Eigentlich wollte ich einen ganz normalen Weißkohl möglichst aus der Region haben, war aber nix beim Gemüsehändler, also gab es zugekauften Jaromakohl. Den mache ich auch mal gerne für Salat, aber heute gab es ihn als Beilage, als Gemüse nach Manuels Rezept.
Manuel mit seinem Blog "Honroth's Kocherei", backt nicht nur fantastisch, auch die Kocherei bringt immer wieder tolle Rezepte hervor. So wie der "Tomatige Weißkohl" der heute, leicht abgewandelt, bei uns zur hausgemachten Wildschwein-Bratwurst und Reis serviert wurde.
Das sieht etwas ungewöhnlich aus ist aber zusammen sehr lecker. Und damit das aufgeklärt wird warum die Wildschwein-Bratwurst so dunkel ist: Die habe ich mit Zwiebeln angebraten und Rotwein gedünstet, damit so ein wenig Zwiebel-Sauce ensteht , die super zur Bratwurst und Reis passt, genau wie dieser "tomatige Kohl".
Ja und Machen:
Die Wildschwein-Bratwurst brate ich in etwas Butterschmalz von beiden Seiten an, die in Streifen geschnittenen, leicht gezuckerten Zwiebeln dazu bis sie glasig sind und dann mit einem lieblichen Rotwein ablöschen etwas Gemüsebrühe auffüllen, einen guten TL "GWM- Porchetta" über den Zwiebeln verteilen und abgedeckt 15 Minuten köcheln lassen. Die Zwiebel-Sauce etvl. noch mit etwas Kräuter-Salz und Pfeffer abschmecken.
Der tomatige Kohl, ein wenig abgewandelt:
Den Jaromakohl putzen (Strunk und harte Teile entfernen) und in feine Streifen schneiden.
In einer Pfanne Butterschmalz erhitzen, 1 TL Kümmel, 1 EL Paprikapulver (scharf), ein frische rote Chili ohne Kerne, fein gewürfelt, dazu geben, 1 TL Tomatenmark einer Prise Rohrzucker, alles kurz anschwitzen, dann den geschnittenen Kohl dazu mit einem Kochlöffel alles unter Hitze vermischen, kurz, dann 200 ml Passata und 100 ml Gemüsebrühe dazu geben, umrühren und zugedeckt 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, umrühren, mit Kräuter-Meersalz, evtl. einer Prise Zucker abschmecken und nochmals offen 10 Minuten weiter köcheln, bis das der Kohl eine reduzierteTomaten-Sauce hat. Dann heiß servieren mit Bratwurst oder Kochfleisch oder oder.
Guten Appetit
Ingrid
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Samstag, 2. Februar 2013
Donnerstag, 17. Januar 2013
Wirsing-Röllchen "Esskastanie und Zwiebel"
Heute gibt's Wirsing-Röllchen nach einem Rezept aus den Vogesen.
Dort als Beilage zu Wildbret gerne gemacht, nicht nur dort ich mache das auch sehr gerne, nur nicht heute zum "VeggiDay".
Die Füllung ist aus Kastanien und Zwiebeln, sie werden
in Weißwein gedünstet und schmecken ganz köstlich. Da braucht's kein Fleisch, das ist ein feines Hauptgericht. Ich habe dazu Tomatenreis gemacht.
Ach und die Esskastanien die sammeln wir selbst in September/Oktober. Dann beginnt die Prozedur mit dem Schälen, was sich aber unbedingt lohnt. Die Esskastanien werden nach dem Schälen von mir eingefroren, natürlich werden ein paar genascht, ein paar in Sirup eingeweckt und der Rest vom TK wird für Rosenkohl, Füllung für das Perlhuhn und für die Wirsing-Röllchen verwendet.
Zutaten für die Röllchen, 10 Stück:
250gr. Zwiebeln, gewürfelt
1 Knoblauchzehe -optional-
40 gr. Butter
40 gr. Butter
250 gr. geschälte Esskastanien
300 ml Gemüsebrühe
2 St. Eigelb
3 EL Süße Sahne
Kräuter-Meersalz
Piment d'Espelette
200 ml Weißwein
Und Machen:
Die 10 großen Wirsingblätter, die Äußeren gut aussehenden, werden gewaschen, die mittlerern weißen Rippen unbedingt abflachen oder herausschneiden (sind etwas holzig) dann die Blätter in heißer Gemüsebrühe blanchieren. Ich habe die Brühe in einer Pfanne erhitzt die Blätter rein gegeben, einen Teller drauf zum beschweren, Deckel drauf und 6 Minuten kochen lassen, dann in ein Sieb oder ins Eiswasser. Die Brühe abgießen und aufbewahren. In der Pfanne die Butter auslassen die gewürfelten Zwiebeln glasig anbraten, dann die Brühe (mit Meersalz),die Esskastanien dazu und bei kleiner Flamme weich dünsten, je nach Größe 20-25 Minuten. Die Masse etwas abkühlen lassen, die 2 Eigelbe mit der Sahne, verquirlen und mit der Zwiebel-Esskastanien-Masse, einer guten Prise Piment d'Espelette und guten Prise Kräutersalz gut vermischen, gut abschmecken zumindest gut würzen und dann die Masse auf die 10 Wirsing-Blätter verteilen, kleine Röllchen falten/drehen, Naht nach unten in den ausgebutterten Topf/Auflaufform setzen, den Weißwein darüber gießen und bei 180°(O-U-Hitze und vorgeheizt) im Backofen 30 Minuten garen. Oder mit Deckel zu im Gusstopf, so habe ich es diesmal gemacht und die Röllchen waren super.
