auf 180°C runter geschaltet und nochmals 10 Minuten, dann auf  160°C und noch mal 25 Minuten gebacken, zwischen durch hatte ich eine Folie kurz darauf damit er oben nicht zu dunkel wird. Den heißen Panettone mit Butter bestrichen oben und mit Rosenblütenzucker bestreut. In der Folie abkühlen lassen.






Während ich im Theater einen schönen Nachmittag hatte, haben meine Männer den Panettone genossen, die konnten einfach nicht warten. Ich habe am nächsten Tag dann probiert und war wirklich von dem Teig und allem sehr angetan. Werde  bald noch einmal Panettone so backen.

Unbedingt die einzelnen Varianten des gleichen Rezeptes bei
Nachfolgenden, die dabei waren, anschauen und/oder nachmachen:

zorra 1x umrühren bitte aka kochtopf zorra
Christina von The Apricot Lady
Britta von Brittas Kochbuch
Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft
Simone von S-Küche
Jutta von Jutt-ah!
Tamara von Cakes, Cookies and more
Eva und Philipp von Ye Olde Kitchen
Anna von Kuchennymi drzwiami
Anna von teigliebe
Ingrid von auchwas
Dagmar von Dagmars brotecke
Judith von Bakeart
Jeanette von Cuisine Violette
Sonja von soni-cookingwithlove
Simone von zimtkringel
Caroline von Linal's Backhimmel
Doreen von kochen-und-backen-im-wohnmobil.de
Franziska von Dynamite Cakes

Sandra von Snuggs-Kitchen


Es war mir eine große Freude mit Euch allen zusammen zu backen. Danke an Zorra und Sandra, habt Ihr wieder super ausgesucht und organisiert.
Tschüß bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt #Synchronbacken und was ?? Ich freue mich schon.




Montag, 16. Oktober 2017

Emmer-Toast-Brot für den WBD 2017



World Bread Day, October 16, 2017Brot backen für den #worldbreadday2017, dass ist MUSS bei mir.
Wieder Glück gehabt gerade so geschafft, mit dem Bloggen.

Seit 2006 trommelt #Zorra alle in Ihrem #Kochtopf zusammen, damit möglichst viele Blogger/innen an diesem Tag Brot backen und darüber berichten, mit vielen interessanten Rezepten, ich bin schon gespannt was dieses Jahr wieder für großartige Rezepte zusammen kommen?!

Bei mir ist es dieses Jahr ein Emmer-Toast-Brot mit  frisch gemahlenem Emmer. Es war wieder mal ein Wunsch meiner Männer ein Toastbrot sollte es sein. Da ich aber unbedingt frisch gemahlenes Korn gerne verwende, was doch meist ein herzhafteres Brot  mit Sauerteig gibt, hat mich dieses Mal ein einfaches Rezept gereizt und dazu wurde ein Teil von meinem  frisch gemahlenen Emmer genommen und einen Teil aus der Mühle ganz fein gemahlen aber Type 1300 und das Rezept habe ich  mir  hier bei Cousine Violette abgeschaut.
Es hat bei mir toll, trotz der Änderungen, geklappt. Alle waren begeistert.


Zutaten:
Vorteig:
130 g Emmermehl Type 1300
85 g Wasser lauwarm 38°C
2 g frische Hefe
 
Alles gut verkneten in einer großen Schüssel, abdecken und in der  Küche 1 Stunde gehen lassen, bis der Teig weich ist und aufgegangen. Dann in einem kühlen Raum stellen und über Nacht stehen lassen. Auch im Kühlschrank ist fein. Ich stelle den Teig in den Keller.
Am nächsten Tag nehme ich den Teig wieder in die Küche lassen ihn akklimatisieren und bereite den Hauptteig zu mit:

