Mittwoch, 29. August 2018

#Synchronbacken #29 dunkles Wurzelbrot mit viel Vollkorn frisch gemahlen

Das Synchronbacken stand am  letzten Augustwochenende auf dem Programm, mit einem einfachen und sehr köstlichem Wurzelbrot.  Rezept ausgesucht und  organisiert von Zorra (1 x umrühren Kochtopf) und Sandra (From-Snuggs-Kitchen)




Gemacht von mir ein Wurzelbrot und 5 kleine Wurzel-Brötchen.

Das vorgegebene Rezept von Zorra  wurde gemacht, was sie hier als Pain Paillasse mit besonderer Verwendung eines Mehles und bestimmter Machart gemacht hat, dass prima von ihr beschrieben wurde.
Wie ich so bin, habe ich meine eigenen Mehlsorten und Mischungen verwendet, denn es sollte ja schließlich ein Wurzelbrot werden nach Vorbild. Bei mir wurde extra für dieses Brot mal wieder Weizenmehl verwendet und zwar: 1x  als frisch gemahlenes Volkornmehl und  1x ein Bio-Produkt und Type 550 von einer großen Mühle.



Begonnen am Samstagmorgen gegen 8.00 Uhr mit dem Vorteig:
30 gr. Sauerteig eigener mit Rosenblütengärflüssigkeit gemacht ähnl. Lievito Madre
60 gr. Wasser kalt
0,5 gr. Hefe
40 gr. Vollkornmehl Weizen frisch gemahlen

Die Hefe mit dem Wasser angerührt, dann die anderen Zutaten dazu und einen Vorteig gemacht
Das habe ich 6 Stunden am warmen Küchenfenster abgedeckt stehen lassen.



am Samstagnachmittag den Levain gemacht mit dem gesamten Vorteig

und dazu
30 gr. Weizenmehl Type 550
30 gr. Weizenmehl Vollkorn frisch gemahlen
und 30 gr. Wasser lauwarm

alles gut verknetet in einer großen Backschüssel, und wieder abgedeckt bis 18.00 Uhr  gehen lassen.

Den Haupteig 18.00 Uhr gemacht:

Die große Backschüssel mit dem aufgegangenen Vorteig/Levain/Gemisch dazu
Separat vermischt:
200 gr. Weizen Type 550
200 gr. Weizen Vollkornmehl frisch und fein gemahlen
1 TL Backmalz (bei mir selbstgemacht aus Dinkel)
1 Prise Rohrzucker

3 gr. Frischhefe mit 290 ml Wasser gut vermischt, so das sich die Hefe aufgelöst hat, dass zu der Masse in der Teigschüssel (Vorteig, Mehl usw) geben und mindestens 3 Minuten gut durcharbeiten / kneten bei mir mit dem Flachrührer der K. das Meersalz 9 gr. darüber verteilen und nochmals ca 2 Minuten kneten. Den fertigen Teig abgedeckt nochmals gehen lassen ca. 1 Stunde.  Danach falten und stretchen mit der Hand.
In eine Schüßel/Gefäß geben, gut abdecken. Bei mir die gleiche Schüssel und ab in den Kühlschrank bis zum nächsten morgen.

Den Backofen auf  250° C,  O-U-Hitze, vorheizen das Backblech mit aufheizen mittlere Schiene.

 Den gut aufgegangenen Teig auf ein bemehltes Backbrett geben, mit Mehl bestäuben bei mir frisch gemahlenes,  Teig aufteilen, vorsichtig nicht kneten, bei mir 1/2 für das Wurzelbrot und 1/2 in 5 Teile für die Brötchen a' 100 gr..

Die Teiglinge drehen oder wie ausbringen in Stangenform,wenn alle geformt sind, auf das heiße bemehlte Backblech sofort  legen, ein kleines Schüsselchen mit heißem Wasser dazu  oder dampfen wie gewohnt. Ofentüre zu und 15 Minuten backen, dann evtl. restliches Wasser (Schüsselchen) rausnehmen mit Handschuhen, dampf ablassen und weiter mit 240°C nochmals 10 bis 15 Minuten backen, bis sie die richtig Farbe haben und hohl klingen.

Sind wunderbar kross und frisch, krustig und krachend, so können und sollten sie dann genossen werden.

