Mittwoch, 6. Februar 2019

Synchronbacken 33: Toastbrot im Salz-Hefe-Verfahren und Dinkelmehl

Heute hier  das Ergebnis vom #synchronbacken am Sonntag,  mit  einem richtig feinen Buttertoastbrot, das  hergestellt wird mit dem Salz-Hefe-Verfahren. Bei mir wieder mit Dinkelmehl anstatt Weizen.
Das alles kling vielleicht sehr aufwendig und speziell, ist es aber auf gar keinen Fall, nur der Teig braucht etwas Zeit, schon  bald wird man verwöhnt und kann genießen, frisches selbst gebackenes Toastbrot nach Art wie es gerade beliebt.
Ach ja, es muss nicht immer nur getoastet werden auch so ein Sandwich ist wunderbar, sehen wir doch nach England zur "Teatime"  gibt  es das berühmten Gurkensandwich.
Nicht nur zum Toasten für die schnelle Schnitte am Morgen,  als  Sandwich oder  kleine Mahlzeit wie hier mit vielen Rezepten vom Event im Kochtopf  bei Zorra, wo ganz klasse Rezepte zusammen gekommen sind.


Das Rezept wurde ausgesucht und organisiert von Zorra (1 x umrühren Kochtopfund Sandra (From-Snuggs-Kitchen) und stammt von hier Brotingenieur.

Bei mir wurde die Menge und das Verfahren genau nach Rezept gemacht, nur das Mehl habe ich ausgetauscht mit etwas Vollkorndinkel und Dinkel fein Type 630, sowie die Hefemenge reduziert, was sehr gut funktioniert, aber es braucht seine Zeit zum Gehen, was überhaupt kein Problem ist, nur Organisation, finde ich.
Bei mir wurde es in einer speziellen Toastbrotform  (23cmx12cm x12cm mit Deckel) zum Gehen aufgestellt und gebacken.
Ich muss ehrlich gestehen ich hatte bisher mit der Form, die ich seit Jahren besitze, mich noch nie richtig angefreundet. Aber bei diesem Brot sollte es das perfekte Toastbrot werden, also wurde es nochmal probiert mit etwas Backpapier und einem zusätzlichen Gussdeckel auf den Toastbrotdeckel beim Backen, damit das Brot genau in Form bleibt und nicht der Deckel sich hebt und es wird schräg oder läuft über.

Die Form hat  auch wie beschrieben im Rezept beim Brotingenieur,  keine Öffnungen für die Befeuchtung, da es wie ein Topfbrot hier gebacken wird spart man die Befeuchtung, jedenfalls bin ich so zufrieden. Was ganz wichtig ist, die Teigmenge hat hier mit diesem Rezept wunderbar funktioniert, denn das Brot darf knapp über der Hälfte nur die Form füllen und dann muss es gehen.

Wie ihr unten bei den anderen Synchronbäcker/innen seht geht es auch ohne eine spezielle Form wunderbar.
Wichtig ist das Brot schmeckt, dass hat es uns sehr. Bleibt auch super frisch, eingepackt, für den nächsten Tag.



Hier also mein Rezept für das Brot oben,  für ein Buttertoastbrot
(Form für (23cmx12cm x12cm, mit Deckel)

Salz-Hefe-Verfahren: (Am Abend vorher mindestens 8 Stunden ansetzen)

100 gr. Wasser
10 gr. Meersalz ohne Zusätze
10 gr. Frischhefe

Gemacht: 30 gr. Wasser(von den 100 gr. Wasser) heiß gemacht und und das Meersalz darin aufgelöst. Das habe ich in einem alten sauberen Honigglas mit Plastikdeckel gemacht. Dann dazu die restlichen 70 gr. Wasser (kalt) verrührt und zum Schluss die 10 gr. Frischhefe mit einem Holzkochlöffel gut verrührt, fest zugeschraubt und nochmals kräftig geschüttelt, das habe ich 1 Stunde in der warmen Küche stehen gelassen, nochmals danach geschüttelt und über Nacht in den Kühlschrank gestellt, soll bei 5° C kühl stehen.

Am nächsten Tag morgens: Bei mir war die Hefe-Salz-Mischung zwar 10 Stunden im Kühlschrank, hat aber meiner Meinung nach nicht geschadet, dann morgens  gleich rausgestellt.


Hauptteig.

Zutaten:
 50 gr. Vollkorn-Dinkel frisch und fein gemahlen
450 gr. Dinkelmehl Type 630
200 gr. Wasser bei mir 38° C
7 gr. Backmalz bei mir Dinkelbackmalz selbst gemacht, ca. 10 Minuten vorher in etwas vom           Gesamtwasser eingeweicht. Es geht aber auch Flüssigbackmalz
120 gr. Salz-Hefe-Mischung vom Vorabend
25 gr. Süßrahmbutter weich.
Extra Portion Butter für die Form und ein Backpapier für den unteren Teil der Form.