200 ml Weißwein
Und Machen:
Die 10 großen Wirsingblätter, die Äußeren gut aussehenden, werden gewaschen, die mittlerern weißen Rippen unbedingt abflachen oder herausschneiden (sind etwas holzig) dann die Blätter in heißer Gemüsebrühe blanchieren. Ich habe die Brühe in einer Pfanne erhitzt die Blätter rein gegeben, einen Teller drauf zum beschweren, Deckel drauf und 6 Minuten kochen lassen, dann in ein Sieb oder ins Eiswasser. Die Brühe abgießen und aufbewahren. In der Pfanne die Butter auslassen die gewürfelten Zwiebeln glasig anbraten, dann die Brühe (mit Meersalz),die Esskastanien dazu und bei kleiner Flamme weich dünsten, je nach Größe 20-25 Minuten. Die Masse etwas abkühlen lassen, die 2 Eigelbe mit der Sahne, verquirlen und mit der Zwiebel-Esskastanien-Masse, einer guten Prise Piment d'Espelette und guten Prise Kräutersalz gut vermischen, gut abschmecken zumindest gut würzen und dann die Masse auf die 10 Wirsing-Blätter verteilen, kleine Röllchen falten/drehen, Naht nach unten in den ausgebutterten Topf/Auflaufform setzen, den Weißwein darüber gießen und bei 180°(O-U-Hitze und vorgeheizt) im Backofen 30 Minuten garen. Oder mit Deckel zu im Gusstopf, so habe ich es diesmal gemacht und die Röllchen waren super.
Mein Beitrag zum VeggiDay:
Dienstag, 15. Januar 2013
Steckrüben-Eintopf mit Kartoffelwurst
Heute hier im Blog deftige und einfache Kost. Draußen ist es kalt, etwas Schnee, dass ist genau die Zeit für Eintopf, bei uns sehr beliebt mit der Steckrübe.
Schon bei der Oma wurden große Töpfe gekocht mit viel geselchtem Fleisch, über mehrer Stunden auf dem Herd, dampfend auf den Teller und heiß geliebt, manchmal aufgewärmt nochmal besser. Bei mir ist die Version etwas abgespeckter im wahrsten Sinne des Wortes, denn Speck war auch noch drinnen im Hausrezept, doch der ist bei mir mit der Kartoffelwurst dabei.
Zutaten: für 4 Personen
1 Bio-Steckrübe ca. 600 gr,
3 Bio-Kartoffeln ca. 250 gr.
1 große Zwiebel
1 Chili frisch, gewürfelt, ohne Kerne
2 EL Butter
300 ml klare Gemüsebrühe
1 TL Kümmel
1+1 Prise Rohrzucker
Kräuter-Meersalz noch Gusto
2 Stück Kartoffelwurst vom Metzger des Vertrauens
oder weich geräucherte Bratwurst oder Knobelinchen.
Und MACHEN:
Ich bereite die Zutaten einzeln vor und dann quasi zur Halbzeit wird alles zusammengefügt und zum Eintopf.
Die Steckrübe wird geschält, in 2 cm Streifen aufgeteilt, mit einer Küchenmaschine in feine Scheiben geschnitten (2mm Scheibe), dann in einen großen Topf mit 300 ml Wasser etwas Zucker gegeben und zugedeckt 20 Minuten gegart
Die Kartoffelwurst wird angebraten, hat dann feine Röstaromen, kommt in den Topf mit den Steckrübe, in der gleichen Pfanne mit den restlichen Aromen und 1 EL Butter, 1 TL Kümmel, brate ich die Zwiebelringe, mit einer Prise Zucker und einer frischen, gewürfelten Chili ohne Kerne, an, gebe sie in den Topf mit den Steckrüben und der Wurst, dann wieder in der Pfanne die fein gehobelte Kartoffelscheiben (mit der gleichen Scheibe wie die Steckrüben geschnitten) mit etwas Butter anbraten mit Gemüsebrühe auffüllen, gerade so bedeckt 10 Minuten kochen lassen und dann komplett zu den Steckrüben geben umrühren und nochmals zusammen 20 Minuten kochen lassen bei mittlerer Hitze, umrühren, damit nichts anbrennt. Wer das Ganze nicht zu stückig haben möchte der püriert eine Tasse von den gekochten Kartoffelscheiben und rührt sie dann zum Schluß darunter oder die Wurst zur Seite legen und das Gemüse etwas klein stampfen (Kartofelbreistampfer).Abschmecken mit Kräuter-Meersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer. In tiefe Teller verteilen, evtl. ein geröstetes Brot dazu. Die Kartoffelwurst lasse ich im Topf ganz, serviert aber aufgeteilt, da sie doch sehr groß ist, das ist jedoch unterschiedlich.