250 gr Emmer frisch gemahlen
70 gr. Emmer Type 1300
9 g Salz 
1 El Honig
15 gr. Hefe mit 2 El Wasser anrühren.
Das alles gut vermischen und mit  190 gr. heißem Wasser übergießen und rühren mit dem Flachrührer zu einen Teig.  Abdecken und 1 Stunde stehen lassen.
Dann  80 gr Butter, weich  dazu geben, die angerührte Hefe und den gesamten Vorteig. Mit dem Knethaken mindestens 5 Minuten langsam kneten bis es ein glatter und feiner Teig ist und sich vom Schüsselrand löst. Mit der Hand etwas ziehen und zu einer Kugel formen und abgedeckt mindestens 1 Stunde in der warmen Küche gehen lassen bis der Teig sich verdoppelt hat.
Die Kastenform vorbereiten, bei mir mit Deckel. Die Form gut mit Butter einreiben oder Backpapier auslegen. Den Teig zu einem Strang formen und in die Backform einlegen, oben mit etwas warmen Wasser glatt streichen, der Teig nimmt 2/3  der Form ein, abdecken und nochmals 20 Minuten gehen lassen
Backen: Backofen auf 230° O-U-Hitze vorheizen, das Toastbrot einstellen auf der untersten Schiene.
Ich lege immer einen Gusstopfdeckel zusätzlich auf meine Form damit das Brot darinnen schön in Form bleibt und nicht überquillt. Den Backofen auf 200°C runterschalten und das Brot 30 Minuten backen. Dann aus der Form nehmen und nochmals 10-15 Minuten weiter backen bis es eine goldbraune Farbe hat und hohl klingt beim Klopfen. Auf einem Rost auskühlen. Aufbewahren in einer Brotbox oder eingepackt und dann feine Scheiben genießen getoastet oder auch ungetoastet.







#wbd2017 #worldbreadday #worldbreadday2017 

Liebe Grüße
Ingrid

Sonntag, 15. Oktober 2017

Kamut-Vollkorn Gugelhupf mit Pekannüssen und getrockneten Kirschen

Und noch ein Gugelhupf für die liebe Zorra zum Bloggeburtstag.
Das ist eigentlich der 1ste Vorgesehene den ich gebacken habe, aber mit dem Aufschreiben hat es einfach nicht so geklappt, denn ich hatte wieder mal so richtig im Freestyle gebacken.
 Das Rezept  wurde wiederholt aus dem Kopf und auf einem Zettel genau festgehalten damit ich es hier richtig einstellen kann. So ist es wenn man aus mehreren Rezepten eine Idee hat und dann loslegt, froh ist für ein tolle Ergebnis, aber nicht die Gewissheit das es wirklich auch beim 2. ten Mal funktioniert und das tut es und es ist so ein richtiger uriger Gugelhupf nur mit etwas exotischeren Nüssen die aber locker durch Walnüsse ersetzt werden könnten, ist ein wenig Geschmacksunterschied. 


Blog-Event CXXXV - Gugelhupf (Einsendeschluss 15. Oktober 2017)





Zutaten:
400 gr. Kamutmehl frisch und fein gemahlen
20 gr. frische Bio-Hefe
30 ml Milch zum Anrühren der Hefe
50 gr. Rohrzucker fein
6 gr. feines Meersalz
1 Eigelb und 2 Eier ganz
100 gr. Bio-Vollmilch
140gr. weiche Bio-Butter
100 gr. Pekannusshälften
100 gr. getrocknete Kirschen
Butter für die Form
Machen:

Milch gut warm, Rohrzucker, Salz Eier verrühren, dann die aufgelöste Hefe dazu und das Kamutmehl alles gut verrühren mit dem Flachrührer der Küchenmaschine, immer wieder mal an den Seiten mit einem Spatel den Teig in die Mitte bringen und weiter rühren ca. 5 Minuten, dann nach und nach die weiche Butter dazu geben und weitere 10 Minuten rühren lassen und an den Seiten evtl. den Teig wieder in die Mitte schieben.

Den Teig zu einer Kugel formen, er lässt sich formen, ist aber pappig, zugedeckt in der Küche mindestens 1 Stunde gehen lassen, geht nicht viel auf.

Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf einem Backbrett (mit etwas Mehl) falten und kneten den Teig mindestens 5 Minuten, wieder in die Schüssel als Kugel zurück geben, über Nacht an einem kühlen Ort (nicht Kühlschrank), bei mir Keller, gehen lassen. Am nächsten Tag in der warmen Küche den Teig eine 1/2 Stunde akklimatisieren lassen, den Teig rausnehmen und nochmals mindestens 3 Minuten , kneten, ziehen, falten und zum Schluß einen Strang formen die Kirschen verteilen und eindrücken.