In einer großen BackSchüssel mit dem Flachrührer der Küchenmaschine Vollkornmehl und  zuerst 350gr. feines Dinkelmehl vermischen. Das eingeweichte Backmalz mit dem restlichen Wasser und der Salzhefemischung vermischen und unter rühren zum Mehl geben, mindestens 3 Minuten rühren bis ein glatter aber feuchter Teig einstanden ist, dann die Butter und das restliche Mehl dazu und nochmals mindestens 3 Minuten rühren bis der Teig sich vom Schüsselrand gelöst hat.



Danach habe ich in noch einmal mit den Händen gestretcht und in Kugelform zurück in die Teigschüssel gegeben, abgedeckt und 1 Stunde gehen lassen, er ist nicht  sehr viel aufgegangen in der Küche bei 20°C, hat sich aber weich und gut angefühlt.

Die Backform vorbereitet:
Alles gut ausgebuttert auch den Deckel, diesen aber nur fein, damit die Butter nicht tropft).
in die Mitte der Hauptform ein Backpapier, etwas überhängend plaziert.
Den Teig nochmals gut  gewirkt und gestretcht, dann in 2 Stränge auf Größe der Form.
Die Stränge zusammen gedreht zu einem Strang und die Form gegeben, flach gedrückt, Deckel drauf und mindestens 2 Stunden gehen lassen. Deckel zum Beschweren darauf , bei mir mit 25 ° C im Backofen hat es fast 3 Stunden gedauert. Bei reinschauen beachten und vorsichtigsein wenn der Teig am Deckel klebt, dann vorsichtig  wieder andrücken. Die Form draußen beschwert aufstellen und die Backofen anheizen auf 190°C O-U-Hitze.
Nach dem Aufheizen auf die 2. Schiene von unten das Brot in der Form mit zusätzlich schwerem Deckel stellen. Die Backofen auf 210° C O-U-Hitze stellen und 35 Minuten backen.
Ich habe dann den Deckel aufgemacht und geschaut ob das Brot schon leicht gebräunt ist wenn ja, vorsichtig rausheben, die Seiten sind noch sehr hell, dann Papier abmachen und auf dem Rost nochmals 5-10 Minuten backen bis es eine schöne Kruste hat.
Auf einem Rost abkühlen lassen, ca. 2 Stunden, dann habe ich in den Brotkasten getan, damit die Kruste nicht zu fest ist.
Je nach Idee genießen.


Das Rezept wurde ausgesucht und organisiert von Zorra (1 x umrühren Kochtopfund Sandra (From-Snuggs-Kitchen), stammt vom Brotingenieur,  beim  Sonntagsbacken dabei waren:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Birgit von Birgit D - Kreativität in Küche, Haus & Garten
Britta von Backmaedchen 1967
synchronbacken Februar 2019Caroline von Linal's Backhimmel
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Dominik von Salamico
Tina von Küchenmomente
Simone von zimtkringel
Sonja von Soni-Cooking with love
Tamara von Cakes, Cookies and more
Ingrid von auchwas
Sylvia von Brotwein
Katrin von Summsis Hobbyküche
Steffi von dulcipessa
Rebekka von pfanntastisch
Britta von Brittas Kochbuch
Volker von volkermampft
Manuela von Vive la réduction

Es hat mit Euch wieder viel Spaß gemacht. Tschüß bis zum nächsten Synchronbacken.
Mit lieben Grüßen
Ingrid







Kommentare :

  1. Dein Toast ist perfekt geworden und da hast Recht Toast geht auch gut ungetoastet. Auf so ein Gurkensandwich hätte ich jetzt Lust. ;-)

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  2. Hallo Ingrid,

    ich habe dein Toastbrot ja schon auf Insta ausgiebig bewundert. Das ist aber auch ein Prachtstück von Toast. Gratulation!

    Liebe Grüße

    Tina

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  3. Liebe Ingrid,

    dein Toast ist ein Prachtexemplar so schön gleichmäßig eckig wie ein Toastbrot eben sein muss und mit deiner Form kannst du ja jetzt besondere Freundschaft schließen.

    Liebe Grüße
    Britta

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  4. Hi Ingrid, Mönsch, dein Toast sieht perfekt aus! Ich bin beeindruckt!
    Liebe Grüße und bis bald
    Simone

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  5. Liebe Ingrid,

    dein Toast sieht echt mega aus- wie vom Profi ;)

    Liebe Grüße, Steffi

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  6. Super Ergebnis! Jetzt muss ich ständig an Gurken denken :D

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  7. Guten Morgen Ingrid,

    Du bäckst immer so professionell. Das finde ich total klasse. Ich bin da immer zu ungeduldig. Habe gerade nochmal eine Hefemischung angesetzt.Will heute Abend nochmal eins backen.Liebe Grüße Katrin

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  8. Liebe Ingrid, dein Dinkeltoast sieht aus wie gemalt, perfekt von der Form. Liebe Grüsse Birgit

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  9. Cool, dass Du den Aufwand mit dem improvisierten Deckel machst. :-) Mit hellem Dinkelmehl kann ich mir das auch gut vorstellen. Lieben Gruß Sylvia

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  10. Eine tolle eckige Form hat dein Toast - wie gekauft :)

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