Mittwoch, 9. September 2015

Grünkohl-Zeit: Kale-Chips mit Dukkah

Grünkohl auf eine andere Machart stand auf meinem großen Plan. Grünkohl klassisch da muss es noch a bissi  kälter werden meinte einer meiner Mittagstischler, gut  dann halt was für zwischendurch am Abend so zum nebenbei Knabbern.
Der Grünkohl ist in diesem Jahr zeitig bei uns im Garten und auch riesig, also habe ich ein paar der unteren Rispen abgenommen und mit dem einfachsten Rezept angefangen, die Chips und dann aber Kale-Chips weil dieser Trend das so zu machen aus USA stammt, jedenfalls sind mir dort so die ersten Rezepte aufgefallen, nun lese ich aber auch in dem neuen Buch von Bettina Matthaei, ihre Bücher schätze ich sehr, denn die Gewürzkenntnissen und die Rezepte die Bettina Matthaei veröffentlicht sind so mein Ding, ja in dem neuen Buch GEMÜSE KANN AUCH ANDERS, ein vegetarisches  Kochbuch, mit herrlichen Rezepten für alle Jahreszeiten, toll bebildert und eben auch diese Grünkohl-Chips, mit einer raffinierten Würzung und Erdnussmus (vertrage ich leider nicht) Also wurde es nach meinem Gusto eine andere Würzung und zwar mit "Dukkah" es gibt viele Zusammenstellungen, wie bei Nicky von Delicious Days, in einem schönen Rezept  bei Küchengötter dieser nordafrikanisch-arabischen Gewürzmischung. Da Dukkah mit allen möglichen Nüssen und Kernen gemacht werden kann. Auch die Gewürze teils variabel sind habe ich dann die untenstehende Mischung gemacht. Das Gute für mich ist, ich kann die Haselnüsse raus lassen und nach meiner Verträglichkeit mischen und dabei ist es immer noch Dukkah.


Zutaten für Dukkah by auchwas.
Abbildung zeigt nicht die genaue Menge.
Zutaten:
30 gr. Mandeln
20 gr. Pinienkerne
4   Tl Sesam (ich habe Schwarzen genommen)
         nehme aber auch gerne den Hellen.
2  Tl Koriander Samen
2  TL Kreuzkümmel ganze Samen
1  TL Fenchel ganze Samen
2  TL grüner Pfeffer
2  TL  frisch getrockneter Thymian
1  TL geh. Fleur de Sel

Machen:
Zuerst die Mandeln und der Sesam in einer Pfanne leicht anrösten, dann die Pinienkerne leicht hellbraun,"Achtung" nicht zu braun dann werden sie bitter.
Alles dann  grob mahlen, fein hacken, in einem Mixer, noch abkühlen lassen.
Die restlichen Gewürze, außer dem Thymian und dem Fleur de Sel, in eine beschichteten Pfanne, die Gleiche wie für die Nüsse/Kerne, kurz anrösten bis es duftet kurz schwenken und dann im Mörser fein mahlen. Wenn fein genug, was durch das Rösten super geht, dann zu
den abgekühlten und gehackten Nüssen/Kernen geben, das Salz und den Thymian dazu und kurz mixen, das sich alles verbindet. Gut verschlossen, luftdicht, kühl und dunkel zur Verwendung aufbewahren. Hält  mehr als 2 Monate.
Die Gewürze sollten fein und die Nüsse noch etwas knackig sein, also nicht zu klein mahlen.
Verwendung für viele Rezepte, heute hier für die Kale-Chips.





Die "Kale- Chips"
Machen:
Ich habe 8 große Rispen genommen, die gut gewaschen und gut getrocknet, am besten Salatschleuder,dann große Stücke von den Stielen abgenommen/gerissen ca. 3-4 cm groß ohne harten Stiel.

Dann die Öl-Würz-Mischung: 2 EL Sesamöl, 2 EL natürliche Sojasauce, 1 EL Agavensirup,
1/2 TL Piment d 'Espelette, 2 EL Dukkah, eine kleine Brise Fleur de Sel, je nachdem wie salzig die Sojasauce ist und  die Dukkah ist ja auch mit Salz, also nicht zuviel, sonst wird das Ganze zu salzig, abschmecken. Das dann  auf  die gut getrockneten Grünkohlblätter geben und gut verteilen, geht gut in einer großen Schüssel , dann wie Salat mischen.
Auf 2 Bleche verteilen, ich habe diese vorher ganz fein mit etwas Öl abgewischt, man kann auch Backpapier nehmen.
Im vorgeheizten Backofen, mittlere Schiene, bei 200°C 12 bis 15 Minuten backen. Die Spitzen dürfen nicht ganz dunkel werden, also schauen eine Probe nehmen wie kross sie sind und rausnehmen auf Küchenpapier verteilen und abkühlen lassen, schmecken aber lecker warm :))
Ich habe sie in einer Schüssel abgedeckt aufbewahrt, als mal welche übrig waren und sie dann mit in den grünen Salat am nächsten Tag eingemischt, war lecker so und so.



Liebe Grüße
Ingrid

Kommentare :

  1. Ist es schon wieder so weit mit Grünkohl, liebe Ingrid?
    Ich glaube, ich warte noch ein wenig, bis ich ihn koche, aber sehr ansprechend sieht deine Präsentation hier wieder aus.
    Aber deine Variante hier ist mal ganz etwas anderes, habe ich noch nie probiert und ich denke, es lohnt sich, das mal nachzukochen. :-)

    Liebe Grüße
    Christa

    AntwortenLöschen
  2. Aber was für eine Arbeit !
    Aussehen tut´s ja prächtig, aber ich glaube mir währe der ganze Aufwand zuviel, vor allen dingen braucht man ja eine Unmenge von Gewürzen . Trotzdem reizt mich das selbstgemachte Knabberzeugs schon sehr, vor allen Dingen weil ich mal eine Tüte fertig gekauft habe und der Geschmack war widerlich :-(
    Danke fürs Rezept.
    ♥liche Grüße

    AntwortenLöschen

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