Die Gugelhupfform mit gut mit Butter auspinseln die Hälfte der Pekanhälften verteilen darauf den Hefestrang verteilen und oben gut abschließen und die andere Hälfte der Nüsse verteilen.

Bei mir ging der Teig in eine 22er Gugelhupf-Form, die ich ausgebuttert habe. Nochmals abgedeckt ( eine Schüssel über die Form bei mir) gehen lassen, dann im warmen (Backofen 40°) bis der Teig aufgegangen ist, fast verdoppelt hat, vorsichtig aus dem lauwarmen Backofen nehmen, zur Seite stellen,

Backofen auf 180° C, Ober-und Unterhitze hochheizen, dann unterste Schiene 35-40 Minuten goldgelb zum Gugelhupf backen. In der Form etwas abkühlen lassen, dann stürzen auf eine Platte. Ich habe dann noch etwas Rohrpuderzucker angerührt und den lauwarmen Guglhupf damit bestrichen, anstatt Puderzucker verstreuen.




Blog-Event CXXXV - Gugelhupf (Einsendeschluss 15. Oktober 2017)


Liebe Grüße 
Ingrid

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Ein kleiner Kuchen mit Himbeeren, weißer Schokolade und viel Walnüssen


Gerade noch ein paar Himbeeren im Garten und auch schon Walnüsse. Ja diese Herbsthimbeeren sind die Wucht, jetzt im Oktober. In Verbindung mit frischen Walnüssen  gebacken als Kuchen einfach himmlisch. 

Das Rezept ist eigentlich für 12 Muffins ausgelegt und stammt von ufop einer Rezeptsammlung als Karten, was ich super finde, genauso wie die Rezepte darinnen.  Es wurde mir bei einer Rapsölverkostung überreicht. Ich war davor eigentlich gar nicht von Rapsöl angetan, aber seit ich die verschiedenen Sorten kennengelernt habe bin ich ein richtiger Fan, dass ist jetzt kein Werbung sondern nur ein Hinweis, man kann auch anderes mildes Lieblingssöl verwenden, wie man mag.
Das Rezept hier ist bei mir jetzt in verschieden Formen verwendet worden auch mit Brombeeren oder Aprikosen, als Muffins und als 2 kleine Kuchen (15er Formen). Klar man könnte auch die Hälfte machen aber ich finde das lohnt nicht, allein schon im Backofen, es sei denn es werden verschiedene Sachen gleichzeitig gebacken, z. B. mit einem Gratin oder man hat einen kleinen Backofen :).
Also ich mache 2 kleine Kuchen und friere einen ein oder einen für die liebe Nachbarin oder es wird für den Kaffeeklatsch genommen, dann eine 30 er Form und einen großen Kuchen machen.



Zutaten:
150 gr. Himbeeren frisch (gefroren und nicht aufgetaut geht auch)
160 gr. ganz frische Walnusshälften oder ältere dann aber anrösten.
 80 gr. weiße Schokolade
250 gr. Mehl  ich verwende gerne Type 630 Bio-Dinkel  aber auch Emmer  Type 1300 funktioniert
    1 Päckchen Weinsteinbackpulver
100 ml kaltgepresstes Rapsöl
200 gr. Jogurt (ich habe 10% griechischen genommen)
2 große Bio-Eier
100 gr. Rohrohrzucker (fein)
1 EL Vanille Extrakt (bei mit selbstgemacht) oder 1 EL Vanillezucker mit echter Vanille
1 Prise Meersalz
30 gr. Rohrpuderzucker
Butter für die Formen, evtl. Backpapier (ich ohne)anrühren.
Formen: 2x 15 cm Sprinform oder 1 x 30 er Springform oder 12er Muffinform mit Papierformen.