Es war wieder eine ganz super Idee und eine feine Rezeptvorgabe. DANKE Zorra und Sandra!

#synchronbacken August 2018


Mitgebacken und ganz super Ergebnisse nachfolgend:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Tanja von Tanja's "Süß & Herzhaft"
Steffi von dulcipessa
Sylvia von Brotwein
Ingrid von auchwas
Katrin von Summsis Hobbyküche
Jutta von Jutt-ah!
Tina von Küchenmomente.de
Manuela von mrsflax.net
Anna von teigliebe
Dagmar von Dagmars brotecke
Petra von Obers trifft Sahne
Simone von zimtkringel
Britta von Backmaedchen 1967
Sandra von From-Snuggs-Kitchen
Rebekka pfanntastisch.blog

Super nachgebacken hat es ein sehr liebe Facebook-Freundin, die erst seit Juni 2018 einen eigenen Blog Brigittas Kulinarium mit vielen ihrer Köstlichkeiten füllt. Hier ihr Wurzelbrot.

Es hat mit Euch wieder viel Spaß gemacht. Tschüß bis zum nächsten Synchronbacken
mit lieben Grüßen
Ingrid

Donnerstag, 16. August 2018

Harissa mit Rosenblüten und Tomaten

Gewürzpasten machen und dann noch im Sommer,  mit vielen eigenen Zutaten, einfach himmlisch.
Es gibt einige Gewürzpasten die ich immer wieder gerne mache, die auch zu meinen Favoriten nach vielen  Jahren zählen, doch ab und zu was Neues oder eine andere Mischung wie  diese hier,  ist mir rein zufällig aufgefallen, auf der Suche nach neuen Rezepten mit Tomate und Chili. Darin sind nicht nur meine Lieblingsgewürze enthalten auch Rosenblüten, die ich zwar jetzt noch frisch zur Verfügung habe, dann doch von mir schonend getrocknet wurden, denn frisch getrocknet und dann gleich verarbeitet haben sie ganz viel Aroma und dazu ein spezielles.
Gerade so eine Gewürzpaste wie Harissa, die es in verschiedenen Ausführung/Mischungen gibt,  eine gern genomme bei mir hier, ist wunderbar mit frischen, getrockneten und frisch gerösteten Zutaten wie den Gewürzen und immer wieder neu und anders.




Die neue Mischung hier mit Chili, Tomaten, Rosenblüten und frisch gerösteten Gewürzen hat was, man muss sie probiert haben und bei mir gibt es jetzt immer 2 Ausführungen.

Ich nahm bisher Harissa sehr gerne für Hähnchenfleisch. 
Die neue Harissa habe ich für einen Backofen-Fleisch-Topf zum Marinieren genommen und wir waren sehr begeistert.


 Für viele Marinaden eine geschmackvolle Ergänzung. 
Die Harissa mit Tomaten und Rosenblüten nehme ich jetzt auch  für meine Tomaten Bolognese als pikantes Extra.
Die Schärfe ist abhängig von der Machart und den verwendeten Chilis, diese hier ist eher milder gemacht (nicht so viel Chilikerne und die milden frischen Tomaten ). 


Zutaten für 2 kleine Gläser (Empfehlung mehrere kleine  machen, Öl obenauf und ab in den Kühlschrank hält sich gut in  kleinen sauberen Gläsern)
Das Rezept entdeckt habe ich hier und hier für uns etwas abgewandelt.



Kleine Auswahl des Inhaltes
Frischen Zutaten:
350 gr. frische Tomaten vom Stiel befreit und ohne grün und geviertelt
4 frische Chilis bei mir Piment d'Espelette 1 mit Kerne 3 geputzt ohne Kerne
5 frische Knoblauchzehen ganz und von der Haut befreit
1 Stück frischen Ingwer ca. 2 cm klein geraspelt
1 El Rohrzucker
1 EL Bio Rapsöl
eine gute Prise Kräuter-Meersalz

Alles zusammen in einer großen Pfanne gut erhitzen/anbraten und ca.10 Minuten, unter rühren, braten bis die Flüssigkeit der Tomaten  gut verdampft ist. Es ist ein grober Brei, diesen etwas abkühlen lassen.