Guten Appetit!
Liebe Grüße
Ingrid
Mittwoch, 12. Dezember 2012
Rosenkohl trifft auf Tagliatelle und Mortadella
Ja und heute für den Gärtner-Blog mit dem Koch-Event Rosenkohl musste es besonders lecker werden. Diese Verbindung Pasta und Rosenkohl ist schon seit einiger Zeit auf meiner "MUSSICHMACHENLISTE", wie ich dieses Rezept gesehen habe bei "Bonjour Alsace" köstlich und edel angerichtet. Bei mir etwas rustikaler mit den ganzen Rosenkohl-Röschen, gut ein paar Blätter haben sich gelöst und das machte sich gut in der Pasta, die hausgemacht ist, zwar auch nicht so fein wie bei dem sehr geschätzten "Lamiacucina", deshalb sind es bei mir auch Tagliatelle. Gemacht mit Mehl "00" original italienisch von "De Cecco" und frisch gelieferten heimischen Bio-Eiern. Die Mortadella aus dem italienischen Fachgeschäft, gleich ein wenig mehr gekauft für dieses Rezept direkt aus Italien, die köstlichen Rezepte von Ariane und ihrem Blog "Tra dolce ed amaro". Rosenkohl heimisch aus dem Frische- Paradies meines Gemüsehändlers, mit ernten im Garten ist es für dieses Jahr bei uns vorbei. Und nun das Rezept:
Zutaten:
Für die Pasta:
1 ganzes Ei - Größe M
3 Eigelb von Eier Größe M
1 EL Sahne
1/2 TL Meersalz fein
500 gr. Rosenkohl
100 gr. Mortadella am Stück
3 St. getrockenete Tomaten groß
8-10 St. Datteltomaten
2 Knoblauchzehen
30 gr. Butter
1 TL getr. Oregano
1 TL. getr, Basilikum
40 ml Süße Sahne
60 ml Gemüsebrühe
1/2 bis 1 TL Kräuter- GW-Salz
1 Prise frische geriebene Muskatnuss
frisch geraspelter Parmesan
Zubereitung:
Tagliatelle: Die Eier in die Schüssel der KitchenAid geben, den Flachrührer, mit kleiner Stufe rühren lassen, langsam 150 gr. Mehl und das Salz dazu geben, rühren, dann den Löffel Sahne, weiter rühren bis die Krümmel sich verbinden und ein gelber Teig entstanden ist. Etwas von dem restlichen Mehl darüber streuen und den Teig zu
einem Klos formen. Abdecken und in der Küche 30 Minuten ruhen lassen.
Dann mit einem Nudelholz auf einem gut bemehlten( restliches Mehl, Backbrett ausrollen. Ich habe den Teig geteilt und in 5 Teigstreifen ausgerollt, dann weiter mit der Pastamaschine mehrmals, erst mit mittlerer Stufe und bemehlen, dann 2x fein und dann fein mit der Tagliatelle-Walze, ausgerollt. Immer bei jedem ausrollen etwas Mehl auf die Teigblatten streuen und es geht wunderbar. Die Pasta habe ich ausgerollt und sofort ins heiße Salzwasser gegeben, 3 Minuten bei mittlerer Temperatur sieden lassen, abgießen und in eine Pfanne mit etwas zerlassener Butter und Pastawasser schwenken, warmhalten oder sofort mit dem Rosenkohl und Zutaten darüber verteilt servieren, Parmesan frisch gehobelt nach Gusto.
Die Zubereitung vom Rosenkohl:
Den Rosenkohl waschen, äußere Blätter wenn nicht mehr so o.K abnehmen unten kreuzweise etwas einschneiden, auch den Ansatz etwas abschneiden, wenn der Rosenkohl nicht vom Stiel direkt abgeschnitten wird.
Die Mortadella in feine Würfel schneiden. Den Knoblauch in feine Scheiben, die getrockneten Tomaten in ganz fein Streifen, geht gut mit der Küchenschere.
In einem Gusstopf die Butter schmelzen, die getrockneten Tomaten und Rosenkohl rein geben kurz andünsten, den Knoblauch dazu, kurz rühren, dann mit der Sahne und der Gemüsebrühe auffüllen, die Mortadella-Würfel darüber verteilen, die getrockneten Kräuter, die Datteltomaten, bei kleiner Hitze ca. 15 Minuten, zugedeckt schmoren. Zwischendurch mal kurz rühren und schauen das der Rosenkohl nicht zu weich wird, das geht schnell, dann etwas Parmesan darüber und unterühren, das dieser sich mit dem Sud verbindet. Nach Gusto mit einer Prise Muskatnuss, Salz und Piment d'Espelette abschmecken. Sofort über die heißen Tagliatelle verteilen und servieren. Guten Appetit.
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