Machen:
Backofen auf 180°C O-U-Hitze vorheizen.
Eier, Jogurt, Salz, Vanilleextrakt, Rohrohrzucker alles gut schaumig rühren.
Walnüsse die Hälfte hacken, die andere Hälfte mahlen
Das Mehl mit den gemahlenen Nüssen und dem Weinsteinbackpulver gut vermischen, dies zu der Flüssigmasse geben und  gut unterrühren.
Die Schokolade hacken in grobe Stücke.Die beiden Formen gut buttern, den Teig halbieren und verteilen. Auf beiden Formen die Himbeeren gleichmäßig obenauf verteilen, die gehackte Schokolade verteilen und die restlichen gehackten Walnüsse. Dann auf der 2ten Schiene von unten  25-30 Minuten backen.
In der Form abkühlen lassen.
Rohrpuderzucker mit 1 El heißem Wasser anrühren. und etwas verteilen über den Kuchen, denn die Himbeeren haben Säure und die Schokoladen reicht meinen Sü?schnäbeln nicht.  Auf eine Servierform geben und genießen, wer mag kann auch noch Sahne dazu nehmen.




Montag, 2. Oktober 2017

Kapuzinerkresse und die letzten Blüten werden zum Pesto

Ein Blogevent ganz nach meinem Geschmack findet zur Zeit statt:

laden zu einer Rezeptsammlung mit "heimisches Superfood".
Von mir gibt es ein besonderes Pesto mit Kapuzinerkresse und anderen Blüten und Kräutern ein Supermix mit viel Kapuzinerkresse.
Ich liebe es, besonders jetzt noch  im Oktober, aus meinem Garten frische Blüten und Kräuter zu einem Pesto zu machen,  für mich und meine Familie  "Superfood" pur. Besonders  sind immer wieder die Blüten von der Kapuzienerkresse gemischt mit anderen vorhanden Blüten und Kräutern, wie unten.




Mein Pesto die Zutaten siehe oben: 6 St. Kapuzinerkresse Blüte, 2 StängelPimpernelle, 5 Salbeiblätter,  etwas frischen Dill, 2 Blätter Beinwell, 2-3 Ringelblumen (nur die Blütenblätter) Blüten vom Majoran, 1 Topinamburblüte (nur Blütenblätter) evtl. Kornblume und Borretschblüten.
Dazu Makadamia Nüsse ohne Salz, Sonnenblumenöl etwas Olivenöl, etwas Zitronenabrieb, 1/2 TL Honig. Gut mixen alles und in kleine Gläser füllen mit Öl obenauf. Hält wenn nicht angebrochen 3 Wochen  im Kühlschrank. Angebrochene Gläser auch wenn Öl  obenauf innerhalb  von 3 Tagen verwenden. Deshalb mach ich immer kleine sterile Gläschen und das funzt gut.







Und wer noch mehr über die Gesundheitlichen Wirkungen unseres heimischen Superfoods wissen möchte hier ein paar Links:
http://www.welt.de/gesundheit/article110238096/Kapuzinerkresse-kann-sogar-Antibiotika-ersetzen.html

http://www.kapuziner-apotheke.com/kapuzinerkresse


Liebe Sina und Liebe Christina,  meine mit Akteure bei #wirrettenwaszurettenist, für Euer Event eine Kleinigkeit zum Anfang

Sonntag, 1. Oktober 2017

Marmorguglhupf mit Kamut

Ein abgewandeltes Rezept nach Johanna Maier der Haubenköchin. Diese Rezept gibt es schon einige Jahre in meiner Rezeptzettel-Sammlung. Wird immer wieder mal gerne etwas abgewandelt, nicht das es sein müßte,  gemacht. Diesmal habe ich etwas mehr Abweichungen gemacht und trotzdem ist es auch wieder gelungen und das freut mich denn ich möchte es für den Bloggeburtstag bei Zorra, dort werden Gugel und Gugl, viele Hupfe also Gugelhupfe gewünscht. #gugelhupffürzorra


Die Abweichungen bei diesem Rezept besteht hauptsächlich im Mehl, ich habe frisch gemahlenen Kamut verwendet, Vollkorn, selbst gemahlen, dieses helle Getreide sieht nicht dunkel aus, er ist hell und ist fein gemahlen mit allen Inhaltsstoffen wunderbar für Kuchen. Schmeckt etwas nussig.
Mit Aromen anstatt Rum wurde Grand Marnier genommen und feinen Valrhona Kakao. Außerdem eine wilde Glasur, Mischung aus  Guss mit Rohrpuderzucker und feiner Schokolade.