 In der Zwischenzeit die Gewürze vorbereiten  die dann in der noch  heißen Masse zum Schluß untergerührt werden.

Die getrockneten Gewürze die leicht erhitzt werden in der separaten Pfanne:
2 TL Kreuzkümmelsamen
2 TL Koriandersamen
1 TL Fenchelsamen
1 TL schwarzen Pfefferkörner ich hatte hier nur geschroteten

separat dazu 1 Handvoll getrocknete Rosenblüten

Nachdem erhitzen frisch in einer Mühle mahlen oder mit dem Mörser fein bearbeiten. dazu kommt eine gute handvoll getrocknete Rosenblütenblätter (ungespritzt von duftenden Rosen. wie z.B: Rose de Resht), die mit feingemahlen werden.
Ich nehme eine alte elektrische Kaffeemühle und mahle die Gewürze sofort nach dem Erhitzen mit den Rosenblüten zusammen, ganz fein, dazu kommen außerdem  die fertig gemahlene Gewürze und Zutaten:
1 geh. TL geräucherter scharfer Paprika
1 TL Meersalz
1 TL Rohrohrzucker



Wenn die Gewürzmischung unter die Tomatenmasse gerührt ist und etwas abgekühlt, die im Mixer zur Gewürzpaste "Harissa" mixen.




in kleine sterile Gläser abfüllen

 mit Öl bedecken ca. 1/2 cm gut verschließen. Dann kann Harissa gut für längere Zeit im Kühlschrank stehen.
Immer mit einem sauberen Löffel entnehmen und immer etwas Öl obenauf halten.
Das war für den Vorrat, klar frisch gleich damit was mariniert oder verfeinert oder zu einem Stück mildem Käse  ist toll.

Liebe Grüße
Ingrid

Donnerstag, 2. August 2018

Synchronbacken #28 mit: Filipino Ensaymadas

Am Sonntag war es wieder mal soweit, dass #Synchronbacken zum 28ten Mal,  mit Filipino Ensaymades. Organisiert von Zorra (1 x umrühren Kochtopf) und Sandra (From-Snuggs-Kitchen)



Backen ist ja bei der Hitze nicht gerade die Freizeitbeschäftigung die ich so mag, aber was feines gegessen wird doch sehr gerne. Die Rezepte beim Synchronbacken die ausgesucht werden sind immer wieder ein Vergnügen zu machen und ein Genuss.
Dazu kommt,  es geht uns ja allen so, wir schwitzen in der Küche, zwar jeder in der Eigenen,  bei diesen Temperaturen gemeinsam. 

Das Rezept der #Filipino Ensaymadas wurde von  Petra von Chili und Ciabatta schon gemacht,  von uns übernommen und gemeinsam gemacht. 
Ein super Rezept, dass ich zwar auch schon entdeckt hatte aber immer verschoben habe, was sicher ein Fehler war, denn es ist wunderbar diese flauschigen Hefeteilchen mit dem milden lieblichen Geschmack des Gouda, den man aber nicht erkennt, er ist im Teig verschmolzen.








Wie man aus den Bildern oben ersehen kann sind es 2erlei Ensaymadas geworden.

Ich konnte mir mal wieder nicht verkneifen neben dem Dinkel (Type 630) anstatt Weizenmehl Type 405 und 550, eine Vollkornversion mit Kamut (selbst und frisch gemahlen) nach gleicher Rezeptur zu machen und siehe da es hat geklappt. Die Vollkorn Ensaymadas sind etwas flacher und der Teig ist ein klein wenig fester, doch sie sind innen weich und wunderbar nussig, mit dem Käse zusammen ein prima Vollkorngebäck.

Für mich bitte nur Vollkorn-Ensaymadas bei meinen Männern: Sie fanden beide Versionen einfach nur gut :).


Gebacken ohne Formen einfach nur auf Backpapier gerollt gehen lassen und gebacken. Natürlich sind auch kleine Formen prima dann gehen die Teile nicht so in die Breite, doch wir fanden bei diesem reichhaltigen Teig ist das o.k. und sehen dem Original sehr ähnlich oder ?