Meine Männer waren sehr angetan das es bei uns jetzt hintereinander mehrmals Gugelhupf gab, denn diese Jahr hatte ich einfach keine Idee auch deshalb weil meine alte Form irgendwie nicht mehr funktionierte. D.h. es klebte meist der Teig an und dann lies sich der Kuchen nicht richtig aus der Form stülpen. Ja ich habe es mit Butter und Mehl und Semmelbrösel und länger in der Form lassen und und probiert. Jetzt habe ich mich durch einen Zufall für eine neue Form entschieden und bin super glücklich damit, tja das richtig Handwerkszeug und ein gutes Rezept, dann kann doch nichts schiefgehen oder?!





Das Rezept:
230 gr. Kamutmehl (fein und frisch gemahlen bei mir)
1 TL Weinstein-Backpulver muss nicht, geht auch ohne (Eier!)
8 frische Bio Eier Gr.M
150 gr. Rohrpuderzucker
150 gr. Rohrohrzucker fein
200 gr. weiche Süßrahmbutter
2 EL Grand Marnier
30 gr. Kakao
2 EL Sahne
Butter für die Form (ich eine beschichtet Form mit viel halbfester Butter ausgepinselt) bei vielen Formen unbedingt feine Semmelbrösel oder Mehl verwenden.





Machen:




 @zorrakochtopf 

#gugelhupffürzorra und @zorrakochtopf – 


Donnerstag, 14. September 2017

#wirrettenwaszurettenist : Rote Bete scharf und süß-sauer

Rote-Bete mein Lieblingsgemüse, dass darf  nicht fehlen wenn die Gruppe von #wirrettenwaszurettenist eine Aktion hat mit:  "Sauer eingelegtes Obst und Gemüse".
Ja,  in vielen Varianten im Regal in jedem Supermarkt, doch meist mit Süßstoff und Halbarkeitsmittelchen, das brauche ich nicht, auch nicht die Retter/innen von #wirrettenwaszurettenist. Sind sind wir doch mal ehrlich, wie schnell sind so ein paar Gläschen eingemacht, man weis was drinnen ist und  es schmeckt viel besser.  Es muss ja nicht die große alte Schule mit Weckgläsern unbedingt sein, Twist-Off sind easy und geht auch gut. Obwohl ich beide Arten machen könnte, habe auch noch so ein Einkochautomat von der Mama und die vielen Gläser, jedoch ich bevorzuge Twist-Off-Gläser. Diese gut ausgekocht sind immer wieder gut und es geht auch die Deckel leicht  zu ersetzten, auch  Hinweise bei "Susi von Prostmahlzeit"  beschrieben. Ich muss gestehen ich wasche meine Gläser und die Deckel im Geschirrspüler, achte darauf das sie gut trocken sind, bzw. stelle sie auf eine frisches und gekochtes Geschirrtuch bis sie richtig trocken sind und verschließe die Gläser. Auch achte ich darauf das die Deckel noch einwandfrei sind, wenn nein, kaufe ich welche.
Vor dem Gebrauch erhitze ich die Gläser, ohne Deckel im Backofen bei 120° C für 10 Minuten, dann stelle ich sie in  die Ablage und auf  Geschirrtücher, "Achtung" Topflappen verwenden. Gut es geht auch im kochenden Wasser schwenken mit einem Halter und die Gläser abtropfen lassen
Die Deckel da achte ich darauf das sie einwandfrei sind und lege sie auch auf ein sauberes Tuch.


Meine Rote Bete werden ähnlich den spanischen Salzkartoffeln  " Papas Arrugadas" gemacht. Bei mir aber im Backofen vorgegart, geschält, geschnitten nach Idee und dann mit dem  heißem Gewürzsud übergossen und zugeschraubt. Ruhig stehen gelassen mit einem Tuch abgedeckt, nach und nach macht es blobb und irgendwann sind sie kühl. Gehen in den Keller, 1 Glas gleich in den Kühlschrank für die  Tage  zum Essen, denn nach 48 Stunden sind sie ganz gut durch gezogen und schmecken super. Offene Gläser oder Rest immer im Kühlschrank aufbewahren, das hält dann gut 10-14 Tage, bei uns  fast nie :).
Ja  und wozu Essen, bei uns zum Käsebrot auch zu hausmacher Wurst, Schinken oder Kartoffelgemüse, der Sud ist auch super für eine dunkle Salatsauce.