Die Zutaten sind genau 1/3 des Rezeptes von Petra (Chili und Ciabatta)


Zutaten  feines Dinkelmehl Type 630 :
8,3 gr. frische Bio-Hefe
60 gr. frische Bio-Vollmilch
25 gr. Rohrohrzucker
1 Prise Meersalz
224 gr. Dinkelmehl Type 630 und nochmal ca. 60 gr. zum jeweiligen Bearbeiten
1 kleines Bio-Ei
3 Bio-Eigelb von glücklichen Hühnern
100 gr. gute Süßrahmbutter

Zutaten für die Vollkornversion mit Kamut frisch und fein gemahlen:

10 gr. frische Bio-Hefe
60 gr. frische Bio-Vollmilch
25 gr. Rohrohrzucker
1 Prise Meersalz
230 gr. Kamut fein und frisch gemahlen
1 kleines Bio-Ei
3 Bio-Eigelb von glücklichen Hühnern
100 gr. gute Süßrahmbutter

Für die Füllungen: Reicht für eine Version bei 2 einfach verdoppeln

25 gr. weiche Butter
22 gr. Rohrpuderzucker
65 gr. frisch und fein geriebener Bio-Gouda

Zum Bestreichen:

1 Eigelb aufgemixt mit 1 Löffel Sahne vermischt.

Obenauf evtl Butter oder noch Käse ich habe es nur teilweise gemacht. Die Ensaymadas sind reichhaltig und schmecken auch so.

Machen:
Ich habe den Teig mit der Küchenmaschine und Flachrührer gemacht.


In die große Backschüssel Milch und Hefe mit dem Zucker geben und mit dem Kochlöffel verrühren, damit die Hefe aufgelöst ist, dann die Hälfte vom Mehl dazu und die aufgeschlagen und verrührten Eier und mit dem Flachrührer nun den Teig rühren. Während des Rührens immer die bereitgestellte Butter in Stücken dazu gegeben und das restliche Mehl, bis es ein glatter etwas klebriger Teig ist ca. 3 Minuten rühren. Bei der Vollkornversion  2 Minuten länger den Teig bearbeiten


In der Schüssel abgedeckt 1 Stunde gehen lassen. Jetzt in der warmen Jahreszeit ist der Teig innerhalb von 1 Stunde wunderbar aufgegangen.
Dann nochmal auf einem Backbrett mit der Hand und  etwas Mehl gut durchkneten und falten.
In ein ausreichend großes Gefäß geben abdecken und in Kühlschrank über Nacht stellen.
Am nächsten Tag:
Gouda frisch reiben. Weiche Butter mit Puderzucker vermischen.





Den Teig einmal mit etwas Mehl gestreckt und gefaltet und dann  bei mir  67 gramm Teile abgestochen.
Mit etwas Mehl in kleine Ovale 10 x 20 cm gerollt und mit dem Butter/Zucker/Gemisch in der Mitte bestrichen etwas geriebener Gouda ein Streifen verteilt, an den Seiten rechts, links etwas gefaltet die obere und untere die Hälfte überschlagen, die Ränder etwas fest gedrückt und einen Strang gerollt










Schnecken gedreht und auf dem Backpapier verteilt:

Dann nochmals 45 Minuten gehen lassen. Bei den warmen Temperaturen jetzt ging das flott sonst etwas länger ca 1,5 Stunden gehen lassen, bis sie sich verdoppelt haben.
Den Backofen auf 200 Grad Heißluft aufheizen.
Die aufgegangenen Ensaymadas mit dem Ei-Sahne-Gemisch bestreichen und im heißen Backofen, mittlere Schiene 15 bis 20 Minuten je nach Größe Backen.

Ein tolles flauschiges Gebäck kommt aus dem Backofen und es schmeckt wunderbar sogar lauwarm, abgekühlt und am nächsten Tag falls  noch vorhanden.





Alle die beim Synchronbacken #28 dabei waren:

Sandra von from-snuggs-kitchen
Britta von Backmaedchen1967
Simone von zimtkringel
Tina von Küchenmomente
Ingrid von auchwas
Katrin von krabsch.blogspot.com
Caroline von Linal’s Backhimmel
Sarah von Kinder, kommt essen!
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Jens Härder von Backpirat( Instagram )


Es hat mit Euch wieder viel Spaß gemacht. Tschüß bis zum nächsten Synchronbacken
mit lieben Grüßen
Ingrid
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