Ich habe 6 mittelgroße Rote Bete genommen, geschrubbt mit der Bürste nass in meinen länglichen
gusseisernen Bräter (den ich auch für Pasteten nehme) unten grobes Meersalz verteilt die feuchten Rote Bete darin verteilt,  darüber nochmal 2 EL grobes Meersalz über die Rote Bete gegeben das sie schön rundum mit Salz gesprenkelt waren, Deckel drauf  ( ganz zu machen) wie beim No-Knead-Bread, auch dieser Topf ist super) und bei 250°C  30 Minuten im Ofen garen lassen (Ich habe mit einer Kuchengabel probiert, wenn sie schön weich sind wie Kartoffel, dann ist alles o.K. und dann auch so geschält mit Messer und Gabel.
Übrigens ich habe das zusammen mit einem Brot im Topf  im Backofen zusammen gemacht und die volle Hitze ausgenutzt.


In der Zeit wo die Rote Bete im Backofen sind. Habe ich den Essigsud und die Zwiebeln fertig gemacht.
2 St. große rote Zwiebeln,  geschält und in Scheiben geschnitten. Diese dann in den Essigsud gegeben.
Bestehend aus: 250ml Bio Apfelessig und 400 ml Wasser  mit 80 gr. Rohrzucker, 2 TL. Meersalz und die scharfe frische Chili, eine kleine, ganz rein gegeben und vor dem Abfüllen wieder rausnehmen. Meine war sehr scharf.
Gewürze:
1 TL Koriander, 2 St. Macis, 2 St. Lorbeerblätter,  1 TL Pimentkörner,2 Sternanis ganz, 1 Zimtstange ( die wurde nach dem Kochen  wieder herausgenommen), dass alles 10 Minuten nach dem Aufkochen auf kleiner Flamme sieden lassen, dann noch mal sprudeln lassen zum Abfüllen/Übergießen.

Die fertig geschälten Rote Bete halbiert und in Scheiben geschnitten. Gut das geht auch mit einer feinen Reibe oder in Würfel schneiden oder Streifen, wie man es mag.
Die Rote Bete lauwarm in die sterilen Gläser verteilt, bei mir 250 ml Twist-Off-Gläser. Unbedingt Handschuhe verwenden! Mit einer Suppenkelle die Zwiebeln mit den Gewürzen kochend heiß über die Rote Bete gegeben,  dass der Sud 1 cm vom Rand ist und die Rote Bete bedeckt sind, sofort verschließen.
 Bei mir hat das 3 Gläser gegeben.


Schaut mal nachfolgend bei allen Rettern/innen vorbei was da für super Rezepte gerettet wurden für  #wirrettenwaszurettenist :


Barbaras Spielweise - Zucchini, sauer eingelegt
Bonjour Alsace - Eingelegte Tomaten
Brittas Kochbuch - Süßsauer eingelegte Radieschen
Dynamite Cakes - Knoblauch - in Weißwein eingelegt
genial-lecker - eingelegte Radieschen
German Abendbrot - Eingelegtes Sommergemüse
giftigeblonde - Zucchini mit Knoblauch und Chili
magentratzerl - Eingelegte ofengeröstete Kirschtomaten
Obers triftt Sahne - Saure Pilze
our food creations - ganz klassisch
Pane-Bistecca - Sauer eingelegte Kirschtomaten
Paprika meets Kardamom - Sauer eingelegtes Gemüse auf türkische Art: Karışık Turşu
Prostmahlzeit, die Turbohausfrau - Essigzwetschken
Summsis Hobbyküche - Eingelegte Bohnen - süß/sauer


Es war mir eine große Freude wieder dabei zu sein und möchte ein herzliches DANKE an Sina (Giftigeblonde) und Susi (Prostmahlzeit) schreiben, für all Ihren super Einsatz, überhaupt für die Idee des GANZEN in Sachen #wirrettenwaszurettenist. Auch auf unserer Facebookseite  und Instagram die Lieben die immer wieder die Seiten  neu bestücken mit unseren Rezepten von den Rettungen. DANKE.

Liebe Grüße
Ingrid

Mittwoch, 13. September 2017

Synchronbacken #20 No-Knead-Bread mit Topping


Am Wochenende  war es mal wieder soweit mit  #synchronbackenZorra vom 1x umrühren Kochtopf und Sandra von "From-Snuggs-Kitchen" haben zum 20. Mal eingeladen zum gemeinsamen Backen.

Das Rezept: No-Knead​ ​Cheddar-Tomaten-Knoblauch-Brot  nach einem Rezept vom King Arthur Flour.
Der Teig war leicht vorzubereiten. Einfach am Abend vorher ansetzten wie der Name des Brotes sagt nix viel kneten, also easy und so war und ist es. Ich mag diese Machart und habe schon einige Brote so gebacken, mehr hier. Aber jetzt zum No-Knead-Bread vom Wochenende, denn das war ein Besonders mit "Topping"und Füllung, sollte mit Tomaten, Cheddar und viel Knoblauch sein. Etwas Focaccia ähnlich aber doch höher mehr Richtung Toastbrot mit Füllung, je nach dem wie man es gefaltet hat und wie groß die Backform ist/war.


Ich habe die Teigmenge geteilt und 2  kleine Brote  mit verschiedenen Füllungen und Toppings gemacht. 
1 Mal mit frischen Tomaten, selbst eingelegten Knoblauchzehen und Rosmarin alles als Topping und Innenleben ist mit Pesto aus Schnittlauch-Kapuzinerkresse-Knoblauch-Rosmarin und getrockneten Tomaten, alles mit etwas Öl, Salz  gut gemixt, dann auf das aufgerollte Brot aufgetragen und mit Käse bestreut. (Bei mir selbst geriebener Bergkäse)
Das 2.Brot ist mit eingelegten Oliven mit Mandeln innen belegt, außen mit in Öl marinieren gewürzten Zwiebeln und etwas Käse.
Beides war super und wird bestimmt wieder gemacht.

Der Teig: Wie immer konnte das Mehl selbst ausgewählt werden. Bei mir war es Emmer, selbst gemahlen, Dinkel-Grieß und Dinkelmehl fein.

Zutaten:

200 gr. fein gemahlenes Emmer-Vollkornmehl
200 gr. Dinkelmehl Type 630
125 gr. Dinkelgrieß
5 gr. Frischhefe
1 1/2 TL Meersalz
40 gr. Knoblauchöl  (Ich habe das Öl von meinem eingelegtem Knoblauch genommen.
200 gr. Wasser 40°C.
140 gr. Wasser heiß 80 °C damit habe ich den Dinkelgrieß abgebrüht.
Gemacht so: Zuerst den Dinkelgrieß in die Schüssel das ganz heißen Wasser dazu und gerührt.Das Salz darüber, das Öl dazu.
Dann das Emmermehl und Dinkelmehl weiter gerührt, die Hefe in das restlich Wasser  gerührt und dazu, bis ein glatter Teig entstanden ist wie hier:

Dieser Teig hat zugedeckt bei mir 14 Stunden in der Küche gestanden.
Am nächsten Tag auf eine bemehltes Brett gegeben, mit der Hand 2 Teile in Vierecke gestreckt und mit dem vorbereiteten Zutaten für das Innenleben gefüllt.

Gerollt und in mit Butter gefettete Backformen gelegt.




Die Rollen mit Folie abgedeckt und gehen lassen 1 1/2 Stunden bis sie gut aufgegangen waren.


Vorsichtig die Zutaten für obenauf  verteilt. Bei mir 1 x aufgeschnitten Tomaten 1/8  mit der Hautseite nach oben auf gesetzt, Knoblauchzehen (bei mir in Öl eingelegte) dazwischen, geriebener Bergkäse und etwas frische Chili darüber/ dazwischen verteilt, auf die Rolle mit dem Pesto-Tomaten-Käse 
2. Belag waren in Öl und  Gewürzen marinierte Zwiebeln und Käse darauf verteilt. Auf der Rolle mit dem Oliven-Käse-Innenleben.


In der Zwischenzeit den Backofen auf 250° C  O-U-Hitze vorgeheizt.

Auf dem 2. Rost von unten, beide Formen abgedeckt, bei mir mit 2 St. größeren Formen etwas größer und darauf gestellt. Auch Alufolie oder eine Toastbrotform mit Deckel wäre gut gegangen. die Form darf nicht direkt auf dem Brot stehen, also oben etwas frei lassen, damit das Brot sich ausdehnen kann und nicht anbrennt.
Angebacken nach 10 Minuten runtergestellt auf 230°C dann nochmals 20 Minuten, die Brote oben öffnen, die Formen oder Folie also abnehmen und nochmals 5-10 Backen je nach dicke der Brote.


und servieren. lauwarm schmeckt es wunderbar fanden wir und unsere Gäste zum Lunch.

Aber auch kalt nicht zu verachten.




Alle die dabei waren nachfolgend:


zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf

Tanja von Tanja´s "Süß und Herzhaft"

Julia von www.bakingjulia.wordpress.com

Diana von Kochen mit Diana

Christina von The Apricot Lady

Denise von Kitchwitch

Dagmar von Dagmars Brotecke

Bettina von homemade & baked

Birgit D von Birgit D - Kreativität in Küche, Haus & Garten

Jutta von www.jutt-ah.de

Britta von brittas-kochbuch.info

Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft

Simone von zimtkringel.org

Kathrin von Summsis Hobbyküche

Tamara von Cakes, Cookies and more

Es war mir eine große Freude mit Euch zusammen zu backen. Danke an Zorra und Sandra, habt Ihr wieder super ausgesucht und organisiert.
Tschüß bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt #Synchronbacken und was ?? Ich freue mich schon.

Liebe Grüße
Ingrid

Mittwoch, 30. August 2017

Hopfen-Zeit: Hopfen-Likör




Dieses Jahr wieder mein Hopfen, Eigenanbau. Ich bin begeistert, der Duft, überhaupt das mir das hier in meinem hessischen Garten gelungen ist. Zwischen den
Rosen an der Pergola, diese Hopfen-Pflanze, die ich vor langer Zeit gekauft habe. Jedes Jahr haben wir eine kleine Ernte, 1 Karton voll Hopfen-Zapfen.



Eigentlich wollte ich ja zum Kochen die Sprossen verwenden, doch dasklappt nicht, nicht so beachtet. Erst wenn dann im Sommer langsam die Hopfen-Dolden heranwachsen, da weiss ich, dass gibt Beruhigungs-Tee mit anderen Kräutern gemischt und einen Likör, den kann ich nicht nur zur Beruhigung servieren, nein, auch zum Kochen und Abschmecken nehmen und vielleicht noch mehr mal sehen. Ja und hier eine Beschreibung der "Heilpflanze".



Rezept "Hopfen-Likör":

100 gr. Hopfen-Dolden

1 l Wodka 45% mindestens aber 40% tigen verwenden

1 EL Vanille-Extrakt

100 gr. Rohrohrzucker

50 gr. Honig

2 St. Sternanis

1 EL Bio-Zitronenschale frisch gerieben

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Zubereitung:

Die sauberen Hopfen-Dolden in einem großen Schraubglas/Einmachsglas schichten und mit dem Wodka übergießen, verschrauben und 28 Tage ziehen lassen. Am 28. Tag dekantieren und 2 Stunden vorher aus Rohrzucker, den Gewürzen und Zitronen-Abrieb 30 ml Hopfen-Auszug und 200 ml Wasser- Sirup kochen, 5 Minuten kochen, etwas runter kühlen, dann den Honig bei ca. 40°C einrühren und mit dem abgefilterten Hopfen-Auszug alles(inkl. Gewürze) gut vermischen 1 Tag ziehen lassen und dann nochmals abfiltern zu einem klaren Likör und diesen in einer gut verschließbaren Flasche, an einem dunklen und kühlen Ort, mindestens 6 Monate ziehen lassen. Kühl servieren, evtl. nach Geschmack mit Eiswürfeln. Im Winter auch gerne wie ein "Grog" mit heißem Wasser aufgefüllt.




Ach und ja, ich habe dieses Rezept von einer Freundin.

Die Hopfen-Dolden gibt es im September frisch, wer in einem Anbaugebiet wohnt hat vielleicht die Möglichkeit welchen zubekommen und einen Likör ansetzen.

Nachtrag : Hier der Extrapost und ein Glas mit Likör, der von Tag zu Tag besser wird und leider bald zu Ende geht, aber es gibt wieder Hopfen und für das nächste Jahr unbedingt diesen Likör.

Prosit!



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